
Damit es Fest wird.
"Ich wusste ja gar nicht, dass Dir der Segen Gottes bei der Trauung wichtig ist," sagte eine junge Dame zu ihrem Zukünftigen, nachdem er einen kleinen Ball in die entsprechende Säule beim Abstimmungsbarometer zu den Motiven für eine kirchliche Trauung geworfen hatte. "Ja, darüber hatten wir auch noch nicht gesprochen," war seine Antwort. Auffallend aufgeschlossen zeigten sich die Besucherinnen und Besucher des ökumenischen Kirchenstandes auf der Hochzeitsmesse am vergangenen Wochenende in der Oldenburger Weser-Ems-Halle, bilanzierte Sabine Schlösser, Öffentlichkeitsreferentin der Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg.
Neben dem Abstimmungsbarometer und dem Glockenturm, an dem die Heiratswilligen ihren persönlichen Trauspruch ziehen konnten, konnten die Paare am Kirchenstand herauszufinden, welche Werte und Wünsche für ihre gemeinsame Beziehung ihnen wichtig sind. „Was braucht es, damit es Fest wird?“ Unter dieser Fragestellung standen zahlreiche Begriffe und Gegenstände bereit, aus denen die Paare die für sie wichtigen herausfinden und auf einer Festtafel herrichten konnten. So stand beispielsweise ein Ring für Treue und Beständigkeit, eine Flasche Sekt für Freude und Geselligkeit oder eine Zigarre für die Fähigkeit, auch mal allein sein zu können. Natürlich fehlten auch nicht das Kreuz für Gottes Segen und der Lippenstift für Sinnlichkeit und Erotik. Diese Angebote sind gute Anregungen gewesen, damit Paaren miteinander ins Gespräch kommen. Dabei könne das Vertrauen auf Gottes Segen das Zutrauen in das vertiefen, was die Partner an Grundhaltungen für eine gelingende Zukunft zu zweit mitbringen, so Schlösser.
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