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		<title>Aktuelle Meldungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg</title>
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			<title>Aktuelle Meldungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 15:35:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt mit elf Chören</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/aus-den-kirchenkreisen/artikel/gottesdienst-zu-christi-himmelfahrt-mit-elf-choeren.html</link>
			<description>Unter dem Motto „Der größte Chor Oldenburgs“ fand zu Christi Himmelfahrt ein Abendmahlsgottesdienst in der Oldenburger St. Lamerti-Kirche statt, der musikalisch von elf Chören gestaltet wurde. Stimmgewaltig überzeugten die Oldenburger Chöre die Besucherinnen und Besucher des ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter dem Motto „Der größte Chor Oldenburgs“ fand zu Christi Himmelfahrt ein Abendmahlsgottesdienst in der Oldenburger St. Lamerti-Kirche statt, der musikalisch von elf Chören gestaltet wurde. Stimmgewaltig überzeugten die Oldenburger Chöre die Besucherinnen und Besucher des Himmelfahrtsgottesdienstes in der bis auf den letzten Platz besetzten St. Lamerti-Kirche. Tobias Götting, Kantor und Organist an der St. Lamerti-Kirche, sprach am Ende allen aus dem Herzen: „Wir sollten dies öfter tun.“

Am Himmelfahrtsgottesdienst wirkten mit: die Chöre der Auferstehungskirche, der Christuskirche, der Kreuzkirche, der Dreifaltigkeitskirche, der St. Johannis-Kirche Kreyenbrück sowie Laudamus te, der Lambertichor Oldenburg, der Chor für Geistliche Musik, die Kantorei St. Ansgari, der Nikolai-Singkreis und der Lukas-Chor. Die Chorleitung hatten Tobias Götting sowie der Landeskirchenmusikdirektor der oldenburgischen Kirche Johannes von Hoff. 

In seiner Predigt zu Offb 1,4-8 betonte Pfarrer Dr. Ralph Hennings: „Wir sollen nicht im Zweifel bleiben, wir brauchen uns nicht verlassen zu fühlen, wir haben vielmehr Grund zur Freude über den Gottessohn, der uns seine Liebe schenkt und uns zu Königinnen und Priestern macht.“

Himmelfahrt gehöre sicher nicht zu den beliebten kirchlichen Festen, so Hennings. Viele Menschen wüssten auch nicht mehr zu sagen, was an diesem Tag gefeiert werde. Die Besucherzahlen der regulären Gottesdienste zu Himmelfahrt sprächen da eine deutliche Sprache. 

In der Himmelfahrt gehe der Mensch Jesus von Nazareth zusammen mit dem Gottessohn in den Himmel ein, so Hennings. „Von jetzt an ist Jesus von Nazareth vereint mit dem Gottessohn nicht mehr Zeit und Raum unterworfen. Er teilt mit dem Gottessohn die Existenzform Gottes, so wie der Gottessohn mit Jesus von Nazareth die Existenzform als Mensch geteilt hat.“ Der Abschied von den Jüngern, der Abschied von der Erde sei zumindest ein notwendiger Abschied. „Ein auf Ewigkeit auf der Erde umhervagabundierender, auferstandener Jesus ist keine Alternative. Es ist gut so und also auch ein Grund, ein Fest zu feiern, dass der Weg des Gottessohnes – von Ewigkeit her, über das Leben Jesu von Nazareth, Tod und Auferstehung – zu Ende gegangen ist in der Himmelfahrt.“ 

Am Himmelfahrtstag hätten die Menschen wirklichen Grund zu persönlicher Freude, denn sie erhielten drei Geschenke, so Hennings. Zum einen schenke der Sohn Gottes, der mit Jesus von Nazareth vereint im Himmel sei, den Menschen seine Liebe. Liebe sei immer ein Geschenk. Aber diese Liebe sei die Liebe Gottes, die den Menschen durch Gottes Sohn zuteilwerde. „Das dürfte so ziemlich das größtmögliche Geschenk sein, das es überhaupt gibt“, betonte Pastor Hennings.

Darüber hinaus erlöse der Sohn Gottes die Menschen von ihrer Schuld, von der bewusst getanen und von den Verhängnissen, in denen die Menschen leben müssten. Die alles zieht laut Hennings eine Status-Änderung nach sich. „Ähnlich dem Lotto-Gewinner, der plötzlich Ansehen und viele, viele Freunde hat, werden wir durch das Geschenk von Gottes Liebe zu Königen und Priestern, den beiden höchsten Ständen, die die alte Zeit kannte. Wer Gottes Liebe als Geschenk empfängt, der ist kein Underdog mehr, keine Nummer im Getriebe der Welt, sondern er wird zu den am höchsten Angesehenen gezählt, weil der Höchste ihn liebevoll ansieht.“]]></content:encoded>
			<category><a href="aktuell/aus-den-kirchenkreisen.html" target="_self" title="Aus den Kirchenkreisen">Aus den Kirchenkreisen</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 15:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Jesus im Boot getrost unsere Segel setzen</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/nc/aktuell/pressemitteilungen/artikel/mit-jesus-im-boot-getrost-unsere-segel-setzen.html</link>
