Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Stand: 26. Juni 2020)

Die Handlungsempfehlungen orientieren sich an der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (PDF) in der ab 22. Juni 2020 geltenden Fassung, die UNBEDINGT zu befolgen ist.

 

Wir aktualisieren diese Webseite kontinuierlich. Bitte informieren Sie sich hier in der kommenden Zeit.

 

Der Krisenstab der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat am 26. Juni 2020 aktualisierte Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben veröffentlicht.

 

++ AKTUALISIERUNG ++

 

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (aktualisiert: 26. Juni 2020)

Für Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit bedarf es eines entsprechenden Hygienekonzeptes, zudem müssen Abstandsregelungen weiterhin eingehalten werden und die Kontaktdaten der Teilnehmenden müssen erfasst werden.
   
Vorlagen und Hintergrundinformationen zu Hygienekonzepten des Landesjugendrings stellt das Landesjugendpfarramt im Infoportal zur Verfügung: http://laju-oldenburg.de/corona (vgl. § 1 Nr. 6 b)
   
Gruppenstunden, offene Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie vergleichbare Maßnahmen dürfen mit maximal zehn Personen stattfinden. Sie müssen durch eine*n Juleica-Inhaber*in oder eine pädagogische Fachkraft geleitet werden. (vgl. § 3 Nr. 21).
   
Freizeiten, Seminare und andere Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtung dürfen bis zu einer Gruppengröße von 16 Personen (inkl. Leitenden) durchgeführt werden, dabei muss das Hygienekonzept von LJR und LAG OKJA i.d.F.v. 19.06.2020 berücksichtigt werden. (vgl. § 1 Nr. 6 b)
 
Im Freien, also außerhalb von geschlossen Räumen, darf auch in der Gruppe gesungen und geprobt werden. Ein möglichst großer Abstand zwischen den einzelnen Sänger*innen ist einzuhalten. Weitere Details regeln dabei § 2 h der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in der ab 22. Juni 2020 geltenden Fassung sowie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Abschnitt „Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a.“
   
(vgl. www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html, www.kirche-oldenburg.de/aktuell/coronavirus/ sowie § 2 h)
 
Für Rückfragen steht das Team im Landesjugendpfarramt gern zur Verfügung. 

   

Gemeindehäuser (aktualisiert: 22. Juni 2020)

Nach §2c der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Durchführung von Veranstaltungen kirchlicher Bildungsträger und von sozialen und karitativen Veranstaltungen der Gemeinden sowie zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse zulässig, wenn sichergestellt ist, dass der Hygieneplan der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Gemeindehäuser (PDF) eingehalten wird.
 
Nach §3.20 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen oder der Besuch von Beratungsstellen zu beruflichen Fragen erlaubt, demnach auch in Gemeindehäusern. Auch hier gilt der Hygieneplan der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Gemeindehäuser (PDF).
 
Nach §2h der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist für Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre nur ein Instrumental- und Vokalunterricht im Einzelunterricht oder im Kleingruppenunterricht mit nicht mehr als vier Personen zulässig. Proben von Chören und Bläsergruppen sind nicht in geschlossenen Räumen, jedoch Open Air möglich.
 
Die Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen ist untersagt. Bewirtung darf nur durch autorisierte Mitarbeitende geschehen. Hinweise siehe auch Checkliste im Hygieneplan für Gemeindehäuser (PDF).

 

Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a. (aktualisiert: 22. Juni 2020)

Nach § 1.5c der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel eine Aufführung der darstellenden Künste, der Musik oder der Literatur zulässig, wenn Hygiene-, Abstands- und Dokumentationsregeln eingehalten werden. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 250 Personen nicht übersteigen. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher sitzend an der Veranstaltung teilnimmt.
 
Natürlich gelten auch hier zwingend die staatlich vorgegebenen Anweisungen.
 
Nach §2h der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist für Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre nur ein Instrumental- und Vokalunterricht im Einzelunterricht oder im Kleingruppenunterricht mit nicht mehr als vier Personen zulässig. Proben von Chören und Bläsergruppen sind nicht in geschlossenen Räumen, jedoch Open Air möglich.
 
Erlaubt sind die Durchführung und der Besuch einer kulturellen Veranstaltung im Freien, wie zum Beispiel eine Aufführung der darstellenden Künste, der Musik oder der Literatur. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen sichergestellt sein, ebenso die Dokumentation der Namen und Anschriften der Besucher*innen, deren Zahl 250 Personen nicht übersteigen darf. Es ist sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher sitzend an der Veranstaltung teilnimmt.

