Newsletter der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

15.12.2010
Nr. 45

Inhalt

1. Erster Schülerakademie-Abend im Fach „Evangelische Religion“ in Oldenburg
2. Austausch und Vertrauen untereinander stärken
3. Lübking: „Verstärkt auf Eltern nicht getaufter Kinder zugehen“
4. www.weihnachtsgottesdienste.de
5. Oldenburgisches Posaunenwerk präsentiert neue Weihnachts-CD mit Texten von Bischof Janssen
6. Mikrokredite für Ghana
7. Pfarrer Axel Kullik zum Polizeiseelsorger in Oldenburg berufen
8. Pfarrer Dr. Sven Evers wird neuer Landesjugendpfarrer
9. Konzert-Tipps 

 

1. Erster Schülerakademie-Abend im Fach „Evangelische Religion“ in Oldenburg

Bereits über 250 Abiturienten haben sich zum ersten Schülerakademie-Abend im Fach „Evangelische Religion“ am Montag, 20. Dezember, 18 Uhr, in der Universität Oldenburg angemeldet. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Prof. Dr. Jürgen Heumann über das Thema: „Gottesbilder und die Rede von Gott in der zeitgenössischen Literatur“ eine Vorlesung halten, das ein Thema des Zentralabiturs im Fach „Evangelische Religion“ ist. Zu dem Schülerakademie-Abend laden die Universität Oldenburg und die Arbeitstelle für Religionspädagogik in Oldenburg erstmalig ein.
Die Veranstalter möchten die Schülerinnen und Schüler in ihrer Vorbereitung auf das Abitur unterstützen und zugleich einen Einblick in universitäre Lern- und Lehrformen geben. „Ein gutes Abitur eröffnet eine aussichtsreiche Perspektive. Mit der neuen Vorlesungsreihe möchten wir alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Fach ‚Evangelische Religion’ darin unterstützen, sicher in die Abitur-Prüfung zu gehen“, sagt der Leiter der Arbeitsstelle für Religionspädagogik der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Pfarrer Henning Eden.
Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Religionskurse der Oberstufe in den Gymnasien mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Es wird ein Kostenbeitrag von fünf Euro erhoben. Diese Vorlesung findet statt im Hörsaalzentrum der Carl-von-Ossietzky-Universität, Uhlhornsweg 86.
Anmeldungen werden erbeten an die Arbeitsstelle für Religionspädagogik, Haareneschstr. 58, 26 121 Oldenburg, Tel.: 0441 / 7701 - 441, E-Mail: arp@ev-kirche-oldenburg.de. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.arp-ol.de.  

 

2. Austausch und Vertrauen untereinander stärken

In seiner Ansprache anlässlich des Adventsempfangs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg in der St.-Lamberti-Kirche mahnte Bischof Jan Janssen am Mittwochabend, 8. Dezember, den Austausch und das Vertrauen untereinander zu stärken. „Wir werden genauer hinsehen und besser hinhören“, sagte der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg und fügte hinzu: „Wir sollten nicht so übereilt unsere Urteile fällen, wir sollten aber unsere menschlichen Schubladen von Gottes Regelwerk endlich neu sortieren lassen!“
In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg laufe noch eine Phase des Umbruchs und des Aufwachsens, skizzierte Janssen. Ihre Schätze und Kostbarkeiten müssten erst noch entdeckt und all das Engagement in ihr neu zu würdigen gelernt werden. „Vielleicht weniger brav, dafür umso bewegender, weniger ruhig, dafür reich und begeisternd.“ Janssen forderte dazu auf, dass weiterzusagen, „was andere bezeugen, wo wir als Kirche im Oldenburger Land wahrgenommen, respektiert und anerkannt sind.“ Dazu gehöre zukunftsweisend die Arbeit für Kinder und Jugendliche, die Ökumene, die Kirchenpädagogik, die theologische Ausbildung, die Diakonie, die vielfältige Seelsorge und die treuen, aktiven Kirchengemeinden.
Unter den drängenden gesellschaftlichen Veränderungen sei die Kirchenleitung und der Oberkirchenrat auf dem Weg, aus einer jahrzehntelangen abwartenden, verwaltenden Haltung herauszukommen. Zwischen der Synode, den Regionen und den Gemeinde wachse ein neues Miteinander und zwischen den Kirchengemeinden und Arbeitsbereichen lerne man die jeweiligen Stärken weniger als Konkurrenz zu sehen, sondern vielmehr als Reichtum zu entdecken und pflegen zu lernen.
Das Bild von Jesus in der Krippe symbolisiere, so Bischof Jan Janssen vor den rund 180 geladenen Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft, den großen Neuanfang von Gott zu den Menschen. Dieser lasse die Menschen den Blick heben und nach vorn schauen. „Er lehrt uns im Alltag einen neuen aufrechten Gang. Ganz allmählich, mit Fortschritten und Rückschlägen. Dabei sei Gottes unbeirrbare Freude am Menschen unsere weiterhin kraftvolle Hoffnung für all unser Tun!“