			<description>„Die Verantwortung für Kirche und Welt gehören zur Gestaltung des Glaubens“, betonte der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, in seiner Predigt in der St.-Nicolai-Kirche in Elsfleth. Der Gottesdienst am Sonntag der Seefahrt, 13. Mai, war die vorletzte Station für ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Die Verantwortung für Kirche und Welt gehören zur Gestaltung des Glaubens“, betonte der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, in seiner Predigt in der St.-Nicolai-Kirche in Elsfleth. Der Gottesdienst am Sonntag der Seefahrt, 13. Mai, war die vorletzte Station für die Gottesdienstreihe, mit der Bischof Janssen auf den Zukunftskongress der oldenburgischen Kirche einstimmen will. Dieser steht Anfang Juli unter dem biblischen Motto „…ein Land, das ich dir zeigen will“ (1. Mose 12,1). <br /><br />„Mit Jesus im Boot bleiben wir und auch die evangelische Kirche auf dem richtigen Weg, so Janssen. Die Kirche dürfe sich weder bei mehr Gegenwind in Sorgen festfahren, noch bei Flaute vor sich hindümpeln, sondern müsse immer wieder neu aufbrechen – „in ein Land, das ich dir zeigen will“. Diese Zusage hatte Gott Abraham und seinen Kindern und Kindeskindern gegeben, „so setzen wir getrost unsere Segel und brechen auf.“<br /><br />In seiner Auslegung der neutestamentlichen Geschichte von der Stillung des Sturms (Mt 8,23-27) schlug Bischof Jan Janssen einen Bogen von der biblischen Erzählung zu den Sturmfluten an der Nordseeküste. „In den Erfahrungen und Bildern gehen Kirchen- und Küstengeschichte ineinander über.“ Der beste Küstenschutz sei, das „Leben so zu gestalten, dass nicht nur wir, sondern auch nächste Generationen überleben!“ Schon jetzt seien die Gemeinden „Zukunftsinseln im Sturm“. Hier erlebten Menschen ein tragfähiges Miteinander. <br /><br />Der Bischof dankte dafür den Kirchengemeinden. „Ihr Mitwirken vor Ort hilft, Menschen zu schützen, um wenigstens nicht von jeder Welle und Windböe der Zeit umgeworfen zu werden.“ Ähnlich wie beim Deichbau sei es aber notwendig, dass Menschen gemeinsam in die Verantwortung gehen. Es mache keinen Sinn, dass jeder für sich einen eigenen Deich um Wohnplatz und Kirchturm ziehe. „Es lebt vom gemeinsamen Tun. Dazu zählt das Miteinander mit Nachbarn und mit Fremden“, so Janssen. „Und vielleicht kommen wir nun in eine dritte Phase?“, fragte der Bischof weiter, „in der wir anders zu wirtschaften lernen und in der wir ausloten, was ökonomisch gebraucht, was ökologisch sinnvoll ist?“ <br /><br />Den Gottesdienst in Elsfleth hatten Bischof Jan Janssen und Pfarrer Wilfried Giesers gemeinsam mit dem Visurgen-Shanty-Chor und einem Akkordeon-Ensemble gestaltet.<br /><br />Der Abschluss der Gottesdienstreihe auf dem Weg zum Zukunftskongress wird mit Bischof Jan Janssen am Pfingstsonntag, 26. Mai, in der Freilichtbühne Lohne gefeiert. <br /><br />Mit einem Kongress am 6. und 7. Juli will die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ihre Zukunft bis zum Jahr 2030 planen. Zu dem Kongress werden rund 1.000 Teilnehmende erwartet. Alle 117 Kirchengemeinden der oldenburgischen Kirche sollen dazu je eine Delegation entsenden. Zurzeit bereitet ein Reformausschuss unter Beteiligung der Kirchenkreise die Tagung vor. Das Konzept für die Veranstaltung hat die Synode der oldenburgischen Kirche im November vergangenen Jahres gebilligt.<br /><br />Weitere Informationen zum Zukunftskongress finden Sie unter: <link http://www.zukunft-oldenburg.de>www.zukunft-oldenburg.de</link>

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			<category><a href="nc/aktuell/pressemitteilungen.html" target="_self" title="Pressemitteilungen">Pressemitteilungen</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Synode der oldenburgischen Kirche trifft wegweisende Entscheidungen</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/nc/aktuell/pressemitteilungen/artikel/synode-der-oldenburgischen-kirche-trifft-wegweisende-entscheidungen.html</link>
			<description>Mit Begeisterung hätten die Synodalen der oldenburgischen Kirche auf die geleisteten Vorarbeiten zum Thema Klimaschutz reagiert, so das Fazit von Synodenpräsidentin Sabine Blütchen. Es sei eine inhaltsreiche Tagung gewesen. Auch das Schwerpunktthema der Frühjahrssynode am Donnerstagnachmittag – ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit Begeisterung hätten die Synodalen der oldenburgischen Kirche auf die geleisteten Vorarbeiten zum Thema Klimaschutz reagiert, so das Fazit von Synodenpräsidentin Sabine Blütchen. Es sei eine inhaltsreiche Tagung gewesen. Auch das Schwerpunktthema der Frühjahrssynode am Donnerstagnachmittag – „Kirchenmusik“ – sei von den Synodalen als „große Bereicherung“ erlebt worden.<br /><br />Die 9. Tagung der 47. Synode der oldenburgischen Kirche fand von Donnerstag, 10. Mai, bis Sonnabend, 12. Mai, in der Heimvolkshochschule Rastede statt. <br /><br />Im Blick auf die Einrichtung einer neuen Controlling-Arbeitsgruppe als Unterausschuss des Finanz- und Personalausschusses erklärte Blütchen, „die AG Controlling hat uns beauftragt, die Finanzen regelmäßig zu beobachten. Die neuen Stellen stehen in keinem Widerspruch zu dem Sparwillen der Synode. Sie sind notwenig, um die Aufträge unserer Kirche zu erfüllen. Das gilt für den Klimaschutz, für die Kirchenmusik und ebenso für die wenigen, zeitlich befristeten Verwaltungsstellen.“<br /><br />Für den Synodalen Dr. Jobst Seeber, der die Federführung einer synodalen Arbeitgruppe bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes hatte, liegt die oldenburgische Kirche im Vergleich zu den anderen Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im vorderen Drittel und ist mit dem Beschluss zum Integrierten Klimaschutzkonzept noch weiter an die Spitze gerückt. „Ich war erfreut, wie intensiv die Synodalen im Vorfeld die 80 Seiten des Konzeptes gelesen und ernsthaft angeschaut haben“, so Seeber. Seit vier Jahren arbeite die oldenburgische Kirche intensiv an diesem Thema. „Zum einen haben wir bereits konkrete Maßnahmen eingeleitet, zum anderen einen Überbau und Leitlinien erarbeitet, die klar machen, wohin es gehen soll“, betonte der Synodale. <br /><br />Der Oldenburger Bischof Jan Janssen erklärte, er freue sich, „wie die Synode auf verschiedenen Ebenen vieles angestoßen hat.