Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus im kirchlichen Leben der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Stand: 24. Januar 2021)

 

Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Corona-Virus im kirchlichen Leben vom 24. Januar 2021 im Format PDF.

 

Wir aktualisieren diese Webseite kontinuierlich. Bitte informieren Sie sich hier regelmäßig.

  

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Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben (Stand: 24. Januar 2021)

 

Die Handlungsempfehlungen orientieren sich an der aktuellen Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (PDF) in der ab dem 25. Januar 2021 geltenden Fassung, die UNBEDINGT zu befolgen ist.

  

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt den Gemeinsinn und die Besonnenheit aller auf die Probe. Der verantwortliche Umgang mit den Risiken ist auch für die Kirche und Kirchengemeinden eine besondere Herausforderung. Gottesdienste sind öffentliche Veranstaltungen. Teilnehmende sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sind zu schützen. Ganz besonders ist auf den Schutz kranker und älterer Menschen zu achten. Wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für Kranke und die, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ihren Dienst tun. Wir tun alles, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
       
Die Handlungsempfehlungen beziehen sich auf den aktuellen Stand und werden anlassbezogen aktualisiert. Als Empfehlungen können sie für die Kirchengemeinden eine Orientierung sein, um in eigener Verantwortung und unter Berücksichtigung der regionalen und situativen Bedingungen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

   

Die kontinuierlich aktualisierten Handlungsempfehlungen sowie weitere hilfreiche Informationen und Links finden Sie unter: https://www.kirche-oldenburg.de/coronavirus  
      
Selbstverständlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden.

 

Siehe: www.niedersachsen.de/Coronavirus und 
www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html 
  

Gottesdienste (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 möglich.
  
§ 9 Absatz 1 Satz 6 der seit dem 25.01.2021 geltenden Niedersächsischen Corona-Verordnung führt eine Informationspflicht – keine Genehmigungspflicht – für Veranstaltungen im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 ein, wenn zu erwarten ist, dass diese von mehr als zehn Personen besucht werden. Diese Informationspflicht gilt nur für Gottesdienste in Kirchen bzw. anderen geschlossenen Räumlichkeiten, nicht für Gottesdienste im Freien, Trauerandachten oder die Teilnahme am letzten Gang zum Grab.
  
WICHTIG ist in diesem Zusammenhang, dass dieses Erfordernis nach der Begründung der Verordnung NICHT für die großen christlichen Religionsgemeinschaften gilt, somit NICHT für eine zur Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gehörende Kirchengemeinde, sofern den örtlichen Behörden das zugrundeliegende Hygienekonzept bekannt ist. Es könnte sinnvoll sein, den örtlichen Behörden zur eigenen Absicherung nochmals die Hygienekonzepte für die jeweiligen Gottesdienststätten zuzusenden. 
  
Die örtliche Behörde kann gesammelt unter Vorlage eines aktuellen Hygienekonzeptes informiert werden. Bitte nehmen Sie alle Gottesdienststätten in den Blick.
  
Hier finden Sie eine neue Vorlage für ein Musterhygienekonzept sowie ein Anschreiben (WORD-Datei) an das Ordnungsamt.
  
In den Eckpunkten einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten (PDF) finden Sie weitere Hinweise zu Verlauf und Gestaltung von Präsenzgottesdiensten in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg in der Corona-Pandemie.
   
Die Verordnung des Landes Niedersachsen vom 15. Dezember 2020 untersagt den Gemeindegesang in geschlossenen Räumen (§ 9.1). Es wird aber dringend empfohlen, auch im Freien darauf zu verzichten.
 
Während des Gottesdienstes ist eine medizinische Maske zu tragen; Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig.

   
Einzelne Musiker*innen sollten nur mit bis zu vier Personen (einschl. Leitung) auftreten. 
   

Wichtige Ausführungen finden Sie unter den Eckpunkten einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten oder unter den Hinweisen zur Kirchenmusik unter: https://www.kirchenmusik-oldenburg.de/kirchenmusik-waehrend-der-pandemie/aktuelle-informationen/

 

Es wird dringend empfohlen, Gottesdienste, bei denen mit einem erhöhten Interesse zu rechnen ist, mit einem vorherigen Anmeldeverfahren durchzuführen. Name und Anschrift der Teilnehmenden sind in jedem Fall zu dokumentieren.
    
Nach § 9(3) der Niedersächsischen Corona-Verordnung ist bei einer Versammlung unter freiem Himmel durch geeignete Maßnahmen der Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 sicherzustellen. 

     
Hier finden Sie detaillierte organisatorische und rechtliche Hinweise (PDF).

 

Für Gottesdienste an besonderen Orten und kirchliche Veranstaltungen finden sie hier Formular für ein Muster-Hygienekonzept (WORD-Datei).
   
Die zuständige Versammlungsbehörde kann zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 die Versammlung auf der Grundlage des Niedersächsischen Versammlungsgesetzes beschränken.
   