 

Kindertagesstätten (aktualisiert: 22. Juni 2020)

Ab dem 22. Juni 2020 wird die Notbetreuung in Kitas durch einen eingeschränkten Regelbetrieb abgelöst. Die entsprechenden Rahmenbedingungen werden im neuen § 1b der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschrieben.
 
Bei der Ausgestaltung des Betreuungsangebots im Spannungsfeld von Pädagogik und Infektionsschutz haben die Träger und Einrichtungen weiterhin flexible Spielräume. Die Vorgaben zur Qualifikation des erforderlichen Personals laut niedersächsischem Kita-Gesetz bleiben weiter ausgesetzt.
 
Jede Einrichtung sollte prüfen, welches Angebot sie den Familien machen kann, sodass einerseits jedes Kind die Möglichkeit zum Kita-Besuch hat und andererseits die Maßnahmen zum Infektionsschutz eingehalten werden können. Der Rahmen-Hygieneplan vom 07. Mai 2020 in seiner jeweils gültigen Form ist weiter anzuwenden.
 
Wichtigster Grundsatz ist weiterhin, dass die Kinder in konstanten Gruppen räumlich voneinander getrennt betreut werden, und dass das Personal soweit möglich nicht gruppenübergreifend eingesetzt wird.

 

 

+  +  +  +  +  +

 

Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben vom 26. Juni 2020 im Format PDF.

 

 

 

Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben (Stand: 26. Juni 2020)

 

Die Handlungsempfehlungen orientieren sich an der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (PDF) in der ab 22. Juni 2020 geltenden Fassung, die UNBEDINGT zu befolgen ist.

 

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt den Gemeinsinn und die Besonnenheit aller auf die Probe. Der verantwortliche Umgang mit den Risiken ist auch für die Kirche und Kirchengemeinden eine besondere Herausforderung. Gottesdienste sind öffentliche Veranstaltungen. Teilnehmende sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sind zu schützen. Ganz besonders ist auf den Schutz kranker und älterer Menschen zu achten. Wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für Kranke und die, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ihren Dienst tun. Wir tun alles, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

Die Risikoeinschätzung angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus hat sich in den letzten Tagen dramatisch verändert. Diese Handlungsempfehlungen beziehen sich auf den aktuellen Stand und werden anlassbezogen aktualisiert. Auf dieser Seite finden Sie die  kontinuierlich aktualisierten Handlungsempfehlungen sowie weitere hilfreiche Informationen und Links.

 

Selbstverständlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden.

 

Siehe: 

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus 
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Gottesdienste (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen (PDF) vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 wieder möglich.

 

Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat hierzu Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die Hinweise zu Verlauf und Gestaltung von Präsenzgottesdiensten in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Zuge einer Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Pandemie enthalten.

 

Hier finden Sie die Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten im Format PDF.

 

Der Vorstand des Gesamtverbands für Kindergottesdienst in der EKD e.V. empfiehlt nach sorgfältiger Prüfung keine Wiederaufnahme der Kindergottesdienste zum derzeitigen Zeitpunkt.
 
Weitere Hinweise finden Sie in einer Stellungnahme des Gesamtverbandes (PDF).

Kasualien: Taufen, Trauungen und Bestattungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen (PDF) vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 wieder möglich.
 
Für Taufen, Trauungen und Bestattungen müssen die gleichen Auflagen beachtet werden wie für die Sonn- und Feiertagsgottesdienste. Jede liturgische Handlung ist nur mit ausreichendem Abstand erlaubt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bezüglich der Raumgröße deutlich zu beschränken.

 
Der Krisenstab der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die auch Empfehlungen zu Kasualien wie Taufen, Trauungen und Bestattungen enthalten.
 
Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

Beisetzung auf dem Friedhof (aktualisiert: 08. Juni 2020)

Im Rahmen einer Beerdigung ist nach einem Gottesdienst die Teilnahme am letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und der dortige Aufenthalt auf den engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 50 Personen umfassen darf, beschränkt.

 

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

Konfirmationen (aktualisiert: 08. Juni 2020)

Die Feier der Konfirmation ist für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und auch für unsere Gemeinden ein sehr wichtiger Termin. Bei den Planungen der Familien hat dieses Fest einen langen Vorlauf.
 