“ Das Schwerpunktthema „Kirchenmusik“ sei für ihn ein „inhaltliches Herzstück“ gewesen. Mit den Entscheidungen im Blick auf die Kirchenkreise sei ein verfassungsrechtlicher Rahmen geschaffen worden, der die Veränderungen in den Kirchenkreisen aufnehme und weiterführe. Im Hinblick auf die finanzielle Situation der oldenburgischen Kirche sei klar geworden, dass der Sparkurs weiter gehalten werden müsse, wobei Spielräume zu nutzen seien.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Synode der oldenburgischen Kirche verabschiedet Integriertes Klimaschutzkonzept </span><br />Die Synode der oldenburgischen Kirche hat am Freitag, 11. Mai, einstimmig ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ beschlossen. Das 78-seitige Konzept beinhaltet sowohl Vorschläge für die Minderung des CO2-Ausstosses und zur Energieeffizienz von Gebäuden als auch Vorschläge zur Motivation von Mitarbeitenden. Darüber hinaus richteten die Synodalen, die vom 10. bis 12. Mai in der Heimvolkshochschule Rastede tagen, eine hauptamtliche Vollzeitstelle zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts ein. Die Stabsstelle eines/einer Umweltbeauftragten soll zeitnah besetzt werden. <br /><br />Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ benennt konkrete Schritte für die acht Handlungsfelder Klimaschutzmanagement, Motivation der Akteure, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Kirchliche Liegenschaften, Kindertagesstätten, Mobilität, Beschaffung und Controlling. Dieses Konzept soll die inhaltliche Grundlage für die Umsetzung der „Kirchlichen Umweltinitiative Oldenburg – Bewahrung der Schöpfung durch konkretes Handeln“ sein. Ziel ist, den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß im Zusammenhang mit kirchlichen Aktivitäten messbar zu verringern. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Synode folgt Beschlussempfehlungen des Sonderausschusses Kirchenkreis</span><br />Die Synode hat dem „Konkreten Vorschlag zur Neufassung der Kirchenordnung in den Artikel 52 – 76“ zugestimmt, den der Sonderausschusses Kirchenkreis erarbeitet hatte (siehe Diskussion vom Vortag). Der konkrete Vorschlag wird zur Umsetzung dem Rechts- und Verfassungsausschuss - mitberatend dem Finanz- und Personalausschuss - zugewiesen. Ferner wird der Rechts- und Verfassungsausschuss gebeten, die erforderlichen weiteren kirchengesetzlichen Regelungen bis zur Herbsttagung der 47. Synode zu erarbeiten.<br /><br />Die Synode stimmte ebenfalls zu, dass offene Fragen zum Kirchenkreis Ausschüssen der Synode bzw. der Arbeitsgruppe zur zügigen Erarbeitung von Stellungnahmen zugewiesen werden. Der Rechts- und Verfassungsausschuss wurde gebeten, bis zum Herbst zu den Voten der Ausschüsse Entwürfe für kirchengesetzliche Regelungen zu erarbeiten.<br /><br />Es sei ein Kompromiss entstanden, der eine Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen der oldenburgischen Kirche darstelle und mehr Rechtssicherheit bringe, sagte der Ausschussvorsitzende, Pfarrer Dr. Oliver Dürr aus Molbergen, in seiner Einbringungsrede am Freitag. In der Vorlage würden die Aufgaben der Kreissynode, des Kreiskirchenrates und des Kreispfarramtes genauer beschrieben und den heutigen Standards der Kirchenarbeit angepasst. Beispielsweise bleibt die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer weiterhin beim Oberkirchenrat, aber die Kreispfarrerinnen und -pfarrer sollen zukünftig die Urlaubs-, Krankheits- und Vakanzregelungen übernehmen. <br /><br />Damit bleiben die Kreispfarrerinnen und Kreispfarrer geschwisterlich Pfarrerin und Pfarrer im Kirchenkreis. Sie übernehmen keine generelle Dienst- oder Lehraufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer und überhaupt keine über Kirchengemeinden. Beides verbleibt beim Oberkirchenrat. Für die Mehrarbeit im Kreispfarramt, die auch mit der von der Synode im Herbst vergangenen Jahres beschlossenen neuen Visitationsordnung in Verbindung steht, sollen die Stellenanteile von 50 auf 75 Prozent aufgestockt werden. Außerdem sollen die Kreispfarrerinnen und Kreispfarrer künftig nicht mehr nach einer Empfehlung des Bischofs von der Gemeinsamen Kirchenleitung ernannt, sondern auf Empfehlung eines Wahlausschusses von der Kreissynode gewählt werden. <br /><br /><span style="font-weight: bold;">Stelle für Landeskirchenmusikdirektor beschlossen</span><br />Auf Antrag der Arbeitsgruppe Kirchenmusik beschloss die Synode, die Stelle eines Landeskirchenmusikdirektors in vollem Umfang und in zentraler Anstellungsträgerschaft des Oberkirchenrates einzurichten. Die Hälfte der Tätigkeit des Stelleninhabers soll in einer Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg erfolgen.<br /><br />In seiner Einbringungsrede sagte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Kirchenmusik, Prof. Dr. Götz Strömsdörfer, dass – unabhängig von dieser Stelle – die Frage nach den Stellen der Kantorinnen/Kantoren und Kreiskantorinnen/Kreiskantoren die Arbeitsgruppe weiter beschäftigen werde, da sich hier ungeahnte Schwierigkeiten in der Struktur des landeskirchlichen Haushaltes auftäten.