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Oldenburg (epd). Deutsche und internationale Spiel- und Dokumentarfilme über das Alter und das Älterwerden stehen im Zentrum des «Europäischen Filmfestivals der Generationen», an dem erstmals auch Oldenburg teilnimmt. Der katholische Caritasverband Oldenburg-Ammerland und das Oldenburger Forum Sankt Peter zeigen am 1. Oktober und am 12. November jeweils um 17 Uhr im Forum in der Peterstraße 22-26 einen Festival-Film, teilte die Caritas am Mittwoch mit. Im Anschluss sind Publikumsdiskussionen mit Experten geplant.

 

Das Festival wolle die Potenziale und Ressourcen des Alters anstelle von Krankheit und Verlust in dieser Lebensphase zeigen, hieß es. Die beiden ausgewählten Filme sollten dazu anregen, das Alter differenzierter zu sehen, die Gewinne und Freiheiten zu entdecken und typische Altersrollen zu hinterfragen. Weitere Festival-Standorte in Niedersachsen sind Wilhelmshaven und Osterholz-Scharmbeck. Bundesweit seien mehr als 230 Festival-Veranstaltungen geplant.

 

Am 1. Oktober läuft in Oldenburg der dänische Film «Happy Ending» aus dem Jahr 2018. Der Film zeigt den Angaben zufolge eine Langzeitehe auf dem Prüfstand. Nach 50 Jahren Ehe wird Helle von ihrem Mann Peter verlassen und lernt auf diese Art und Weise ihre eigenen Wünsche und Ziele kennen.

 

In dem chinesischen Film «The Farewell» von 2018, gehe es am 12. November um eine Familiengeschichte, die ethische und kulturelle Fragen im Zusammenhang mit einem «guten Umgang» mit Tod und Sterben aufwirft. Dabei wird der todkranken Großmutter Nai Nai von der Familie verschwiegen, dass sie bald sterben wird. Sie soll ein unbeschwertes Leben führen und die Nähe der Familie spüren. Die in New York aufgewachsene Enkelin Billi kommt damit zunächst nicht klar, aber schon bald kommen ihr Zweifel, was das Richtige in solch einer Situation ist.