Grundsätzlich empfehlen wir, Konfirmationen in den Herbst oder auch bis in das Frühjahr 2021 hinein zu verschieben. Auch bei einer Verschiebung sind längerfristig Gottesdienste nur in kleineren Gruppen vorstellbar.
 
Eine langfristige Terminierung bietet die Chance, die veränderten Rahmenbedingungen, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben, in aller Ruhe mit in die Planungen einzubeziehen und mit den betroffenen Familien abzustimmen.
   
Es gibt aber auch vereinzelt gute Gründe, die Konfirmation noch vor den Sommerferien zu feiern. Feiern in mehreren Klein- bzw. Familiengruppen sind angesichts der wieder erlaubten Gottesdienste möglich.
   

Auch die Teilnahme an privaten Feiern anlässlich einer Konfirmation ist wieder erlaubt; dies jedoch nur im engsten Familien- und Freundeskreis, der höchstens 50 Personen umfassen darf.

 

Voraussetzung ist angesichts der schwierigen Bedingungen eine gemeinsame Entscheidungsfindung mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern.
 
Nach Auffassung des Krisenstabs sind Elternversammlungen nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich. Bitte wählen Sie bereits erprobte Kommunikationswege ohne persönlichen Kontakt.
   
Familien, die aufgrund der weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen in Sorge bezüglich einer Infektion sind, sollten alternative Konfirmationstermine zu einem späteren Zeitpunkt angeboten werden.
 
Konkrete Empfehlungen zur Feier von Konfirmationen finden Sie auch unter: www.arp-ol.de/beratung-information/konfi-zeit.html oder www.kajak-oldenburg.de 

Gemeindehäuser (aktualisiert: 22. Juni 2020)

Nach §2c der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Durchführung von Veranstaltungen kirchlicher Bildungsträger und von sozialen und karitativen Veranstaltungen der Gemeinden sowie zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse zulässig, wenn sichergestellt ist, dass der Hygieneplan der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Gemeindehäuser (PDF) eingehalten wird.
 
Nach §3.20 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen oder der Besuch von Beratungsstellen zu beruflichen Fragen erlaubt, demnach auch in Gemeindehäusern. Auch hier gilt der Hygieneplan der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Gemeindehäuser (PDF).
 
Nach §2h der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist für Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre nur ein Instrumental- und Vokalunterricht im Einzelunterricht oder im Kleingruppenunterricht mit nicht mehr als vier Personen zulässig. Proben von Chören und Bläsergruppen sind nicht in geschlossenen Räumen, jedoch Open Air möglich.
 
Die Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen ist untersagt. Bewirtung darf nur durch autorisierte Mitarbeitende geschehen. Hinweise siehe auch Checkliste im Hygieneplan für Gemeindehäuser (PDF).

Konfirmandenarbeit (aktualisiert: 6. Mai 2020)

Nach der Niedersächsischen Verordnung vom 05. Mai 2020 (PDF) sind auch Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse wie zum Beispiel die Konfirmation zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält. Hygienemaßnahmen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus zu vermindern, sind zu treffen.

 

Allerdings empfehlen wir: In Niedersachsen startet der Schulbetrieb in mehreren Phasen. Die Klassen 7 und 8 sind als Phase C für Ende Mai/Anfang Juni vorgesehen und beginnen frühestens ab dem 25.05.2020  mit dem Präsenzschulunterricht.

 
Mindestens bis zu diesem Datum sollte aus heutiger Sicht kein physisches Gruppentreffen mit Konfirmanden*innen stattfinden.
   
Neue Konfirmanden*innen-Jahrgänge sollten nach den Sommerferien beginnen.

 

Bei großen Jahrgängen sind möglichst mehrere kleinere Gruppen zu bilden.

 

Konfirmationstermine sind frühestens nach den Sommerferien neu abzustimmen.
   
Weitere Informationen finden sich unter den Links: www.arp-ol.de/beratung-information/konfi-zeit.html oder www.kajak-oldenburg.de/

Konfirmanden-, Jugend und Familienfreizeiten (aktualisiert: 28. April 2020)

Allen Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen wird empfohlen, sämtliche bis zum Ende der Sommerferien in Niedersachsen geplanten Reisen und Fahrten im o.g. Sinne ins In- und Ausland abzusagen.

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Für Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit bedarf es eines entsprechenden Hygienekonzeptes, zudem müssen Abstandsregelungen weiterhin eingehalten werden und die Kontaktdaten der Teilnehmenden müssen erfasst werden.
   
