Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Stand: 25. Mai 2020)

Die Handlungsempfehlungen orientieren sich an der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektion mit dem Corona-Virus des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (PDF) in der ab 25. Mai 2020 geltenden Fassung, die UNBEDINGT zu befolgen ist.

 

Wir aktualisieren diese Webseite kontinuierlich. Bitte informieren Sie sich hier in der kommenden Zeit.

 

Der Krisenstab der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat am Montag, 25. Mai 2020, aktualisierte Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben veröffentlicht.

 

++ AKTUALISIERUNG ++

Konfirmationen (aktualisiert: 25. Mai 2020)

Die Feier der Konfirmation ist für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und auch für unsere Gemeinden ein sehr wichtiger Termin. Bei den Planungen der Familien hat dieses Fest einen langen Vorlauf.
 
Grundsätzlich empfehlen wir, Konfirmationen in den Herbst oder auch bis in das Frühjahr 2021 hinein zu verschieben. Auch bei einer Verschiebung sind längerfristig Gottesdienste nur in kleineren Gruppen vorstellbar.
 
Eine langfristige Terminierung bietet die Chance, die veränderten Rahmenbedingungen, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben, in aller Ruhe mit in die Planungen einzubeziehen und mit den betroffenen Familien abzustimmen.
   
Es gibt aber auch vereinzelt gute Gründe, die Konfirmation noch vor den Sommerferien zu feiern. Feiern in mehreren Klein- bzw. Familiengruppen sind angesichts der wieder erlaubten Gottesdienste möglich.

 

Auch die Teilnahme an privaten Feiern anlässlich einer Konfirmation ist wieder erlaubt; dies jedoch nur im engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 20 Personen umfassen darf.

  
Voraussetzung ist angesichts der schwierigen Bedingungen eine gemeinsame Entscheidungsfindung mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern.
 
Nach Auffassung des Krisenstabs sind Elternversammlungen nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich. Bitte wählen Sie bereits erprobte Kommunikationswege ohne persönlichen Kontakt.
   
Familien, die aufgrund der weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen in Sorge bezüglich einer Infektion sind, sollten alternative Konfirmationstermine zu einem späteren Zeitpunkt angeboten werden.
 
Konkrete Empfehlungen zur Feier von Konfirmationen finden Sie auch unter: www.arp-ol.de/beratung-information/konfi-zeit.html oder www.kajak-oldenburg.de 

 

Angebote kirchlicher Bildungsträger und Bildungseinrichtungen, auch in Gemeindehäusern (aktualisiert: 18. Mai 2020)

Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg mit ihren Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen ist anerkannte Trägerin von Bildungsveranstaltungen.
 
Unter Einhaltung der gesetzlichen Hygienebestimmungen ist es nun wieder erlaubt, in kirchlichen Einrichtungen wie z.B. Familienbildungsstätten und Tagungshäuser bildungsbezogene Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Bei Veranstaltungen in Gemeindehäusern entscheidet der Gemeindekirchenrat.
 
Dazu zählen nicht nur Veranstaltungen, die der allgemeinen Bildung dienen, sondern auch solche mit religiösen Bildungsinhalten. Insbesondere für Veranstaltungen in den Gemeindehäusern ist seitens der Kirchengemeinden darauf zu achten, dass ein Bezug zum Bildungshandeln der Kirche wahrnehmbar ist. Veranstaltungen in Kooperation mit z.B. der Ev. Erwachsenenbildung oder der Ev. Akademie sind durch diese bereits als Bildungsveranstaltung gekennzeichnet. Gruppentreffen und Veranstaltungen, die allein der Begegnung und Geselligkeit dienen, fallen unter das Verbot für Zusammenkünfte in Einrichtungen, die reinen Freizeitzwecken dienen.
 
Für die Durchführung von Veranstaltungen in Gemeindehäusern finden Sie hier eine Checkliste (PDF).

   

Gottesdienste (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen (PDF) vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 wieder möglich.

 

Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat hierzu Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die Hinweise zu Verlauf und Gestaltung von Präsenzgottesdiensten in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Zuge einer Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Pandemie enthalten.

 

Hier finden Sie die Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten im Format PDF.

 

Der Vorstand des Gesamtverbands für Kindergottesdienst in der EKD e.V. empfiehlt nach sorgfältiger Prüfung keine Wiederaufnahme der Kindergottesdienste zum derzeitigen Zeitpunkt.
 