 

3. Lübking: „Verstärkt auf Eltern nicht getaufter Kinder zugehen“

Das Oldenburger Ökumenische Gespräch hat am Montag, 6. Dezember, ausnahmsweise in Münster getagt. Zum Oldenburger Ökumenischen Gespräch kommen regelmäßig Bischöfe und Kirchenleitungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg und des katholischen Bistums Münster zusammen. 1966 gegründet ist das Treffen der älteste ökumenische Arbeitskreis auf Kirchenleitungsebene in Deutschland.
In einem Vortrag formulierte Prof. Dr. Hans-Martin Lübking, Leiter des Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte und Mitglied der Vorbereitungsgruppe für das von der Evangelischen Kirche in Deutschland ausgerufene „Jahr der Taufe 2011“, als Kernanliegen, die Taufe als christliches Grundthema – das ganz nah bei den Menschen sei – in Erinnerung zu rufen: „Wenn wir über Taufe reden, stoßen wir auf außerordentlich großes Interesse bei vielen Menschen“. Es gehe darum, den Stellenwert der Taufe zu erhöhen. Der Theologe schlug beispielsweise vor, Tauferinnerungsgottesdienste auch ökumenisch zu feiern. An die Kirchengemeinden appellierte er, Gemeindemitglieder stärker durch Dienste an der Gestaltung von Taufgottesdiensten zu beteiligen.
Darüber hinaus sprach Lübking die Empfehlung aus, Eltern, die Kinder bislang nicht taufen ließen, verstärkt in den Blick zu nehmen: „Viele freuen sich, wenn ihre Kirche sich bei ihnen meldet und sie nicht vergisst“. Oft kämen junge Familien wegen vieler Verpflichtungen nicht dazu, die Taufe zu veranlassen. Manchmal fehle es auch am Geld zum Ausrichten einer familiären Feier. In der Regel sei die nicht vollzogene Taufe von Kindern eben kein Ausdruck einer bewussten Gegnerschaft zur Kirche.
Das Bistum Münster wurde vertreten durch Bischof Dr. Felix Genn, Generalvikar Norbert Kleyboldt, Ökumenereferent Dr. Michael Kappes (alle Münster); für den Oldenburgischen Bistumsteil kamen Weihbischof Offizial Heinrich Timmerevers, die Offizialsräte Prälat Leonhard Elsner und Bernd Winter, Ökumenereferentin Dr. Gabriele Lachner (alle Vechta) sowie Pfarrer Dr. Marc Röbel (Cloppenburg).
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg wurde repräsentiert von Bischof Jan Janssen und Synodalpräsidentin Sabine Blütchen sowie den Oberkirchenräten Wolfram Friedrichs und Annette-Christine Lenk und den Pfarrern Thomas Adomeit und Andreas Thibaut (alle Oldenburg).

