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Mo, 09.09.2019„Was heißt und zu welchem Ende studiert man Holocaustliteratur?“

Zu dichten und zu schreiben war mitten in den Schrecken der Todeslager auch Überlebenshilfe. Bewegende Texte sind entstanden, die in einer Abendreihe zu verschiedenen jüdischen Autor*innen vorgestellt werden sollen. Die Reihe beginnt am kommenden Mittwoch, 11. September 2019, mit einem Einführungsvortrag von Prof. Sascha Feuchert. Unter der Fragestellung „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Holocaustliteratur?“ eröffnet Feuchert diese Reihe. Feuchert leitet die Arbeitsstelle Holocaustliteratur am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Beginn ist um 19 Uhr in der Turmloge der Vareler Schlosskirche St. Petri, Schlossplatz 3. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Weitere Themen:

„Briderlekh, s´brent! Brüder, es brennt!“

Ausgewählte Beispiele der Holocaust-Literatur vorgestellt
Einführung und Gespräch, Pfarrer Benno Gliemann
Mittwoch, 13. November 2019, 19 Uhr
Turmloge der Vareler Schlosskirche St. Petri


„Trotzdem schreiben.“

Gedichte aus der Hölle Auschwitz
Einführung und Gespräch, Pfarrer Tom Oliver Brok
Montag, 27. Januar 2020, 19 Uhr
Turmloge der Vareler Schlosskirche St. Petri


„Auschwitz liegt in meiner Hand“

Ruth Klüger und Dichtung  als Überlebenshilfe
Im Arbeitslager Christianstadt schrieb die dreizehnjährige Ruth Klüger ein Gedicht, in dem sie den Kamin von Auschwitz zum alles beherrschenden Protagonisten machte, ihm  gab sie ihre kindliche Stimme. Die eigenen Verse halfen ihr, sich seelisch über Wasser zu halten.
Dr. Gudrun Boch, Literarturredakteurin, Bremen
Mittwoch, 19. Februar  2020, 19 Uhr
Turmloge der Vareler Schlosskirche St. Petri

 

Eichmanns Tag und Nagars Nacht

Vom Schatten, den der Architekt des Holocaust, Adolf Eichmann, bis heute wirft. Dargestellt anhand der - realen - Psychose von Shalom Nagar, der wider Willen zu Eichmanns Henker wurde. Präsentation und Lesung
Achim Engstler, Autor und Philosoph, Varel
Mittwoch, 18. März 2020, 19 Uhr
Achim Engstler, Autor und Philosoph
Turmloge der Vareler Schlosskirche St. Petri


Polen – ein unmittelbarer und doch so ferner Nachbarn

Hartmut Spieker kennt Land und Leute aus eigener Anschauung. Nach einem kurzen historischen Abriss wird er auf das Verhältnis zu Deutschland und zur EU eingehen und die politischen Entwicklungen nach 2015 darstellen. Die jüdische Geschichte in Lemberg, Krakau und Lodz wird ebenso Thema sein, wie seine eigenen Eindrücke bei einem Besuch in Auschwitz.
Mittwoch, 29. April 2020, 19 Uhr
Hartmut Spieker, ehemaliger Militärattaché
Turmloge der Vareler Schlosskirche St. Petri


Reise zu den polnischen Gedenkorten Lodz, Auschwitz, Krakau, Warschau

Die Kirchengemeinde Varel und die Lutherkirchengemeinde Wilhelmshaven planen für Ende Mai 2020 eine Reise zu den polnischen Gedenkorten der Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger durch das nationalsozialistische Terror-Regime.

 


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