Unter Einhaltung der Hygienekonzepte vor Ort und mit eingeübter Erfahrung von Kindern und Familien sind Kindergottesdienste in kleinem und überschaubarem Rahmen möglich. Es sollten verlässliche Rahmenbedingungen in den Gemeinden miteinander vereinbart werden, damit sich alle – Mitarbeitende und Verantwortlichen den Gemeinden einerseits und Kinder und ihre Familien andererseits – sicher fühlen können bei dem gottesdienstlichen Angebot.
   
Empfehlungen und Schutzkonzepte zu Kindergottesdiensten des Gesamtverbandes für Kindergottesdienst in der EKD e.V. finden Sie unter: https://kindergottesdienst-ekd.de/2020/12/corona-empfehlungen-und-schutzkonzepte/

 

Kasualien: Taufen, Trauungen und Bestattungen (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachen vom 05. Mai 2020 sind Zusammenkünfte in Kirchen seit 07. Mai 2020 möglich.
 

Es gilt keine Informationspflicht der örtlichen Behörden bei mehr als zehn zu erwartenden Personen. Die Übermittlung des Hygienekonzeptes für den kirchlichen Andachtsraum an das Ordnungsamt kann aber eventuellen Missverständnissen vorbeugen.

 

Für Taufen, Trauungen und Bestattungen müssen die gleichen Auflagen beachtet werden wie für die Sonn- und Feiertagsgottesdienste. Jede liturgische Handlung ist nur mit ausreichendem Abstand erlaubt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist bezüglich der Raumgröße deutlich zu beschränken.
 
Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg hat Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten verabschiedet, die auch Empfehlungen zu Kasualien wie Taufen, Trauungen und Bestattungen enthalten.

Beheizen und Temperieren von Kirchen während der Corona-Pandemie (Stand: 14. Oktober 2020)

Mit der kühleren Jahreszeit beginnt die Heizperiode, die ein verändertes Beheizen und Lüften vor allem von Kirchen erfordert. Mit fachlicher Beratung durch das „ökumenische Netzwerk Energie & Kirche“ wurden Handlungsempfehlungen für die besonderen Anforderungen in Kirchen entwickelt.
   
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle Empfehlungen der angehängten PDF-Dateien nur für die Beheizung von Kirchen mit einem großen Luftvolumen gelten. Alle kleineren Gottesdiensträume oder Gemeinderäume, die für eine „Winterkirche“ genutzt werden, unterliegen weiterhin den Bestimmungen des regelmäßigen Lüftens. Hier sollte auch vor dem Beginn von Gottesdiensten ausreichend gelüftet werden.
   
Wichtig: Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeitenden, dass bei der Reinigung oder beim Filterwechsel von Luftheizungen Schutzkleidung in Form von Schutzkittel, Schutzbrille, Handschuhen und Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist.

 

Wichtige Informationen und Vorlagen zum Aushängen  das Beheizen und Lüften von Kirchen während der Corona-Pandemie finden Sie hier (PDF)

  

Beisetzung auf dem Friedhof (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Durchführung von Bestattungen (PDF).

  

 

Konfirmandenarbeit und Konfirmationen (aktualisiert: 13. Januar 2021)

Nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Unterweisung und Vorbereitung der Konfirmation unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden zulässig, wenn ein Hygienekonzept zur Verminderung einer Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt (§ 9).
    
Das angeordnete schulische Distanzlernen für die Altersstufe der Konfirmand*nnen mindestens bis Ende Januar erfordert jedoch aktuell den Verzicht auf präsente Arbeitsformen in der Konfizeit. Digitale Kursformate und die im letzten Lockdown bewährte Kontaktarbeit sind auf längere Sicht geboten. Inwieweit präsente Treffen bei der Wiedereinführung des schulischen Wechselunterrichts sinnvoll und ratsam sind, ist individuell zu prüfen.   
 
Der aktuellen Situation entsprechend können keinerlei Ausflüge, Fahrten und Freizeiten stattfinden.
  
Konfirmationen werden auch in diesem Frühjahr nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen durchgeführt werden können.
   
Konkrete Informationen und Hinweise finden sich unter den Links: 
https://www.kajak-oldenburg.de/ oder https://www.arp-ol.de/beratung-info/konfi-zeit/  

Gemeindehäuser (aktualisiert: 13. Januar 2021)

Nach §23 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Durchführung von Veranstaltungen kirchlicher Bildungsträger – außer der Durchführung von Präsenzunterricht (Nds. Coronaverordnung § 14a) – und von sozialen und karitativen Veranstaltungen der Gemeinden sowie zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse zulässig, wenn sichergestellt ist, dass der Hygieneplan der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg für Gemeindehäuser (PDF) eingehalten wird.

 

Es wird jedoch empfohlen, auf Veranstaltungen, die nicht erforderlich sind, bis 31. Januar 2021 zu verzichten.

