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Osternburg

Sa, 26.10.2019Musikalische Wochenschlussandacht in der Dreifaltigkeitskirche: Pergolesi-Ensemble Oldenburg

Das Pergolesi-Ensemble Oldenburg musiziert in der musikalischen Wochenschlussandacht am 26. Oktober 2019 um 18 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche.

 

Das Ensemble besteht aus 10 Streichern und einem Continuospieler, musiziert aber auch mit Sänger- und Bläsersolisten zusammen. Es wurde 2015 gegründet und hat bereits mehrere Gottesdienste in Oldenburger Kirchen musikalisch umrahmt. Den Namen Pergolesi-Ensemble trägt das Ensemble seit der Aufführung des berühmten „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) mit zwei Gesangssolistinnen im Jahre 2017 in der Bloherfelder Kirche.

 

Erste Violinen: Brigitte Behrens, Tanja Schmerberg, Martin Ueltzen
Zweite Violinen: Birgit Adlung, Bettina Heno, Teiko Schachtschabel
Bratschen: Barbara Valk, Rudolf Heno
Cello: Magdalena Sommer
Kontrabass: Normann Grabow
Musikalische Leitung: Brigitte Behrens.

 

Aus diesen Werken musiziert das Ensemble:

 

  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) war Zeitgenosse Bachs und einer der bedeutendsten Komponisten der Barockzeit. Er ist vor allem durch seine Oratorien und Instrumentalwerke bekannt, obwohl er sich selbst eher als Opernkomponist verstand. Innerhalb seiner Instrumentalwerke nehmen die zahlreichen Concerti grossi, die zum Teil nur mit Streichern, zum Teil mit Streichern und Bläsern besetzt sind, einen bedeutenden Raum ein. Bei einem Concerto grosso (ital. für „großes Konzert“) steht eine kleine, solistisch besetzte Gruppe von Instrumenten (Concertino) einer größeren Instrumentengruppe (Ripieno) gegenüber. In den als Tuttibezeichneten Passagen spielen beide Gruppen gemeinsam. Formal folgt das Concerto grosso oft der viersätzigen Kirchensonate mit kontrastierender Satzfolge. Das Concerto grosso op. 6 Nr. 1 in G-Durbesteht allerdings aus 5 Sätzen. Es ist mit Streichern und Basso continuo (Cembalo/Orgel) besetzt.
     
  • Thomaso Albinoni (1671-1751) lebte und wirkte fast ausschließlich in Venedig. Zu seinen Lebzeiten war er vor allem aufgrund seiner Opern (über 50 an der Zahl) bekannt. Bach schätzte vor allem Albinonis Instrumentalwerke sehr und stellte sie auf eine Stufe mit den Werken Marcellos und Vivaldis. Albinoni widmete sich im Jahre 1721 der Komposition seiner heute bekanntesten Werke, den Concerti a cinque,op. 9. Sie stellen an den jeweiligen Solopart der Oboe hohe Ansprüche, was mit dem Widmungsträger, dem bayrischen Kurfürsten Max Emanuel, der in seiner Hofkapelle fünf Oboisten beschäftigte, zu tun haben dürfte. Das Konzert Nr. 2 in d-Mollwurde für Solo-Oboe, Streicher und Basso continuo komponiert und weist die Satzfolge Allegro non presto – Adagio – Allegro auf.
     
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767) wirkte von 1721 an bis zu seinem Tode als städtischer Kirchenmusikdirektor in Hamburg. Daneben war er der angesehenste Komponist seiner Zeit, hinterließ ein ungeheuer umfangreiches Werk an Opern, geistlicher Musik, weltlichen Kantaten und Intrumentalwerken und war Wegbereiter der musikalischen Klassik. Die Sonata Nr. 6 in d-Moll stammt aus einer mehrbändigen Sammlung von Quartetten. Im Original ist sie für Flöte, Violine, Viola und Basso continuo geschrieben und besteht aus den Sätzen Adagio – Allegro – Adagio – Allegro.

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