Weitere Hinweise finden Sie in einer Stellungnahme des Gesamtverbandes (PDF).

 

Kasualien: Taufen, Trauungen und Bestattungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen (PDF) vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 wieder möglich.
 
Für Taufen, Trauungen und Bestattungen müssen die gleichen Auflagen beachtet werden wie für die Sonn- und Feiertagsgottesdienste. Jede liturgische Handlung ist nur mit ausreichendem Abstand erlaubt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bezüglich der Raumgröße deutlich zu beschränken.

 
Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die auch Empfehlungen zu Kasualien wie Taufen, Trauungen und Bestattungen enthalten.
 
Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

 

Beisetzung auf dem Friedhof (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Im Rahmen einer Beerdigung ist nach einem Gottesdienst die Teilnahme am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt auf den engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 20 Personen umfassen darf, beschränkt.

 

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

 

 

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Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben vom 25. Mai 2020 im Format PDF.

 

 

 

Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben (Stand: 25. Mai 2020)

 

Die Handlungsempfehlungen orientieren sich an der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektion mit dem Corona-Virus des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (PDF) in der ab 25. Mai 2020 geltenden Fassung, die UNBEDINGT zu befolgen ist.

 

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt den Gemeinsinn und die Besonnenheit aller auf die Probe. Der verantwortliche Umgang mit den Risiken ist auch für die Kirche und Kirchengemeinden eine besondere Herausforderung. Gottesdienste sind öffentliche Veranstaltungen. Teilnehmende sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sind zu schützen. Ganz besonders ist auf den Schutz kranker und älterer Menschen zu achten. Wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für Kranke und die, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ihren Dienst tun. Wir tun alles, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

Die Risikoeinschätzung angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus hat sich in den letzten Tagen dramatisch verändert. Diese Handlungsempfehlungen beziehen sich auf den aktuellen Stand und werden anlassbezogen aktualisiert. Auf dieser Seite finden Sie die  kontinuierlich aktualisierten Handlungsempfehlungen sowie weitere hilfreiche Informationen und Links.

 

Selbstverständlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden.

 

Siehe: 

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus 
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Gottesdienste (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen (PDF) vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 wieder möglich.

 

Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat hierzu Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die Hinweise zu Verlauf und Gestaltung von Präsenzgottesdiensten in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Zuge einer Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Pandemie enthalten.

 

Hier finden Sie die Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten im Format PDF.

 

Der Vorstand des Gesamtverbands für Kindergottesdienst in der EKD e.V. empfiehlt nach sorgfältiger Prüfung keine Wiederaufnahme der Kindergottesdienste zum derzeitigen Zeitpunkt.
 
Weitere Hinweise finden Sie in einer Stellungnahme des Gesamtverbandes (PDF).

Kasualien: Taufen, Trauungen und Bestattungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen (PDF) vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 wieder möglich.
 
Für Taufen, Trauungen und Bestattungen müssen die gleichen Auflagen beachtet werden wie für die Sonn- und Feiertagsgottesdienste. Jede liturgische Handlung ist nur mit ausreichendem Abstand erlaubt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bezüglich der Raumgröße deutlich zu beschränken.

 
Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die auch Empfehlungen zu Kasualien wie Taufen, Trauungen und Bestattungen enthalten.
 
Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

Beisetzung auf dem Friedhof (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Im Rahmen einer Beerdigung ist nach einem Gottesdienst die Teilnahme am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt auf den engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 20 Personen umfassen darf, beschränkt.

 

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

Konfirmationen (aktualisiert: 25. Mai 2020)

Die Feier der Konfirmation ist für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und auch für unsere Gemeinden ein sehr wichtiger Termin. Bei den Planungen der Familien hat dieses Fest einen langen Vorlauf.
 
Grundsätzlich empfehlen wir, Konfirmationen in den Herbst oder auch bis in das Frühjahr 2021 hinein zu verschieben. Auch bei einer Verschiebung sind längerfristig Gottesdienste nur in kleineren Gruppen vorstellbar.
 
Eine langfristige Terminierung bietet die Chance, die veränderten Rahmenbedingungen, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben, in aller Ruhe mit in die Planungen einzubeziehen und mit den betroffenen Familien abzustimmen.
   