Vorlagen und Hintergrundinformationen zu Hygienekonzepten des Landesjugendrings stellt das Landesjugendpfarramt im Infoportal zur Verfügung: http://laju-oldenburg.de/corona (vgl. § 1 Nr. 6 b)
   
Gruppenstunden, offene Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie vergleichbare Maßnahmen dürfen mit maximal zehn Personen stattfinden. Sie müssen durch eine*n Juleica-Inhaber*in oder eine pädagogische Fachkraft geleitet werden. (vgl. § 3 Nr. 21).
   
Freizeiten, Seminare und andere Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtung dürfen bis zu einer Gruppengröße von 16 Personen (inkl. Leitenden) durchgeführt werden, dabei muss das Hygienekonzept von LJR und LAG OKJA i.d.F.v. 19.06.2020 berücksichtigt werden. (vgl. § 1 Nr. 6 b)
 
Im Freien, also außerhalb von geschlossen Räumen, darf auch in der Gruppe gesungen und geprobt werden. Ein möglichst großer Abstand zwischen den einzelnen Sänger*innen ist einzuhalten. Weitere Details regeln dabei § 2 h der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in der ab 22. Juni 2020 geltenden Fassung sowie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Abschnitt „Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a.“
   
(vgl. www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html, www.kirche-oldenburg.de/aktuell/coronavirus/ sowie § 2 h)
 
Für Rückfragen steht das Team im Landesjugendpfarramt gern zur Verfügung.

 

Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a. (aktualisiert: 22. Juni 2020)

Nach § 1.5c der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel eine Aufführung der darstellenden Künste, der Musik oder der Literatur zulässig, wenn Hygiene-, Abstands- und Dokumentationsregeln eingehalten werden. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 250 Personen nicht übersteigen. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher sitzend an der Veranstaltung teilnimmt.
 
Natürlich gelten auch hier zwingend die staatlich vorgegebenen Anweisungen.
 
Nach §2h der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist für Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre nur ein Instrumental- und Vokalunterricht im Einzelunterricht oder im Kleingruppenunterricht mit nicht mehr als vier Personen zulässig. Proben von Chören und Bläsergruppen sind nicht in geschlossenen Räumen, jedoch Open Air möglich.
 
Erlaubt sind die Durchführung und der Besuch einer kulturellen Veranstaltung im Freien, wie zum Beispiel eine Aufführung der darstellenden Künste, der Musik oder der Literatur. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen sichergestellt sein, ebenso die Dokumentation der Namen und Anschriften der Besucher*innen, deren Zahl 250 Personen nicht übersteigen darf. Es ist sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher sitzend an der Veranstaltung teilnimmt.

Gemeindebüchereien (aktualisiert: 21. April 2020)

Mit der niedersächsischen Verordnung vom 17. April 2020 ist die generelle Schließung von Bibliotheken aufgehoben worden.
 
Eine Wiederaufnahme des Betriebs von Gemeindebüchereien kann nur empfohlen werden, wenn durch die Kirchengemeinde die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene-und Abstandsgebote und der ausreichende Schutz der Mitarbeitenden sichergestellt werden kann.
 
Denkbar wäre es, zu festen Zeiten Bücherwünsche über Telefon, E-Mail oder Papier entgegenzunehmen und die Bücher kontaktlos über einen Korb, eine Box o.ä. vor dem Gemeindehaus abholen und zurückbringen zu lassen.
 
Mit Blick auf die mehrtägige Überlebensfähigkeit des Corona-Virus sollte ein ausgeliehenes Buch mit einer mehrtägigen Sperrfrist belegt oder zumindest gründlich desinfiziert werden.

Kindertagesstätten (aktualisiert: 22. Juni 2020)

Ab dem 22. Juni 2020 wird die Notbetreuung in Kitas durch einen eingeschränkten Regelbetrieb abgelöst. Die entsprechenden Rahmenbedingungen werden im neuen § 1b der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschrieben.
  
Bei der Ausgestaltung des Betreuungsangebots im Spannungsfeld von Pädagogik und Infektionsschutz haben die Träger und Einrichtungen weiterhin flexible Spielräume. Die Vorgaben zur Qualifikation des erforderlichen Personals laut niedersächsischem Kita-Gesetz bleiben weiter ausgesetzt.
  
Jede Einrichtung sollte prüfen, welches Angebot sie den Familien machen kann, sodass einerseits jedes Kind die Möglichkeit zum Kita-Besuch hat und andererseits die Maßnahmen zum Infektionsschutz eingehalten werden können. Der Rahmen-Hygieneplan vom 07. Mai 2020 in seiner jeweils gültigen Form ist weiter anzuwenden.
  
