Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Stand: 2. Dezember 2020)

 

Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben vom 2. Dezember 2020 im Format PDF.

 

Wir aktualisieren diese Webseite kontinuierlich. Bitte informieren Sie sich hier regelmäßig.

  

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Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben (Stand: 2. Dezember 2020)

 

Die Handlungsempfehlungen orientieren sich an der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (PDF) vom 30. Oktober 2020, geändert durch § 4 der Verordnung vom 6. November 2020 (Nds. GVBl. S. 380) und Artikel 1 der Verordnung vom 27. November 2020 (Nds. GVBl. S. 408), die UNBEDINGT zu befolgen ist. 
 

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt den Gemeinsinn und die Besonnenheit aller auf die Probe. Der verantwortliche Umgang mit den Risiken ist auch für die Kirche und Kirchengemeinden eine besondere Herausforderung. Gottesdienste sind öffentliche Veranstaltungen. Teilnehmende sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sind zu schützen. Ganz besonders ist auf den Schutz kranker und älterer Menschen zu achten. Wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für Kranke und die, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ihren Dienst tun. Wir tun alles, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
       
Die Handlungsempfehlungen beziehen sich auf den aktuellen Stand und werden anlassbezogen aktualisiert. Als Empfehlungen können sie für die Kirchengemeinden eine Orientierung sein, um in eigener Verantwortung und unter Berücksichtigung der regionalen und situativen Bedingungen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

   

Die kontinuierlich aktualisierten Handlungsempfehlungen sowie weitere hilfreiche Informationen und Links finden Sie unter: https://www.kirche-oldenburg.de/coronavirus  
      
Selbstverständlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden.

 

Siehe: www.niedersachsen.de/Coronavirus und 
www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html 
  

Gottesdienste (aktualisiert: 2. Dezember 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 möglich. 
      
Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat hierzu Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten (PDF) verabschiedet, die Hinweise zu Verlauf und Gestaltung von Präsenzgottesdiensten in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Zuge einer Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Pandemie enthalten. 
   
Die Verordnung des Landes Niedersachsen vom 03. November 2020 sieht keine eigenen Regeln zum Singen mehr vor. 
    
Dennoch wird aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage dringend empfohlen, während des gesamten Gottesdienstes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen sowie auf den Gemeindegesang zu verzichten. Einzelne Musiker*innen sollten nur mit bis zu vier Personen (einschl. Leitung) auftreten.
  
Wichtige Ausführungen finden Sie unter den Eckpunkten einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten oder unter den Hinweisen zur Kirchenmusik.  
  
Nach § 9(3) der Niedersächsischen Corona-Verordnung ist bei einer Versammlung unter freiem Himmel durch geeignete Maßnahmen der Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 sicherzustellen. 
 

Ob auf dem Marktplatz, im Pfarrgarten oder auf dem Sportplatz – Gottesdienste an diesen Orten sind, auch wenn es das eigene Gelände ist, öffentliche Veranstaltungen im Sinne des Ordnungsrechts und müssen beim zuständigen Ordnungsamt angezeigt werden (je nach Ausstattung der Veranstaltung kann es auch genehmigungspflichtige Anteile geben). Wir empfehlen, Gottesdienste nicht für eine größere Zahl als 500 Teilnehmende zu planen. Unter diesen Bedingungen sind u.a. Weihnachtsgottesdienste Open Air und im Stehen möglich. 
   
Hier finden Sie detaillierte organisatorische und rechtliche Hinweise (PDF).
   
Hier finden Sie ein Formular für ein Muster-Hygienekonzept für Gottesdienste an besonderen Orten und kirchliche Veranstaltungen (WORD-Datei).
   
Die zuständige Versammlungsbehörde kann zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 die Versammlung auf der Grundlage des Niedersächsischen Versammlungsgesetzes beschränken.
   
Unter Einhaltung der Hygienekonzepte vor Ort und mit eingeübter Erfahrung von Kindern und Familien sind Kindergottesdienste in kleinem und überschaubarem Rahmen möglich. Es sollten verlässliche Rahmenbedingungen in den Gemeinden miteinander vereinbart werden, damit sich alle – Mitarbeitende und Verantwortlichen den Gemeinden einerseits und Kinder und ihre Familien andererseits – sicher fühlen können bei dem gottesdienstlichen Angebot.
   