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Arbeitsgruppe für mittelfristige Finanzplanung beschlossen</span><br />In seinem Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Controlling hat der Vorsitzende Gerhard Eicker hervorgehoben, dass die oldenburgische Kirche ihr im Jahr 2004 ausgegebenes Einsparziel von 14,1 Millionen Euro um mehr als zehn Millionen Euro deutlich verfehlt habe. So seien Einsparziele in den vergangenen Jahren reduziert und Mehrkosten nicht berücksichtigt worden. Als Beispiele dafür nannte Eicker das Engagement bei den Kindertagesstätten und die deutliche Reduzierung der Einsparung bei den Zuweisungen an die Kirchengemeinden. <br /><br />Die Arbeitsgruppe schlug vor, eine sechs Jahre vorausschauende Planung jährlich rollierend weiterzuentwickeln und erkennbare Änderungen in das Zahlenwerk einzuarbeiten. Dies gelte sowohl für die mittelfristigen Konsequenzen aus dem Zukunftskongress als auch für andere synodale Entscheidungen. Deshalb wurde der Synode die Einrichtung einer neuen Controlling-Arbeitsgruppe als Unterausschuss des Finanz- und Personalausschusses vorgeschlagen.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Beschlüsse der Synode zu Personal- und Verwaltungsthemen</span><br />Die Synode hat auf Antrag des Finanz- und Personalausschusses beschlossen, ein neues Kirchliches Rechnungswesen stufenweise bis zum Jahr 2018 einzuführen. Bisher war die Kameralistik im kommunalen und kirchlichen Bereich das vorherrschende Buchungssystem. Dieses System wird derzeit in vielen Landeskirchen von der Doppelten Buchführung in Konten (Doppik) oder von der Erweiterten Kameralistik abgelöst. <br /><br />Ab Januar 2015 soll das Neue Kirchliche Rechnungswesen für den Rechtsträger Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg eingeführt werden. Ab 2016 bis zum Jahr 2018 folgen dann schrittweise die einzelnen Kirchenkreise und Kirchengemeinden. Zur Umsetzung der Umstellung im Rechnungswesen genehmigte die Synode mehrere zeitlich befristete Verwaltungsstellen.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Neues Konzept für einen Zuweisungsschlüssel in Auftrag gegeben</span><br />In seinem Bericht als Vorsitzender des Kirchensteuerbeirates hat Dr. Jobst Seeber gefordert, die Schlüsselzuweisung an die Gemeinden zu verändern. Modellrechnungen hätten ergeben, dass eine Zuweisung, die sich eng an dem Kriterium „Gemeindegliederzahl“ orientiert, den kleineren Gemeinden ein finanzielles Überleben nicht ermögliche. <br /><br />Die Synode bat den Kirchensteuerbeirat, zur Herbstsynode 2012 ein umsetzungsorientiertes Konzept für einen zukünftigen Zuweisungsschlüssel zu entwickeln.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Pfarrstelle für Leitung des Bildungszentrums Rastede ausgeschrieben</span><br />Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker berichtete, dass die Mitgliederversammlung der Evangelischen Heimvolkshochschule Rastede die Auffassung vertritt, die künftige Leitung von Heimvolkshochschule und Evangelischem Bildungszentrum zum Zwecke einer gemeinsamen Entwicklung des Standortes zu einem Evangelischen Bildungszentrum bevorzugt durch eine Pfarrerin oder einen Pfarrer vornehmen zu lassen. Es sei jedoch wichtig, dass dieser Pfarrer bzw. diese Pfarrerin strukturell an die Heimvolkshochschule angebunden sei, möglichst als Anstellungsträgerin. Auch wurde die Notwendigkeit einer wirtschaftlichen Kompetenz auf Leitungsebene betont. Die Ausschreibung für die Pfarrstelle zur Leitung des Bildungszentrums Rastede ist zwischenzeitlich veröffentlicht worden.<br /><br /><span style="font-weight: bold;">Blockhaus Ahlhorn wird neu aufgestellt</span><br />Der Synodale und Vorsitzende des Kuratorium für das Evangelische Jugendheim Blockhaus Ahlhorn, Pfarrer Jörg Schierholz, gab einen Zwischenbericht über die Situation der Evangelischen Begegnungsstätte.<br /><br />„Das wirtschaftliche Ziel des Oberkirchenrates für das Jahr 2011 wurde nicht erreicht. Das Ziel der ‚vorsichtigen Planung’ für 2011 der beteiligten Bildungsstättenberatung, die dem Kuratorium vorgelegt hat, wurde leicht übertroffen“, so Schierholz. Ein inhaltliches Konzept für das Blockhaus sei „kurz davor“, erstellt zu werden. Dabei habe sich das Landesjugendpfarramt ausdrücklich zur Mitwirkung an einer inhaltlich-konzeptionellen Profilschärfung bekannt.<br /><br />Die 10. Tagung der 47. Synode wird vom 15. bis 17. November 2012 in der Heimvolkshochschule in Rastede stattfinden.<br /><br /><span style="font-style: italic;">Weitere Information sowie Fotos zur Synodentagung finden Sie unter: </span><span style="font-style: italic;"><link http://www.kirche-oldenburg.de/kirche-gemeinden/synode/947-synode.html - external-link-new-window>www.kirche-oldenburg.de/kirche-gemeinden/synode/947-synode.html</link></span>
 <br /><br />]]></content:encoded>
			<category><a href="nc/aktuell/pressemitteilungen.html" target="_self" title="Pressemitteilungen">Pressemitteilungen</a></category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 16:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frühjahrssynode der oldenburgischen Kirche eröffnet</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/nc/aktuell/pressemitteilungen/artikel/fruehjahrssynode-der-oldenburgischen-kirche-eroeffnet.html</link>