 

4. www.weihnachtsgottesdienste.de

Die Kirchen haben ihren Online-Suchdienst für die Weihnachtsgottesdienste 2010 ins Internet gestellt. Unter www.weihnachtsgottesdienste.de können wieder Orte und Zeiten von Gottesdiensten, Christmetten und Krippenspielen abgerufen werden, teilten die katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit. Die Datenbank enthält Gottesdienstorte und -zeiten von Heiligabend bis zum 6. Januar.
„Letztes Jahr waren auf weihnachtsgottesdienste.de mehr als 40.000 Gottesdienste zu den Weihnachtstagen abrufbar“, sagt der evangelische Projektkoordinator Ralf Peter Reimann: „Dieses Jahr ist das Angebot noch attraktiver: Fotos der Kirchen und die geografische Lokalisierung über eine Karte helfen bei der Suche nach dem gewünschten Gottesdienst.“

 

5. Oldenburgisches Posaunenwerk präsentiert neue Weihnachts-CD mit Texten von Bischof Janssen

Pünktlich zum Weihnachtsfest präsentiert der Bläserkreis des Posaunenwerkes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg seine neue CD „Dank dir für die Nacht – Musik und Gedanken zu Advent und Weihnachten“. Die Texte stammen aus der Feder des Oldenburger Bischofs Jan Janssen, der diese auch selbst gelesen hat. „Biblisch quergedacht“, so beschreibt Jan Janssen seine meist nachdenklichen Texte. „Bibel und Bläser – beides klassische protestantische Formate – kommen so in einer frischen Form daher“, betont Janssen. Zu den Texten gehören auch je ein Gespräch mit Maria und Josef.
Die Musik umfasst alte und neue Choralbearbeitungen und Bläsersätze zu bekannten Chorälen und Liedern wie zum Beispiel: Wie soll ich dich empfangen, Tochter Zion, Es kommt ein Schiff geladen, Es ist ein Ros entsprungen, Stille Nacht, O du fröhliche sowie Jingle Bells.
Laut Dr. Folkert Fendler, Landesobmann des Posaunenwerkes, soll mit der vorliegenden CD versucht werden, eine große Bandbreite von Stilrichtungen und musikalischen Vorlieben wiederzugeben. Damit soll dem anspruchsvollen Vorhaben entsprochen werden, Menschen integrativ und milieuübergreifend zu erreichen. „Nicht zufällig geschieht dies durch Musikerinnen und Musiker, die in der Posaunenchorarbeit stehen, einer Tradition, die schon lange milieu- und generationenübergreifend Menschen zusammenbringt.“ Fendler hofft, „dass die adventliche und weihnachtliche Musik dieser Aufnahme im Zusammenklang mit den Worten von Bischof Janssen viele Menschen erreicht und verbindet.
Die Einnahmen dieser CD unterstützen insbesondere die Aus- und Fortbildung jugendlicher Anfänger in den Posaunenchören der oldenburgischen Kirchengemeinden.
Die CD ist zum Preis von 9,90 EUR plus Versandkosten zu beziehen bei: Posaunenwerk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, LPW Christian Strohmann, Cäcilienring 36, 26180 Rastede Tel: 04402 - 5955753, Fax: 04402 - 5955754, E-Mail: c.strohmann@t-online.de

 