Es gibt aber auch vereinzelt gute Gründe, die Konfirmation noch vor den Sommerferien zu feiern. Feiern in mehreren Klein- bzw. Familiengruppen sind angesichts der wieder erlaubten Gottesdienste möglich.
   

Auch die Teilnahme an privaten Feiern anlässlich einer Konfirmation ist wieder erlaubt; dies jedoch nur im engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 20 Personen umfassen darf.

 

Voraussetzung ist angesichts der schwierigen Bedingungen eine gemeinsame Entscheidungsfindung mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern.
 
Nach Auffassung des Krisenstabs sind Elternversammlungen nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich. Bitte wählen Sie bereits erprobte Kommunikationswege ohne persönlichen Kontakt.
   
Familien, die aufgrund der weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen in Sorge bezüglich einer Infektion sind, sollten alternative Konfirmationstermine zu einem späteren Zeitpunkt angeboten werden.
 
Konkrete Empfehlungen zur Feier von Konfirmationen finden Sie auch unter: www.arp-ol.de/beratung-information/konfi-zeit.html oder www.kajak-oldenburg.de 

Konfirmandenarbeit (aktualisiert: 6. Mai 2020)

Nach der Niedersächsischen Verordnung vom 05. Mai 2020 (PDF) sind auch Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse wie zum Beispiel die Konfirmation zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält. Hygienemaßnahmen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus zu vermindern, sind zu treffen.

 

Allerdings empfehlen wir: In Niedersachsen startet der Schulbetrieb in mehreren Phasen. Die Klassen 7 und 8 sind als Phase C für Ende Mai/Anfang Juni vorgesehen und beginnen frühestens ab dem 25.05.2020  mit dem Präsenzschulunterricht.

 
Mindestens bis zu diesem Datum sollte aus heutiger Sicht kein physisches Gruppentreffen mit Konfirmanden*innen stattfinden.
   
Neue Konfirmanden*innen-Jahrgänge sollten nach den Sommerferien beginnen.

 

Bei großen Jahrgängen sind möglichst mehrere kleinere Gruppen zu bilden.

 

Konfirmationstermine sind frühestens nach den Sommerferien neu abzustimmen.
   
Weitere Informationen finden sich unter den Links: www.arp-ol.de/beratung-information/konfi-zeit.html oder www.kajak-oldenburg.de/

Konfirmanden-, Jugend und Familienfreizeiten (aktualisiert: 28. April 2020)

Allen Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen wird empfohlen, sämtliche bis zum Ende der Sommerferien in Niedersachsen geplanten Reisen und Fahrten im o.g. Sinne ins In- und Ausland abzusagen.

Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a.

Für alle Veranstaltungen, Konzerte und Tagungen, die in den kommenden Wochen geplant sind, empfehlen wir eine Verschiebung oder Absage.


Siehe: www.niedersachsen.de/Coronavirus/hinweise_fur_grossveranstaltungen/ 

Natürlich gelten auch hier zwingend die staatlich vorgegebenen Anweisungen.

 

Auch Probentermine von Chören sind mit Risiken behaftet. Hier empfehlen wir dringend, diese für eine Zeit auszusetzen.

Gemeindebüchereien (aktualisiert: 21. April 2020)

Mit der niedersächsischen Verordnung vom 17. April 2020 ist die generelle Schließung von Bibliotheken aufgehoben worden.
 
Eine Wiederaufnahme des Betriebs von Gemeindebüchereien kann nur empfohlen werden, wenn durch die Kirchengemeinde die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene-und Abstandsgebote und der ausreichende Schutz der Mitarbeitenden sichergestellt werden kann.
 
Denkbar wäre es, zu festen Zeiten Bücherwünsche über Telefon, E-Mail oder Papier entgegenzunehmen und die Bücher kontaktlos über einen Korb, eine Box o.ä. vor dem Gemeindehaus abholen und zurückbringen zu lassen.
 
Mit Blick auf die mehrtägige Überlebensfähigkeit des Corona-Virus sollte ein ausgeliehenes Buch mit einer mehrtägigen Sperrfrist belegt oder zumindest gründlich desinfiziert werden.

Kindertagesstätten

Für Kindertagesstätten gelten die besonderen Anweisungen der Behörden. Am Freitag, 13. März 2020, hat das Kultusministerium des Landes Niedersachsen die generelle Schließung aller Kindertagesstätten verfügt.

 

Weitere Hinweise finden Sie auf den Seiten des Landes Niedersachsen.

