Newsletter der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

21.Mai 2009
Nr. 10

 

Inhalt

1. Synode schreitet auf dem Reformprozess voran
2. Evangelischer Kirchentag in Bremen und Oldenburg
3. Neue kirchliche Stiftung in Stuhr gegründet
4. Gustav-Adolf-Werk feierte Jahresfest
5. Barmer Theologische Erklärung
6. Gratulation an neugewählten Berliner Bischof
7. Tag des offenen Denkmals
8. Dietrich-Bonhoeffer-Klinik in Ahlhorn einzigartig

 

1. Synode schreitet auf dem Reformprozess voran

Bei ihren Beratungen am 14. und 15. Mai 2009 in Rastede setzte die Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg den eingeschlagenen Weg im Rahmen ihres schon vor Jahren eingeleiteten Reformprozesses fort. Wegweisende Entscheidungen sowohl zur Verwaltungsstrukturreform als auch zur Neustrukturierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurden verabschiedet. Auch der Ausbau der Ev. Heimvolkshochschule Rastede wurde beschlossen, an dem zukünftig Bildungs-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote gebündelt werden sollen.
Die Frage nach der Weiterentwicklung der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen wurde intensivst beraten. Die Synodenpräsidentin Sabine Blütchen und der Synodale Hanspeter Teetzmann werden als Delegierte im Reformausschuss mitarbeiten. Weitere Info

 

2. Evangelischer Kirchentag in Bremen und Oldenburg

Am 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen vom 20. bis zum 24. Mai 2009 in Bremen beteiligen sich viele Gruppen, Kreise und Gemeinden aus dem Oldenburger Land. Auch wenn die Mehrzahl an Veranstaltungen in Bremen stattfinden wird, sind auch in Oldenburg viele interessante Vorträge. Mit Kreativität und großem Engagement entstanden in den vergangenen Monaten vielfältige, abwechslungsreiche und ansprechende Angebote.
Neben den Quartieren in Turnhallen gibt es viele Unterkünfte in Privatquartieren entlang der Strecke Oldenburg-Bremen.
Eine Region ist im Kirchentagsfieber. Weitere Info unter www. kirchentag.de und Oldenburger Kirchentag

 

3. Neue kirchliche Stiftung in Stuhr

Am 11. Mai 2009 wurde die St.-Pankratius-Stiftung-Stuhr der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Stiftungskapital dieser selbstständigen kirchlichen Stiftung in Höhe von 500.000,- Euro dient zur Förderung der weiteren Arbeit in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Stuhr.
Nach umfangreichen Vorarbeiten erhielt die Kirchengemeinde Stuhr die staatliche und kirchliche Erlaubnis zur Gründung. Sowohl die drei Vorstands- als auch die fünf Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und wollen die Stiftung bekannt machen, damit andere diese Arbeit mit ihrer Spende oder Zustiftung unterstützen. Neben der Kirchensteuer und den Spenden ist nun ein drittes, kalkulierbares Standbein für die Sicherung kirchengemeindlicher Arbeit vorhanden.
Bei einer Stiftung bleibt das Stiftungskapital ungeschmälert erhalten; lediglich aus den Erträgen der Zinsen können Projekte und Maßnahmen finanziert werden. Weitere Info

 

4. Gustav-Adolf-Werk feierte Jahresfest

Am Sonntag Rogate, 17. Mai 2009, fand das 165. Jahresfest des Gustav-Adolf-Werkes in Wilhelmshaven statt. Der Vorsitzende, Pfarrer Dietrich Schneider, konnte zahlreiche in- und ausländische Gäste begrüßen; so unter anderem die französische Pfarrerin Agnes von Kirchbach, die über ihre Arbeit in Paris unter dem Thema „Zwischen Eiffelturm und brennenden Autos – Evangelische Gemeinde in Paris“ berichtete.
Zwölf Jahre nach Gründung des Gustav-Adolf-Werkes in Leipzig wurde 1844 in Oldenburg ein Zweigverein gegründet, der sich – wie das Hauptwerk – darum kümmert, dass evangelische Gemeinden frei und offen ihren Glauben leben können. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer und großzügiger Spenden und Kollekten können jedes Jahr mehrere Projekte in der Diaspora von Oldenburg aus gefördert werden, insbesondere werden kleine Gemeinden in Ost- und Südosteuropa und in Lateinamerika unterstützt. Weitere Info

 

5. Barmer Theologische Erklärung

In einem Gottesdienst am 31. Mai 2009 um 10 Uhr in der St.-Lamberti-Kirche in Oldenburg wird Bischof Jan Janssen an den 75. Jahrestag der Barmer Theologischen Erklärung erinnern.
Am 31. Mai 1934 wurde in dem Wuppertaler Stadtteil Barmen ein Dokument verabschiedet, das nicht nur Wegweisung gab in der Zeit des Kirchenkampfes, sondern auch wesentlich zum Neuaufbau des deutschen Protestantismus nach dem Zweiten Weltkrieg beitrug. So fand die Barmer Erklärung unter anderem auch Eingang in den Artikel 1 der Kirchenordnung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg; zudem ist sie im Evangelischen Gesangbuch vollständig abgedruckt (EG 810). Weitere Info

 

6. Gratulation an neugewählten Bischof

Nachfolger von Bischof Wolfgang Huber wird der Koblenzer Superintendent Markus Dröge. Die Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wählte den 54-jährigen Theologen.
Bischof Jan Janssen sandte Glück- und Segenswünsche; er freue sich auf die gemeinsamen Begegnungen. Weitere Info

 

7. Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, dem 13. September 2009, wird wieder der Tag des offenen Denkmals stattfinden. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Historische Orte des Genusses.“
Historische Orte des Genusses, Orte des Genusses, der Freude und der Erholung gibt es überall. Sie sind ebenso vielfältig wie individuell. Für den einen ist es sein Garten oder ein öffentlicher Park, für den anderen ein Konzertsaal, ein Gasthof oder der heimische Platz am Kamin, aber auch Kirchen gehören dazu mit ihrer Ausstattung und mit dem, was dort geschieht.
Weitere Informationen und Materialien für die Werbung

Die „Kirchbaustiftung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg“ unterstützt die Kirchengemeinden des Oldenburger Landes bei der Pflege und Unterhaltung von Kirchen und Kapellen, bei der Veränderung und Neuerrichtung von Kanzeln, Altären, Taufsteinen, Orgeln, Fenstern und Glocken. Weitere Informationen zur Kirchbaustiftung finden sich hier.

 

8. Dietrich-Bonhoeffer-Klinik in Ahlhorn einzigartig

In der Dietrich-Bonhoeffer-Klinik werden junge Abhängigkeitskranke im Alter von 14 bis 25 Jahren behandelt. Mit ihrem differenzierten und pädagogisch ausgerichteten Konzept gehört sie zu den führenden Fachkrankenhäusern in Niedersachsen.
In einer Feierstunde aus Anlass ihres 25-jährigen Dienstjubiläums wurde die Arbeit der Chefärztin Dr. Barbara Lehnert und ihres interdisziplinär arbeitenden Teams gewürdigt.
Aus einem Internat wurde das Haus zu einem Ort entwickelt, an dem mit langem Atem und einem differenzierten Behandlungskonzept Patienten betreut werden, die von anderen längst aufgegeben worden sind. Weitere Info

 

Wort zur Woche

Jesus Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. (Johannes 12,32)

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