Familienforschung

Im Archiv des Ev.-luth. Oberkirchenrates stehen Microfiche aller Kirchenbücher der ev.-luth. Kirchengemeinden des ehemaligen Herzogtums Oldenburg bis ca. 1811 zur Verfügung. Eine Übersicht über die (microverfilmten) Kirchenbücher finden Sie hier .
Die persönliche Einsichtnahme ist nach vorheriger Anmeldung im Archiv möglich.

 

Aufgrund der historischen Überlieferung befinden sich Kirchenbuchabschriften nach etwa 1800 auch im Niedersächsischen Staatsarchiv in Oldenburg.
Bitte bedenken Sie, dass die Arbeit mit Kirchenbüchern Kenntnisse älterer Handschriften erfordert. Lesehilfen können aber in begrenztem Umfang angeboten werden.

 

Schriftliche Anfragen

Schriftliche Anfragen zur Familienforschung, auch per Fax oder e-mail, werden vom Archiv für die Zeit bis etwa 1800 beantwortet. Hierzu teilen Sie uns bitte die vollständige postalische Adresse, möglichst auch mit Telefonnummer, e-mail-Adresse für Rückfragen, mit.
Da es für unsere Kirche keine überregionalen Namensregister gibt, müssen alle historischen Personendaten aus den Kirchenbüchern der Gemeinden recherchiert werden. So ist z.B. für die Herkunft „Oldenburg“ als Angabe oft zu ungenau, da sowohl das alte Herzogtum Oldenburg als auch die Stadt Oldenburg gemeint sein kann.
Finden sich die gewünschten Orte nicht in unserer Landeskirche, so sind wir bei Suche der richtigen Anlaufstelle gern behilflich.

 

Personenstandsgesetz

Für Personendaten nach dem 1. Januar 1876 wenden Sie sich bitte an die örtlichen Standesämter. Nach In-Kraft-Treten des Personenstandsgesetzes sind die Kirchenbücher nur zur Ermittlung der kirchlichen Amtshandlungen zu benutzen. Ausnahmen sind nur möglich, wenn die entsprechenden standesamtlichen Unterlagen nachweislich vernichtet oder verschollen sind.

 

Sperrfristen

Die Kirchenbücher wie auch alle kirchlichen Archivalien unterliegen den Sperrfristen des Archivgesetzes der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen vom 26.2.1999 (§7). Sie dürfen daher frühestens 30 Jahre nach Abschluss des Bandes benutzt werden und wenn die darin genannten Personen seit mindestens 10 Jahren verstorben sind. Sind die Sterbedaten nicht ermittelbar, endet die Sperrfrist 90 Jahre nach der Geburt.

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