			<description>Mit einem Abendmahlsgottesdienst wurde am Donnerstagmorgen, 10. Mai, in der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede die 9. Tagung der 47. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg eröffnet. In seiner Predigt (zu Josua 1,1-9) betonte Kreispfarrer Lars Dede, Christinnen und Christen hätten allen ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit einem Abendmahlsgottesdienst wurde am Donnerstagmorgen, 10. Mai, in der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede die 9. Tagung der 47. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg eröffnet. In seiner Predigt (zu Josua 1,1-9) betonte Kreispfarrer Lars Dede, Christinnen und Christen hätten allen Grund, mutig und zuversichtlich zu sein. Manchmal wundere er sich, so der Synodale, wie kleinlaut und mutlos die Kirche geworden sei. Zwar sei Demut eine christliche Tugend, doch stecke in diesem Begriff auch das Wort Mut, der Mut, der um die Treue und Größe Gottes wisse. <br /><br />Gott komme den Menschen entgegen. Dies gelte vor allem vor dem Hintergrund der Kreuzigung Jesu, was zum Anfang einer neuen Geschichte von Gott und den Menschen geworden sei. <br /><br />Anfang Juli komme die oldenburgische Kirche zu ihrem Zukunftskongress zusammen, um zu beraten, welche Akzente in der Zukunft gesetzt werden müssten. Hierzu gehöre der demographische Wandel, der die Kirche schrumpfen lasse, und die Frage ob Kirchensteuern auch in Zukunft noch auskömmlich seien. Die oldenburgische Kirche mache sich gemeinsam auf die Suche nach dem Land, „das Gott uns zeigen will“, so Dede. „Wer sich auf den Weg machen will, der muss auch innehalten können, hinhören, reflektieren und planen. Das ist unsere Verantwortung als Menschen in der Nachfolge Jesu Christi“, betonte der Kreispfarrer. &nbsp;<br /><br />Gott sei schon da, wo immer die Menschen hingingen, manchmal um sie auf den rechten Weg zu weisen, manchmal, um die Menschen zu trösten und ihnen neue Zuversicht zu schenken. „Diese Hoffnung in Wort und tat zur Sprache zu bringen, das ist unsere Aufgabe“, so Dede.<br /><br />Die rund 60 Synodalen sowie Gäste und Mitarbeitende der oldenburgischen Kirche tagen vom 10. bis 12. Mai in der Heimvolkshochschule Rastede. Im Mittelpunkt der 9. Tagung steht am Donnerstagnachmittag, 10. Mai, das Schwerpunktthema „Kirchenmusik“. Dazu sind verschiedene Präsentationen geplant. <br /><br />Weitere Themen sind die Berichte des Sonderausschusses Kirchenkreis, der AG Kirchenmusik, zum Evangelischen Jugendheim Blockhaus Ahlhorn sowie das integrierte Klimaschutzkonzept für die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. 

<p style="font-style: italic;"></p>
<p style="font-style: italic;">Hier finden Sie weitere Informationen und Fotos  zur <link http://www.kirche-oldenburg.de/kirche-gemeinden/synode/947-synode.html _self external-link-new-window>9. Tagung der 47. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg</link>. </p>]]></content:encoded>
			<category><a href="nc/aktuell/pressemitteilungen.html" target="_self" title="Pressemitteilungen">Pressemitteilungen</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evangelische Kirche fordert Eintreten gegen Rechtsextremismus</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/news-niedersachsen/artikel/evangelische-kirche-fordert-eintreten-gegen-rechtsextremismus.html</link>
			<description>Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat rechtsextreme Gewalt scharf verurteilt. Das christliche Gebot der Nächstenliebe verlange es, sich in aller Klarheit gegen solche menschenverachtenden Einstellungen und Taten auszusprechen, heißt es in einer am Dienstag in Hannover ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat rechtsextreme Gewalt scharf verurteilt. Das christliche Gebot der Nächstenliebe verlange es, sich in aller Klarheit gegen solche menschenverachtenden Einstellungen und Taten auszusprechen, heißt es in einer am Dienstag in Hannover veröffentlichten Erklärung anlässlich des Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa vor 67 Jahren. Darin ruft der Rat der EKD dazu auf, neonazistischen, rassistischen, antijüdischen und islamophoben Äußerungen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens energisch entgegenzutreten.<br /><br />Erneut spricht sich die EKD dafür aus, auf die umstrittene Extremismusklausel zu verzichten. Die Klausel erschwere die Arbeit von Gruppen und Initiativen gegen Rechtsextremismus, heißt es. Mit der Klausel würden Initiativen gegen Rechtsextremismus unter Generalverdacht gestellt sowie «zu hoheitlichen Kontrollaufgaben verpflichtet, die ihren Aufgabenstellungen nicht entsprechen». Die Klausel fordert von Initiativen, die staatlich gefördert werden wollen, ein Bekenntnis zur Verfassungstreue.<br /><br />Christen seien verpflichtet, gegen die Missachtung von Menschen aufzustehen, heißt es in der Stellungnahme des EKD-Leitungsgremiums: «Wir akzeptieren deshalb nicht, dass Migranten und Migrantinnen oder Deutsche mit ausländischen Wurzeln gewaltsam bedrückt und bedrängt werden.» Migranten müssten ihre Kultur und Religion im Rahmen des Grundgesetzes leben können.<br /><br />«Obgleich das christliche Verständnis vom Menschen rechtsextremistischen Einstellungen widerspricht, vertreten auch Kirchenmitglieder fremdenfeindliche, antisemitische, islamophobe und rassistische Auffassungen», räumt die EKD ein. Sie warnt jedoch davor, die Schuld der nationalsozialistischen Unrechtsherrschaft zu verharmlosen.<br /><br />«Wir ergreifen Partei, wenn Jüdinnen und Juden Opfer von Verleumdung, Hass und Gewalt sowie aufgrund ihrer Religion angefeindet werden», heißt es. Zugleich unterstreicht die EKD: «Wir stehen für das Existenzrecht Israels und das friedliche, an den Menschenrechten orientierte Zusammenleben aller Völker im Nahen Osten.»]]></content:encoded>