Wichtigster Grundsatz ist weiterhin, dass die Kinder in konstanten Gruppen räumlich voneinander getrennt betreut werden, und dass das Personal soweit möglich nicht gruppenübergreifend eingesetzt wird.

Besprechungen, Konferenzen und Sitzungen (aktualisiert: 11. Mai 2020)

Nach der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (PDF) vom 08. Mai 2020 §1 Absatz 5a können gewählte Gremien von öffentlich rechtlichen Körperschaften sowie von Vereinen, Initiativen oder anderen ehrenamtlichen Zusammenschlüssen Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält.

 

Somit dürfen kirchliche Gremien wie z.B. Gemeindekirchenräte, Ausschüsse oder Vorstände von Fördervereinen ab sofort Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

 

Bitte nutzen Sie weiterhin alternativ die Möglichkeit von Telefon-, Videokonferenzen und E-Mail-Kommunikation.

  
Um Kirchengemeinden trotz dieser Einschränkungen handlungsfähig zu machen, hat der Gemeinsame Kirchenausschuss eine Verordnung mit Gesetzeskraft zur Sicherung der Handlungsfähigkeit der kirchlichen Körperschaften beschlossen, die seit dem 26.03.2020  gilt. Bitte nutzen Sie gegebenenfalls die hier beschriebenen Möglichkeiten der Beschlussfassung.


Sie ist abrufbar unter: www.kirchenrecht-oldenburg.de/document/45860

Angebote kirchlicher Bildungsträger und Bildungseinrichtungen, auch in Gemeindehäusern (aktualisiert: 18. Mai 2020)

Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg mit ihren Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen ist anerkannte Trägerin von Bildungsveranstaltungen.
 
Unter Einhaltung der gesetzlichen Hygienebestimmungen ist es nun wieder erlaubt, in kirchlichen Einrichtungen wie z.B. Familienbildungsstätten und Tagungshäuser bildungsbezogene Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Bei Veranstaltungen in Gemeindehäusern entscheidet der Gemeindekirchenrat.
 
Dazu zählen nicht nur Veranstaltungen, die der allgemeinen Bildung dienen, sondern auch solche mit religiösen Bildungsinhalten. Insbesondere für Veranstaltungen in den Gemeindehäusern ist seitens der Kirchengemeinden darauf zu achten, dass ein Bezug zum Bildungshandeln der Kirche wahrnehmbar ist. Veranstaltungen in Kooperation mit z.B. der Ev. Erwachsenenbildung oder der Ev. Akademie sind durch diese bereits als Bildungsveranstaltung gekennzeichnet. Gruppentreffen und Veranstaltungen, die allein der Begegnung und Geselligkeit dienen, fallen unter das Verbot für Zusammenkünfte in Einrichtungen, die reinen Freizeitzwecken dienen.

 

Für die Durchführung von Veranstaltungen in Gemeindehäusern finden Sie hier eine Checkliste (PDF).

Dienstreisen und Fortbildungsveranstaltungen (aktualisiert: 08. Juni 2020)

Besprechungen, Konferenzen und auch Fortbildungen sind wieder gestattet. Dies gilt prinzipiell auch für Veranstaltungen, die mit auswärtigen Übernachtungen verbunden sind. Dennoch sind sie nach der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ in der aktuell gültigen Fassung auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Hier heißt es unter §1 nach wie vor: „Jede Person hat physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.“ Bei jeder Veranstaltung ist also weiterhin zu prüfen, ob sie nicht auch gut mittels digitaler Kommunikationstechnik durchgeführt werden könnte.
  
Dienstfahrten innerhalb der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind möglich, Dienstreisen in andere Regionen nicht mehr generell untersagt. Jedoch sollten sie gegenwärtig auf Einzelfälle beschränkt bleiben und bedürfen ohnehin der Genehmigung der Kreispfarrer*innen oder Dezernent*innen.
  
Den Kirchenkreisen wird empfohlen, die gleiche Anordnung für die durch sie getragenen bzw. verantworteten Einrichtungen zu erlassen. Das soll auch für die Kreisjugenddienste gelten.

Oldenburg, 26. Juni 2020

 

Bischof Thomas Adomeit
in Namen des Krisenstabs der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

  • Startseite
  • RSS
  • Zum Seitenanfang
  • Seite drucken