Aus den Gemeinden

Varel

Do, 10.09.2020Bachs Goldberg–Variationen für 2 Gamben in Schlosskirche

"Wie es euch gefällt“. Silke Strauf und Claas Harders konzertieren am kommenden Sonntag (13.9.2020) in der Vareler Schlosskirche.

Das Konzert beginnt um 18.00 Uhr, Karten zu 10 Euro sind an der Abendkasse zu haben. Beim Ein- und Ausgang ist das Tragen ein Mund-Nase-Schutz + Handhygiene erforderlich.

Johann Sebastian Bachs „Goldberg-Variationen“: Zeugnis barocker Lust an der kunstvollen Veränderung eines Themas, der Legende nach erprobtes Mittel gegen Schlaflosigkeit, damals wie heute Gegenstand meditativer Auseinandersetzung mit den labyrinthisch verschlungenen Pfaden des Lebens, vom großen Meister geschrieben für einen erst vierzehnjährigen Virtuosen namens Johann Gottlieb Goldberg – und nicht zuletzt: eines der bekanntesten Werke für Cembalo. Zudem hat der Zyklus eine ganze Reihe von Musikerinnen und Musikern zur eigenen Bearbeitung inspiriert. Mit der Transkription von Claas Harders und Silke Strauf liegt nun auch erstmals eine für zwei Gamben eingerichtete Fassung der Goldberg-Variationen vor. Die Gambe, von Bach immer wieder solistisch verwendet, bietet vielfältige Möglichkeiten, die polyphone Mehrstimmigkeit der Variationen zum Ausdruck zu bringen. Auch durch ihre Fähigkeit zur melodiösen Gestaltung einzelner Stimmen erscheint der Zyklus in einem neuen und faszinierenden Licht.

Silke Strauf widmete sich zunächst dem Studium der Geschichte, Germanistik und Musik, bevor sie sich ganz der Musik zuwandte. In der künstlerischen Ausbildung für Viola da gamba, die sie an der Hochschule für Künste Bremen bei Sarah Cunningham und Hille Perl absolvierte, spezialisierte sie sich auf die Interpretation Alter Musik. Es folgten weiterführende Studien zum Solorepertoire für Viola da gamba bei Philippe Pierlot.
... konzertiert als Solistin und Continuospielerin sowohl mit der Gambe als auch mit Violone und Barockcello.
... trat auf mit verschiedenen Ensembles, u. a. mit Sarband auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie dem Styriarte-Musikfestival (Graz), dem Ensemble Fiori Musicali, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Bach-Collegium Stuttgart, Arte dei Suonatori, dem Ensemble Tragicomedia, der Kammer Sinfonie Bremen, Musica Fiata, dem Telemannischen Collegium Michealstein, Main-Barockorchester, Elbipolis Barockorchester Hamburg und dem Ensemble Musica Alta Ripa. Im Jahr 2003 war sie Preisträgerin beim Wettbewerb Alte Musik-Treff Berlin/ Wettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Jury- und Publikumspreis).

Claas Harders erhielt im Alter von sieben Jahren ersten Unterricht auf der Gambe. Verschiedene Arten von Musik begleiteten ihn in der Zeit bis zum Abitur - Geige spielend in Jugendsymphonieorchestern und Kammermusikensembles, ebenso auf der E-Gitarre in Rockbands - bevor er sich für die Viola da gamba entschied, deren Studium er an der "Akademie für Alte Musik Bremen" bei Jaap ter Linden und Sarah Cunningham begann und in Frankreich am "Conservatoire National Supérieur de Musique de Lyon" bei Marianne Muller fortsetzte. Nach dem Studium begann er sich zusätzlich mit dem Lirone zu beschäftigen, auf dem er seitdem in vielen Opernproduktionen mitwirkte.
Claas Harders konzertiert europaweit mit verschiedenen Kammermusikensembles auf Festivals wie Abu Gosh, Festival d'Ambronay, Banchetto Musicale, Styriarte, Musikfest Bremen, Thüringer Bachwochen, Göttinger Händel-Festspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festival Jean de la Fontaine u.a. Er ist Mitglied der Gambenconsorts Orlandoviolsund ViolsVoice. Ausserdem gibt er Konzerte mit englischer, französischer und deutscher Gambensolomusik sowie eigenen Bearbeitungen der Kompositionen von Marin Marais und Johann Sebastian Bach in Verbindung mit Rezitationen und Märchenerzählungen.


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