Hinweise zum Kindergottesdienst finden Sie in einer Stellungnahme des Gesamtverbandes unter: https://www.kindergottesdienst-ekd.de/ErmutigungzuPrsenzgottesdiensten.pdf 

Kasualien: Taufen, Trauungen und Bestattungen (aktualisiert: 13. Juli 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 möglich.
 
Für Taufen, Trauungen und Bestattungen müssen die gleichen Auflagen beachtet werden wie für die Sonn- und Feiertagsgottesdienste. Jede liturgische Handlung ist nur mit ausreichendem Abstand erlaubt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bezüglich der Raumgröße deutlich zu beschränken.

 
Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die auch Empfehlungen zu Kasualien wie Taufen, Trauungen und Bestattungen enthalten.

Beheizen und Temperieren von Kirchen während der Corona-Pandemie (Stand: 14. Oktober 2020)

Mit der kühleren Jahreszeit beginnt die Heizperiode, die ein verändertes Beheizen und Lüften vor allem von Kirchen erfordert. Mit fachlicher Beratung durch das „ökumenische Netzwerk Energie & Kirche“ wurden Handlungsempfehlungen für die besonderen Anforderungen in Kirchen entwickelt.
   
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle Empfehlungen der angehängten PDF-Dateien nur für die Beheizung von Kirchen mit einem großen Luftvolumen gelten. Alle kleineren Gottesdiensträume oder Gemeinderäume, die für eine „Winterkirche“ genutzt werden, unterliegen weiterhin den Bestimmungen des regelmäßigen Lüftens. Hier sollte auch vor dem Beginn von Gottesdiensten ausreichend gelüftet werden.
   
Wichtig: Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeitenden, dass bei der Reinigung oder beim Filterwechsel von Luftheizungen Schutzkleidung in Form von Schutzkittel, Schutzbrille, Handschuhen und Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist.

 

Wichtige Informationen und Vorlagen zum Aushängen  das Beheizen und Lüften von Kirchen während der Corona-Pandemie finden Sie hier (PDF)

  

Beisetzung auf dem Friedhof (aktualisiert: 13. Juli 2020)

Im Rahmen einer Beerdigung ist nach einem Gottesdienst die Teilnahme am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt auf höchstens 50 Personen beschränkt. 
 

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

Konfirmandenarbeit und Konfirmationen (aktualisiert: 3. November 2020)

Nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Unterweisung und Vorbereitung der Konfirmation unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden zulässig, wenn ein Hygienekonzept zur Verminderung einer Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt (§ 9).
  
Arbeit in Kleingruppen, Einzelplätze mit Abstand von 1,50m und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes werden dringend empfohlen.
  
Zudem ist es sinnvoll, die lokalen Rahmenbedingungen in die Entscheidung über die konkrete Organisation und methodische Gestaltung der Konfizeit einzubeziehen. Grundsätzlich gilt die Pflicht der Datenerhebung.
  
In der aktuellen Situation ist von Ausflügen, Fahrten und Freizeiten abzuraten.
  
Konkrete Informationen und Hinweise finden sich unter den Links: 
https://www.kajak-oldenburg.de/ oder https://www.arp-ol.de/beratung-info/konfi-zeit/  
 

Gemeindehäuser (aktualisiert: 18. August 2020)

Nach §23 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Durchführung von Veranstaltungen kirchlicher Bildungsträger und von sozialen und karitativen Veranstaltungen der Gemeinden sowie zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse zulässig, wenn sichergestellt ist, dass der Hygieneplan der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Gemeindehäuser (PDF) eingehalten wird.

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (aktualisiert: 3. November 2020)

Für Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit bedarf es eines entsprechenden Hygienekonzeptes. Weiterhin müssen die Daten der Teilnehmenden und Besucher*innen eines Angebots oder einer Einrichtung wie bisher erfasst werden. 
    
Auf den Abstand von 1,50m ist zu achten, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen wird dringend empfohlen, bei einer Inzidenz ab 50 auch im Freien.
    
Das Landesjugendpfarramt der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg empfiehlt eine Orientierung an den zur Verfügung gestellten Infomails des Landesjugendrings Niedersachsen sowie den zur Verfügung gestellten Materialien und Empfehlungen unter: https://laju-oldenburg.de/corona 
    
Für Rückfragen steht das Team im Landesjugendpfarramt gern zur Verfügung.
 

Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a. (aktualisiert: 4. November 2020)

Chorproben und Konzerte sollen nicht stattfinden. Gottesdienste mit musikalischem Verkündigungsschwerpunkt können gefeiert werden.

  

Weitere wichtige Hinweise finden Sie unter https://www.kirchenmusik-oldenburg.de/kirchenmusik-waehrend-der-pandemie/aktuelle-informationen/ 

 

 

Gemeindebüchereien (aktualisiert: 3. November 2020)

Nach § 10.1 Abs. 4 der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 30.10.2020 sind Büchereien zu schließen. 

 

Kindertagesstätten (aktualisiert: 3. November 2020)

Das niedersächsische Kultusministerium (MK) hat drei Szenarien für den Kita-Betrieb entwickelt, die je nach Infektionsgeschehen Anwendung finden sollen: 
• Szenario A: Regelbetrieb 
• Szenario B: Eingeschränkter Betrieb 
• Szenario C: Quarantäne, Shutdown und Notbetreuung 

  

Den Rahmen für die einzelnen Szenarien beschreibt das MK im „Leitfaden KiTa in Corona-Zeiten 2.0“ (Stand 24. Juli 2020) sowie im „Nds. Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung“ (Stand 02. Oktober 2020). 
   

Seit dem 01.08.2020 befinden sich die Kitas in Niedersachsen grundsätzlich im Szenario A: Regelbetrieb. Ein Wechsel ins Szenario B kann durch die zuständigen Behörden laut § 12 Corona-VO vom 30.10.2020 erst dann angeordnet werden, wenn der Inzidenzwert auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern steigt und bereits eine andere die Kita betreffende Infektionsschutzmaßnahme angeordnet wurde.
   

Hier finden Sie: Leitfaden, Rahmen-Hygieneplan, Schaubilder zum Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen sowie eine ständig aktualisierte Auflistung von Fragen und Antworten zum Kita-Betrieb.

Besprechungen, Konferenzen und Sitzungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Nach der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (PDF) vom 08. Mai 2020 §1 Absatz 5a können gewählte Gremien von öffentlich rechtlichen Körperschaften sowie von Vereinen, Initiativen oder anderen ehrenamtlichen Zusammenschlüssen Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält.

 

Somit dürfen kirchliche Gremien wie z.B. Gemeindekirchenräte, Ausschüsse oder Vorstände von Fördervereinen ab sofort Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

 

Bitte nutzen Sie weiterhin alternativ die Möglichkeit von Telefon-, Videokonferenzen und E-Mail-Kommunikation.

  
Um Kirchengemeinden trotz dieser Einschränkungen handlungsfähig zu machen, hat der Gemeinsame Kirchenausschuss eine Verordnung mit Gesetzeskraft zur Sicherung der Handlungsfähigkeit der kirchlichen Körperschaften beschlossen, die seit dem 26.03.2020  gilt. Bitte nutzen Sie gegebenenfalls die hier beschriebenen Möglichkeiten der Beschlussfassung.


Sie ist abrufbar unter: www.kirchenrecht-oldenburg.de/document/45860

Dienstreisen und Fortbildungsveranstaltungen (aktualisiert: 08. Juni 2020)

Besprechungen, Konferenzen und auch Fortbildungen sind wieder gestattet. Dies gilt prinzipiell auch für Veranstaltungen, die mit auswärtigen Übernachtungen verbunden sind. Dennoch sind sie nach der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ in der aktuell gültigen Fassung auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Hier heißt es unter §1 nach wie vor: „Jede Person hat physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.“ Bei jeder Veranstaltung ist also weiterhin zu prüfen, ob sie nicht auch gut mittels digitaler Kommunikationstechnik durchgeführt werden könnte.
  
Dienstfahrten innerhalb der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind möglich, Dienstreisen in andere Regionen nicht mehr generell untersagt. Jedoch sollten sie gegenwärtig auf Einzelfälle beschränkt bleiben und bedürfen ohnehin der Genehmigung der Kreispfarrer*innen oder Dezernent*innen.
  
Den Kirchenkreisen wird empfohlen, die gleiche Anordnung für die durch sie getragenen bzw. verantworteten Einrichtungen zu erlassen. Das soll auch für die Kreisjugenddienste gelten.

Oldenburg, 2. Dezember 2020

 

Thomas Adomeit, Bischof 
Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

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