			<category><a href="aktuell/news-niedersachsen.html" target="_self" title="News bundesweit">News bundesweit</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildungsgutschein zur Taufe</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/aus-den-kirchenkreisen/artikel/bildungsgutschein-zur-taufe.html</link>
			<description>Die Taufe ist ein wichtiger Schritt im Leben. Um diesen zu würdigen, beginnt die Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven zusammen mit allen evangelischen Kirchengemeinden in Friesland und Wilhelmshaven eine besondere Aktion. Alle, die sich in den Jahren 2012 und 2013 im Kirchenkreis ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Taufe ist ein wichtiger Schritt im Leben. Um diesen zu würdigen, beginnt die Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven zusammen mit allen evangelischen Kirchengemeinden in Friesland und Wilhelmshaven eine besondere Aktion. Alle, die sich in den Jahren 2012 und 2013 im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven evangelisch taufen lassen, erhalten von der Ev. Familien-Bildungsstätte einen Gutschein im Wert von 10 Euro. <br /><br />Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, sie alle bekommen zur Taufe durch ihre Pastorin oder ihren Pastor dieses Geschenk überreicht, mit dem sie für eine Gruppe oder einen Kurs ihrer Wahl aus dem Programm der Familienbildung eine entsprechende Ermäßigung erhalten. In Kürze steht dafür das neue Programm der Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven im Internet bereit, als Heft wird es noch vor den Sommerferien verteilt. Darin finden Eltern, Paten und Täuflinge rund 900 Angebote der Ev. Familienbildung in Friesland und Wilhelmshaven. <br /><br />Kreispfarrer Christian Scheuer und der Leiter der Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven, Rüdiger Schaarschmidt, haben die Aktion jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt und die ersten Gutscheine an die Kirchengemeinde Varel und die Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven übergeben. <br /><br />„Die Ev. Familien-Bildungsstätte möchte mit dieser Geste die Taufe als einen wichtigen Schritt im Leben von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen würdigen“, sagte Rüdiger Schaarschmidt. Nicht zuletzt verspricht sich die Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven von der Aktion eine noch engere Vernetzung zwischen Gemeindearbeit und Evangelischer Familienbildung. Die Gutscheine gibt es ab sofort direkt bei dem jeweiligen Taufpastor oder der Taufpastorin. 

<p style="font-style: italic;">Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven unter (04421) 320 16 oder unter <link http://www.efb-friwhv.de>www.efb-friwhv.de</link></p>
]]></content:encoded>
			<category><a href="aktuell/aus-den-kirchenkreisen.html" target="_self" title="Aus den Kirchenkreisen">Aus den Kirchenkreisen</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Familienministerin will Eltern Wiedereinstieg in Job erleichtern</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/news-niedersachsen/artikel/familienministerin-will-eltern-wiedereinstieg-in-job-erleichtern.html</link>
			<description>Hannover (epd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will Eltern den Wiedereinstieg in den Beruf nach Phasen von Elternzeit oder Teilzeitarbeit erleichtern. «Wir brauchen einen Anspruch auf Wiederaufstockung in Vollzeit», sagte sie am Dienstag in Hannover zum Auftakt des 79. Deutsche ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hannover (epd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will Eltern den Wiedereinstieg in den Beruf nach Phasen von Elternzeit oder Teilzeitarbeit erleichtern. «Wir brauchen einen Anspruch auf Wiederaufstockung in Vollzeit», sagte sie am Dienstag in Hannover zum Auftakt des 79. Deutsche Fürsorgetages. Eltern müssten leichter zwischen einem Teilzeit- und einem Vollzeit-Job wechseln können.<br /><br />Zudem müssten Arbeitnehmer, die während ihrer Elternzeit für eine begrenzte Stundenzahl arbeiten wollten, mehr Mitspracherechte über die Arbeitszeiten erhalten. Wenn der Arbeitgeber die Zeiten etwa gezielt auf den Nachmittag und frühen Abend zwischen 16 und 20 Uhr lege, würden Väter und Mütter in Elternzeit «faktisch hinausgeekelt».<br /><br />Auf das von ihrem Ministerium geplante umstrittene Betreuungsgeld für Eltern von unter Dreijährigen, die ihre Kinder zu Hause betreuen statt sie in eine Krippe zu schicken, ging Schröder nur am Rande ein. «Was Eltern ihren Kindern mitgeben, lässt sich niemals delegieren oder ersetzen», betonte sie.<br /><br />Das Betreuungsgeld bestimmte schon zu Beginn des dreitägigen bundesweiten Leitkongresses für soziale Arbeit die Debatte. «Wir wären dankbar, wenn die Diskussion um das Betreuungsgeld endlich eingestellt würde», sagte Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) unter großem Applaus der rund 1.500 Teilnehmer. Unter ihnen sind überwiegend Akteure der Sozialpolitik, des Sozialrechts und der sozialen Arbeit in Bund, Ländern und Kommunen.<br /><br />Die Organisatoren vom «Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge» hatten sich bereits im Vorfeld auf eine kritische Linie zum Betreuungsgeld festgelegt. Der Verein lehne eine solche Regelung aus fiskalischen und sozialen Gründen ab, sagte Vorstand Michael Löher. Auch der Niedersächsische Landkreistag appellierte an die Bundesfamilienministerin, auf das Betreuungsgeld zu verzichten.