Besprechungen, Konferenzen und Sitzungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Nach der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (PDF) vom 08. Mai 2020 §1 Absatz 5a können gewählte Gremien von öffentlich rechtlichen Körperschaften sowie von Vereinen, Initiativen oder anderen ehrenamtlichen Zusammenschlüssen Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält.

 

Somit dürfen kirchliche Gremien wie z.B. Gemeindekirchenräte, Ausschüsse oder Vorstände von Fördervereinen ab sofort Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

 

Bitte nutzen Sie weiterhin alternativ die Möglichkeit von Telefon-, Videokonferenzen und E-Mail-Kommunikation.

  
Um Kirchengemeinden trotz dieser Einschränkungen handlungsfähig zu machen, hat der Gemeinsame Kirchenausschuss eine Verordnung mit Gesetzeskraft zur Sicherung der Handlungsfähigkeit der kirchlichen Körperschaften beschlossen, die seit dem 26.03.2020  gilt. Bitte nutzen Sie gegebenenfalls die hier beschriebenen Möglichkeiten der Beschlussfassung.


Sie ist abrufbar unter: www.kirchenrecht-oldenburg.de/document/45860

Angebote kirchlicher Bildungsträger und Bildungseinrichtungen, auch in Gemeindehäusern (aktualisiert: 18. Mai 2020)

Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg mit ihren Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen ist anerkannte Trägerin von Bildungsveranstaltungen.
 
Unter Einhaltung der gesetzlichen Hygienebestimmungen ist es nun wieder erlaubt, in kirchlichen Einrichtungen wie z.B. Familienbildungsstätten und Tagungshäuser bildungsbezogene Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Bei Veranstaltungen in Gemeindehäusern entscheidet der Gemeindekirchenrat.
 
Dazu zählen nicht nur Veranstaltungen, die der allgemeinen Bildung dienen, sondern auch solche mit religiösen Bildungsinhalten. Insbesondere für Veranstaltungen in den Gemeindehäusern ist seitens der Kirchengemeinden darauf zu achten, dass ein Bezug zum Bildungshandeln der Kirche wahrnehmbar ist. Veranstaltungen in Kooperation mit z.B. der Ev. Erwachsenenbildung oder der Ev. Akademie sind durch diese bereits als Bildungsveranstaltung gekennzeichnet. Gruppentreffen und Veranstaltungen, die allein der Begegnung und Geselligkeit dienen, fallen unter das Verbot für Zusammenkünfte in Einrichtungen, die reinen Freizeitzwecken dienen.

 

Für die Durchführung von Veranstaltungen in Gemeindehäusern finden Sie hier eine Checkliste (PDF).

Dienstreisen und Fortbildungsveranstaltungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Besprechungen, Konferenzen und auch Fortbildungen sind wieder gestattet, sofern sie nicht mit auswärtigen Übernachtungen verbunden sind. Dienstfahrten innerhalb der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind also möglich, Dienstreisen in andere Regionen nicht mehr generell untersagt. Jedoch sollten sie gegenwärtig auf Einzelfälle beschränkt bleiben und bedürfen ohnehin der Genehmigung der Kreispfarrer*innen oder Dezernent*innen.

    
Für alle Einrichtungen und Arbeitsbereiche des Oberkirchenrates, die in der Verantwortung der Dezernate I und III stehen, nach wie vor:  

 
Sämtliche ein- oder mehrtägige Veranstaltungen wie z. B. Fortbildungen, Klausuren, Seminare, Tagungen, Fachtage, Konferenzen, Bildungsfahrten, Exkursionen, Freizeiten und andere Formate entfallen bzw. sind von den für die Planung und Durchführung Verantwortlichen abzusagen.
   
Die Absagen gelten für alle Veranstaltungen, in denen unmittelbar physische Präsenz der Teilnehmenden vorausgesetzt wird, und beziehen sich auf den Zeitraum bis einschließlich 31. Mai 2020. Ausgenommen sind Veranstaltungsangebote, die online über digitale Kommunikationstechnik durchgeführt werden können.  
   
Den Kirchenkreisen wird empfohlen, die gleiche Anordnung für die durch sie getragenen bzw. verantworteten Einrichtungen zu erlassen. Das soll auch für die Kreisjugenddienste gelten.

Oldenburg, 25. Mai 2020

 

Bischof Thomas Adomeit
in Namen des Krisenstabs der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

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