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So, 06.07.2014775 Jahre St.-Nikolai-Kirche zu Apen

Festgottesdienst mit Bischof Jan Janssen

Festgottesdienst der Kirchengemeinde Apen zum 775-jährigen Bestehen der St.-Nikolai-Kirche zu Apen. Alle Fotos: Kirchengemeinde Apen/Bernd-Thomas Scheiwe

Bischof Jan Janssen überbrachte herzliche Glück- und Segenswünsche zum Geburtstag der St.-Nikolai-Kirche.

Festgottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche.

Festgottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche.

Festgottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche.

St.-Nikolai-Kirche zu Apen.

St.-Nikolai-Kirche zu Apen.

Zur Erinnerung an die 775-Jahr-Feier der St.-Nikolai-Kirche wurde im Namen der Gemeinde Apen eine Luther-Eiche gepflanzt.

Mit einem Festgottesdienst hat die Ev.-luth. Kirchengemeinde Apen am Sonntag, 6. Juli, das 775-jährige Bestehen der St.-Nikolai-Kirche zu Apen gefeiert. Der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, überbrachte im Namen der oldenburgischen Kirche „sehr herzliche Glück- und Segenswünsche“ zum Geburtstag der St.-Nikolai-Kirche.

 

In seiner Predigt (zu Lukas 19,1-10) betonte Janssen: „Was für ein Klassiker! 775 Jahre! Kein anderes Gebäude im Umland kann da mithalten! Kein anderes Dach im Dorf hat so viel Menschen unter sich versammelt! Keine anderen vier Wände im Ort haben so viel gesehen und gehört an Lebenswegen und Lebensstationen! Wenn dieses Dach und diese vier Wände erzählen könnten!“

 

Andererseits sei es aber auch gut, so Bischof Janssen, dass dieses Haus auch so viel für sich behalte, dass es Zuhören, Nachdenken, Orientierung-Finden in sich aufnehme, so viele Gebete in sich aufbewahre und so viel Gottvertrauen und Trost und Ermutigung ausstrahle. „Ein wunderbarer Anlass, unserm gütigen Gott zu danken für dieses große Geschenk mitten im Ort, mitten im Alltag.“

 

Eine Kirchengemeinde wie Apen mit ihren Kirchen auch in Augustfehn, Godensholt, Nordloh und Vreschen-Bokel blicke heute dankenswerterweise nicht nur zurück, so Janssen weiter. Sie wolle beharrlich wissen, „wer Jesus heute für sie ist. Sie mag sich manchmal klein fühlen, wird jedenfalls aus sich selbst nicht größer werden. Sie klettert wohl nicht auf Bäume. Aber sie schwingt sich auf, nimmt alle Kräfte zusammen bis zu der Größe, dieses Haus zu hegen und zu pflegen und seine Türen zu öffnen.“

 

Die Kirchengemeinde Apen zeige so die auch im 21. Jhdt. aktuelle Sehnsucht nach Nähe und Orientierung im Glauben zwischen Gotteshaus und den Wohnhäusern der hier lebenden Menschen. Dabei schaue auch Apen über die eigenen Ortsgrenzen hinaus, „ist das Miteinander schon vor Ort gewohnt, wo sich viel schon eingespielt hat. Und doch gilt es hier und da auch Neues zu wagen, was allein ein Wechsel im Pfarramt anzeigen kann.“

 

Gottes Verheißung – Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. – gelte nie nur einer aktuellen Generation, sondern sei auf das Austeilen und auf das Weitergeben angelegt, so Janssen. Das sei die Verheißung, „unter der Menschen hier in der St. Nikolaikirche zu Apen auch künftig ein- und ausgehen – und auch noch ihre Kinder und Kindeskinder.“ Das sei die Zukunftsperspektive, „in der wir unsern Weg gehen, nicht nur in Apen. Dieses Haus immer neu und stetig mit Leben zu füllen, dazu wünsche ich Ihnen langen Atem, vor allem aber Gottes reichen und barmherzigen Segen“, betonte Bischof Jan Janssen.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Namen der Gemeinde Apen eine Luther-Eiche zur Erinnerung an die 775-Jahr-Feier der St.-Nikolai-Kirche gepflanzt. Der besondere Festtag umfasste auch ein Gemeindefest mit einem munteren, bunten Treiben rund um das Gotteshaus. Stände und Zelte waren aufgebaut. Das Programm beinhaltete bereits morgens eine Wanderung auf dem Kirchweg, Tanz- und Musikdarbietungen, Theatervorstellungen, eine Zeitreise, eine Bilderausstellung, Spiele für große und kleine Gäste und vieles mehr.

 

Alle kirchlichen Gruppen beteiligten sich in vielfältiger Art an diesem Festtag und freuten sich über zahlreiche Gäste. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Den Abschluss bildete ein Gemeinschaftssingen mit Beteiligung verschiedener Chöre in der nun 775 Jahre alten St.-Nikolai-Kirche zu Apen.


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