<br /><br />Der Kongress mit rund 150 Referenten steht unter dem Motto «Ohne Bildung keine Teilhabe - Von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter».<br /><br />Das Verhältnis von Jungen und Alten werde sich durch den demografischen Wandel radikal ändern, unterstrich Ministerin Schröder. «Wir haben gelernt, dass mehr Geld mehr hilft. Von dieser Illusion werden wir uns verabschieden müssen, denn die Mittel dafür müssen von immer weniger Menschen aufgebracht werden.»<br /><br />Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) forderte in seinem Grußwort einen engen Schulterschluss von Bildungspolitik und Sozialpolitik: «Bildung wirkt sich auf Wohlstand, Lebenszufriedenheit und Gesundheit ebenso aus wie auf Stärke und Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft», sagte er. Der Deutsche Fürsorgetag findet seit 1919 alle drei Jahre in wechselnden Großstädten statt.]]></content:encoded>
			<category><a href="aktuell/news-niedersachsen.html" target="_self" title="News bundesweit">News bundesweit</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:07:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Vorletzte Station der Gottesdienstreihe auf dem Weg zum Zukunftskongress ist in Elsfleth</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/nc/aktuell/pressemitteilungen/artikel/vorletzte-station-der-gottesdienstreihe-auf-dem-weg-zum-zukunftskongress-ist-in-elsfleth.html</link>
			<description>Am Sonntag, 13. Mai, ist die St.-Nikolai-Kirche in Elsfleth die vorletzte Station für die Gottesdienstreihe, mit der Bischof Jan Janssen auf den Zukunftskongress der  Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg einstimmen will. Dieser steht im Juli unter dem biblischen Motto „…ein Land, das ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Sonntag, 13. Mai, ist die St.-Nikolai-Kirche in Elsfleth die vorletzte Station für die Gottesdienstreihe, mit der Bischof Jan Janssen auf den Zukunftskongress der&nbsp; Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg einstimmen will. Dieser steht im Juli unter dem biblischen Motto „…ein Land, das ich dir zeigen will“ (1. Mose 12,1). Die Reihe von zehn Gottesdiensten hat im Sommer vergangenen Jahres in Wilhelmshaven-Voslapp begonnen und führt im etwa monatlichen Rhythmus durch alle sechs Kirchenkreise der oldenburgischen Kirche. Dabei werden unterschiedliche Aspekte für die „Kirche auf den Weg in das Jahr 2030“ aufgegriffen.<br /><br />Den Gottesdienst in Elsfleth werden Bischof Jan Janssen und Pfarrer Wilfried Giesers gemeinsam mit dem Visurgen-Shanty-Chor und einem Akkordeon-Ensemble gestalten. Am Sonntag der Seefahrt würden auch besondere maritime Akzente gesetzt, kündigte Pfarrer Wilfried Giesers an, der zugleich Vorsitzender der Seemannsmission Unterweser ist.<br /><br />Der Abschluss der Gottesdienstreihe auf dem Weg zum Zukunftskongress wird mit Bischof Jan Janssen am 27. Mai in der Freilichtbühne Lohne gefeiert. „Landauf, landab beschäftigen uns Fragen der zukünftigen Gestaltung und Schwerpunktsetzung kirchlicher Arbeit. Dazu ist die Vergewisserung im Glauben lebensnotwendig, die in der Verkündigung des Evangeliums, in Gemeinschaft und Gebet erlebbar wird“, so Janssen mit Blick auf die Gottesdienstreihe.<br /><br />Mit einem Kongress am 6. und 7. Juli will die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ihre Zukunft bis zum Jahr 2030 planen. Zu dem Kongress werden rund 1.000 Teilnehmende erwartet. Alle 117 Kirchengemeinden der oldenburgischen Kirche sollen dazu je eine Delegation entsenden. Zurzeit bereitet ein Reformausschuss unter Beteiligung der Kirchenkreise die Tagung vor. Das Konzept für die Veranstaltung hat die Synode der oldenburgischen Kirche im November vergangenen Jahres gebilligt.<br /><br />Weitere Informationen zum Zukunftskongress finden Sie unter: <link http://www.zukunft-oldenburg.de>www.zukunft-oldenburg.de</link>

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			<category><a href="nc/aktuell/pressemitteilungen.html" target="_self" title="Pressemitteilungen">Pressemitteilungen</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:49:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kirchenmusik, Kirchenkreise und Klimaschutz</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/nc/aktuell/pressemitteilungen/artikel/kirchenmusik-kirchenkreise-und-klimaschutz.html</link>
			<description>„Mit drei großen K’s“ werde sich die Synode beschäftigen, sagte Bischof Jan Janssen auf der Pressekonferenz im Vorfeld der ab Donnerstag in der Heimvolkshochschule Rastede tagenden 47. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Mit der Kirchenmusik, den Kirchenkreisen und dem ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Mit drei großen K’s“ werde sich die Synode beschäftigen, sagte Bischof Jan Janssen auf der Pressekonferenz im Vorfeld der ab Donnerstag in der Heimvolkshochschule Rastede tagenden 47. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Mit der Kirchenmusik, den Kirchenkreisen und dem Klimaschutz stünden für die Synodalen ein inhaltlicher Auftrag, eine Strukturfrage und die Nachhaltigkeit auf der Tagesordnung. <br /><br />Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“, das den 60 Kirchenparlamentariern zur Annahme vorliegt, beinhaltet auf 78 Seiten sowohl Vorschläge für die Minderung des CO2-Ausstosses und zur Energieeffizienz von Gebäuden als auch Vorschläge zur Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Das ist ein deutlicher Umsetzungsschritt, der auch gesellschaftspolitische Bedeutung haben wird“, hob Synodalpräsidentin Sabine Blütchen hervor. Dieses Konzept soll die inhaltliche Grundlage für die Umsetzung der „Kirchlichen Umweltinitiative Oldenburg - Bewahrung der Schöpfung durch konkretes Handeln“ sein. Damit gehöre die oldenburgische Kirche beim Klimaschutz zu den sieben führenden Kirchen in Deutschland, wie ein Magazin für kirchliche Führungskräfte in seiner jüngsten Ausgabe schrieb.