Bildungsveranstaltungen (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Jegliche Zusammenkünfte zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen als Präsenzunterricht durch kirchliche Bildungsträger und Bildungseinrichtungen wie z.B. Familienbildungsstätten, Ev. Erwachsenenbildung, kirchlichen Musikschulen u.a. sind untersagt (Nds. Coronaverordnung § 14a).

 

Das Verbot des Präsenzunterrichts umfasst auch den aufsuchenden Unterricht, da auch dieser in Präsenz vor Ort durchgeführt wird. Nicht durch § 14 a geregelt wird die berufliche Aus-, Fort- oder Weiterbildung. Um eine berufliche Aus-, Fort- oder Weiterbildung handelt es sich dann, wenn ein unmittelbarer Bezug zu einem angestrebten Beruf oder dem ausgeübten Beruf besteht.

 

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Für Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit bedarf es eines entsprechenden Hygienekonzeptes. Weiterhin müssen die Daten der Teilnehmenden und Besucher*innen eines Angebots oder einer Einrichtung wie bisher erfasst werden. 
    
Auf den Abstand von 1,50m ist zu achten, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske, ab 16 Jahre) in geschlossenen Räumen wird dringend empfohlen, bei einer Inzidenz ab 50 auch im Freien.
    
Das Landesjugendpfarramt der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg empfiehlt eine Orientierung an den zur Verfügung gestellten Infomails des Landesjugendrings Niedersachsen sowie den zur Verfügung gestellten Materialien und Empfehlungen unter: https://laju-oldenburg.de/corona 
    
Für Rückfragen steht das Team im Landesjugendpfarramt gern zur Verfügung.

 

Kirchliche Großveranstaltungen, Konzerte, Chorproben u.a. (aktualisiert: 4. November 2020)

Chorproben und Konzerte sollen nicht stattfinden. Gottesdienste mit musikalischem Verkündigungsschwerpunkt können gefeiert werden.

  

Weitere wichtige Hinweise finden Sie unter https://www.kirchenmusik-oldenburg.de/kirchenmusik-waehrend-der-pandemie/aktuelle-informationen/ 

 

 

Gemeindebüchereien (aktualisiert: 3. November 2020)

Nach § 10.1 Abs. 4 der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 30.10.2020 sind Büchereien zu schließen. 

 

Kindertagesstätten (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten ist untersagt.
  

Ausgenommen ist die Betreuung von Gruppen, in denen sich ausschließlich Kinder befinden, denen Hilfe nach dem Neunten Buch des Sozialgesetzbuchs gewährt wird. Ferner ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen.
    
Leitfaden, Rahmen-Hygieneplan, Schaubilder zum Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen sowie die ständig aktualisierte Auflistung von Fragen und Antworten zum Kita-Betrieb finden Sie auf der Internetseite des niedersächsischen Kultusministeriums.

Besprechungen, Konferenzen und Sitzungen (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Es dürfen kirchliche Gremien wie z.B. Gemeindekirchenräte, Ausschüsse oder Vorstände von Fördervereinen Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

 

Es wird aber empfohlen, auf Sitzungen, die nicht erforderlich sind, bis 14. Februar 2021 zu verzichten.

 

Bitte nutzen Sie weiterhin alternativ die Möglichkeit von Telefon-, Videokonferenzen und E-Mail-Kommunikation.

    

Um Kirchengemeinden trotz dieser Einschränkungen handlungsfähig zu machen, hat die Synode am 18. September 2020 das Kirchengesetz zur Sicherung der Handlungsfähigkeit der kirchlichen Körperschaften verabschiedet. Bitte nutzen Sie gegebenenfalls die hier beschriebenen Möglichkeiten der Beschlussfassung.

    

Das Gesetz ist abrufbar unter: https://www.kirchenrecht-oldenburg.de/document/47241  
    

Dienstreisen und Fortbildungsveranstaltungen (aktualisiert: 24. Januar 2021)

Besprechungen, Konferenzen und berufliche Fortbildungen sind nach § 2 Abs. 3 Punkt 6 gestattet. Dies gilt prinzipiell auch für Veranstaltungen, die mit auswärtigen Übernachtungen verbunden sind.

 

Dennoch sind sie nach der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ in der aktuell gültigen Fassung auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Hier heißt es unter §1 nach wie vor: „Jede Person hat physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.“ Bei jeder Veranstaltung ist also weiterhin zu prüfen, ob sie nicht auch gut mittels digitaler Kommunikationstechnik durchgeführt werden könnte.
  
Dienstfahrten innerhalb der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind zu vermeiden und auf das notwendige Minimum (z.B. Vertretungsfälle) zu beschränken.
   
Dienstreisen in andere Regionen sollten unterbleiben.
   
Ausnahmen bleiben auf Einzelfälle beschränkt und bedürfen ohnehin der Genehmigung der Kreispfarrer*innen oder Dezernent*innen.
 

Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen (Erwachsene) ist demnach nur digital möglich.

 

Oldenburg, 24. Januar 2021


Thomas Adomeit, Bischof
im Namen des Gemeinsamen Kirchenausschusses der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

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