Aus den Gemeinden

Osternburg

Do, 31.10.2019Bümmerstede: Aufführung des Kindermusicals "Der kleine Tag" im Gemeindehaus Erikaweg

 

„Kleiner (Reformations)-Tag ganz groß!"

 

Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2019 findet im Gemeindehaus Erikaweg, Bümmerstede um 15 Uhr die Aufführung des Kindermusicals "Der kleine Tag" von Rolf Zuckowski, Wolfram Eicke und Hans Niehaus statt.

 

Beteiligt an der Aufführung sind der Bümmi-Kinderchor bzw. das Bümmi-Kinderchor-Musical-Projekt, das zum inklusiven Musik-Erlebnis-Projekt "Vielfalt macht viel Freude" gehört, sowie  Jona-Band und  Jona-Chor aus Krusenbusch, unter der Leitung von Sonja Manderbach. Das Musical basiert auf dem gleichnamigen "Märchen für Erwachsene" von Wolfram Eike.

 

„Der kleine Tag" wartet sehnsüchtig darauf, auf die Erde zu kommen und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein „großer Tag" zu werden. Ein Tag, den die Menschen im Gedächtnis behalten, weil etwas Besonderes, etwas Großes passiert ist. Das können schreckliche weltbewegende Ereignisse sein, die mit traurigen Erinnerungen oder mit Angst und Schrecken im Gedächtnis bleiben, oder bahnbrechende Erfindungen, die die Welt verändern, oder fröhliche Großereignisse, von denen die Menschen noch lange erzählen und die in den Geschichtsbüchern stehen.

 

Ähnlich wie am 31.Oktober 1517, dem Tag, an dem Martin Luther seine 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg genagelt hat - was nicht unmittelbar an diesem Tag „in aller Welt" bemerkt wurde - kehrt auch "der kleine Tag" am Abend zu den anderen Tagen zurück - und es ist scheinbar nichts Besonderes während seines Daseins auf der Erde bei den Menschen passiert. Oder doch? Die wirklich großen Ereignisse, die das Leben der Menschen nachhaltig verändern, fin-den ja oft so leise statt, dass sie zunächst völlig unbemerkt bleiben und erst viel später im Rückblick als wichtig und bahnbrechend erkannt werden ...

 

Aber zunächst gibt es keinen Hinweis darauf, dass der „kleine Tag" noch zu einem „großen Tag" ernannt werden wird; und so lernt der „kleine Tag" sich selbst wertzuschätzen und weniger auf die Bewertungen der anderen Tage Wert zu legen; und er lernt, dass die „kleinen Dinge", die sich gut anfühlen, wie Liebe, Freundschaft, Frieden, Versöhnung, die wirklich wertvollen sind, die aber die Welt nicht so „erschüttern" wie die schrecklichen oder die schrillen Großereignisse, die riesige Wellen schlagen, aber viel weniger nachhaltig in den Herzen sind ...


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