<br /><br />Mit dem Jahresthema „Kirchenmusik“ wird sich die oldenburgische Synode am Nachmittag des ersten Verhandlungstages beschäftigen. „Musik ist ein Teil des Verkündigungsdienstes“, sagte Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk. Die Musik spreche eine Seite im Menschen an, die jenseits von Wort und Verstand liege. Die Kirchenmusik besitze seelsorgerliche und missionarische Komponenten, die zum Teil innerkirchlich nicht genügend beachtet würden. So fänden Menschen über die Angebote der Kirchenmusik wieder einen Zugang zur Kirche. Den Hauptvortrag am Donnerstag wird Pfarrer Dr. Jochen Arnold zum Thema „Der Sound des dreieinigen Gottes“ halten. Arnold leitet das Michaeliskloster in Hildesheim, das Evangelische Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik. Im Anschluss sind eine Podiumsdiskussion, Arbeitsgruppen und ein kleines Konzert geplant.<br /><br />Der Sonderausschuss Kirchenkreis werde der Synode eine Beschlussempfehlung vorlegen, nach der „mehr Verantwortung in die Region verlagert wird“, sagte der Ausschussvorsitzende, Pastor Oliver Dürr aus Molbergen. Dieses sei eine Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen der oldenburgischen Kirche und bringe mehr Rechtssicherheit. So würden die Aufgaben des Kreiskirchenrates und des Kreispfarramtes genauer beschrieben und den heutigen Standards der Kirchenarbeit angepasst. Beispielsweise bleibe Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer weiterhin beim Oberkirchenrat, aber die Kreispfarrerinnen und -pfarrer würden zukünftig die Urlaubs-, Krankheits- und Vakanzregelungen übernehmen. Für die Mehrarbeit im Kreispfarramt, die auch mit der von der Synode im Herbst vergangenen Jahres beschlossenen neuen Visitationsordnung in Verbindung steht, sollen die Stellenanteile von 50 auf 75 Prozent aufgestockt werden. Außerdem sollen die Kreispfarrer künftig nicht mehr nach einer Empfehlung des Bischofs von der Gemeinsamen Kirchenleitung ernannt, sondern auf Empfehlung eines Wahlausschusses von der Kreissynode gewählt werden. <br /><br />Die Synode beginnt um Donnerstag, 10. Mai, 9 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede und wird im Anschluss daran bis Sonnabend, 12. Mai, in der Heimvolkshochschule Rastede tagen.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category><a href="nc/aktuell/pressemitteilungen.html" target="_self" title="Pressemitteilungen">Pressemitteilungen</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Landesbischof Weber zieht Herrnhuter Losungen 2015</title>
			<link>http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/news-niedersachsen/artikel/landesbischof-weber-zieht-herrnhuter-losungen-2015.html</link>
			<description>Wolfenbüttel/Herrnhut (epd). Der braunschweigische Landesbischof Friedrich Weber wird am Donnerstag die Tageslosungen der Herrnhuter Brüder-Unität für das Jahr 2015 ziehen. Die Losungen werden in einem Andachtsbuch veröffentlicht, das seit 1731 in ununterbrochener Folge für jeden Tag des Jahres ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wolfenbüttel/Herrnhut (epd). Der braunschweigische Landesbischof Friedrich Weber wird am Donnerstag die Tageslosungen der Herrnhuter Brüder-Unität für das Jahr 2015 ziehen. Die Losungen werden in einem Andachtsbuch veröffentlicht, das seit 1731 in ununterbrochener Folge für jeden Tag des Jahres zwei Bibeltexte und einen Liedvers oder ein Gebet enthält. Nur in Ausnahmefällen seien Gäste an der Ziehung beteiligt, die in der Regel von der Kirchenleitung der Brüder-Unität vorgenommen wird, teilte die braunschweigische Landeskirche am Montag mit.<br /><br />Weber ist in seiner Funktion als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) an dem Verfahren beteiligt. Die Losungen sind Bibelverse aus dem Alten Testament. Sie befinden sich auf rund 1.100 Karten, die aus einer Glasschale gezogen werden. Anschließend werden sie mit einem passenden Text aus dem Neuen Testament sowie einem Liedvers oder einem Gebet kombiniert. Das Andachtsbuch erscheint in 55 Sprachen weltweit.<br /><br />Die Brüder-Unität ist eine selbstständige evangelische, ökumenisch orientierte Kirche. Sie ist der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angegliedert und zugleich Gastmitglied in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen. Sie erhält keine Kirchensteuer, sondern lebt von den Beiträgen ihrer Mitglieder und von Spenden. Sie entstand Mitte des 15. Jahrhunderts aus der böhmischen Reformation. Anfang des 18. Jahrhunderts kam es in Herrnhut in der Oberlausitz zur Neugründung unter Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf. Heute hat die Brüder-Unität in Europa knapp 24.000 Mitglieder.]]></content:encoded>
			<category><a href="aktuell/news-niedersachsen.html" target="_self" title="News bundesweit">News bundesweit</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:04:00 +0200</pubDate>
			
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