6. Mikrokredite für Ghana

2.400 Euro haben die Schülerinnen und Schüler des Religionskurses FOW 12a,b an der Berufsbildenden Schule (BBS) Wechloy für Mikrokredite in Ghana gesammelt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zuvor im Rahmen der Wirtschaftsethik mit den Strukturen der wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten und den Möglichkeiten der Überwindung auseinandergesetzt. Sie wollten mit dem Projekt ein Zeichen der Hoffnung setzen, anstatt nur die Missstände anzuprangern. Sie organisierten eine Briefaktion an Ausbildungsbetriebe, eine Straßenaktion mit Trommlern und die Tombola in der BBS. Die Ausbildungsbetriebe gaben insgesamt 1.390 Euro, die Barspenden und die Tombola erbrachten 1.010 Euro.Die Verbindung zum Ökumenischen Zentrum Oldenburg und der Norddeutschen Mission in Bremen waren hilfreich, die Kontakte nach Ghana zu knüpfen. Dort wird vor Ort das Geld vonseiten der Presbyterianischen Kirche an förderungswürdige Projekte verliehen. Diese sind ausschließlich selbstständige Kleinbetriebe, die von Frauen begonnen werden, wie zum Beispiel eine Schneiderei, ein Markthandel, Kleintierzucht, u.a. Die Kredite belaufen sich je nach Existenzgründung auf 150 bis 300 Euro und müssen langfristig zurückbezahlt werden. Die Rückzahlung fließt dann wieder in neue Mikrokredite.Nach dem Wunsch der BBS-Schülerinnen und -Schüler sollen insbesondere Frauen begünstigt werden, die ihre Kinder in eine Berufsschule nach Alavanyo in der Volta-Region schicken. Denn Berufsschulen sind in Ghana nicht kostenfrei, sondern müssen bezahlt werden.

 

7. Pfarrer Axel Kullik zum Polizeiseelsorger in Oldenburg berufen

Der Gemeinsame Kirchenausschuss (GKA) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat Pfarrer Axel Kullik zum Polizeiseelsorger im Kirchlichen Dienst für Polizei und Zoll in Oldenburg berufen. Pfarrer Kullik ist Nachfolger von Pfarrer Gerd Spille, der nach 15 Jahren zum 1. Dezember in den Ruhestand getreten ist. Er wird aber zunächst die Aufgaben weiterführen und seinen Nachfolger in das neue Arbeitsgebiet einführen. Pfarrer Axel Kullik wird zum 1. Februar 2011 die Stelle des Polizeiseelsorgers wahrnehmen.„Vor allem werde ich Ansprechpartner für die Polizeibeamten sein“, beschreibt Axel Kullik seine Hauptaufgabe als neuer Polizeiseelsorger. Die Kontaktpflege zwischen Kirche und Polizei habe einen ganz besonderen Stellenwert. Hinzu kommen die Begleitung bei größeren Polizeieinsätzen sowie der berufsethische Themenunterricht an der Polizeiakademie.Erste Kontakte zur Polizei konnte Pfarrer Kullik bereits sammeln, da er seit mehr als zehn Jahren im Bereich der Notfallseelsorge tätig ist. 1999 gehörte er zu den Mitbegründern der Notfallseelsorge im Jeverland, der er auch als Leiter vorsteht. Weiterhin ist der 48-Jährige seit vielen Jahren als Referent auf diesem Gebiet tätig. Darüber hinaus hat er eine Ausbildung in annehmender Seelsorge (Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V. - DGfP) sowie Fortbildungen im Bereich Notfallseelsorge absolviert.Kullik ist seit 1996 Gemeindepfarrer in der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Schortens, zunächst mit einer halben, später mit einer dreiviertel Stelle. Von 1993 bis 1996 hat er in Schortens den Probedienst absolviert. Im Anschluss an sein Vikariat von 1990 bis 1993 in der Kirchengemeinde Varel wurde Kullik 1993 ordiniert. Von 1982 bis 1990 studierte er Evangelische Theologie in Göttingen sowie in London (Großbritannien). Kullik ist verheiratet und hat zwei Töchter.Die Berufung erfolgt zu 50 Prozent auf eine Pfarrstelle für besondere Dienste und zu 50 Prozent auf die Pfarrstelle für Seelsorge in Polizei und Zoll in Oldenburg, die der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen zugeordnet ist.  

 

8. Pfarrer Dr. Sven Evers wird neuer Landesjugendpfarrer

Der Gemeinsame Kirchenausschuss (GKA) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat Pfarrer Dr. Sven Evers zum neuen Landesjugendpfarrer der oldenburgischen Kirche berufen. Der 39-jährige Theologe wird Nachfolger von Pfr. Karsten Peuster, der seit September dieses Jahres das Projekt „Zukunftskongress – Kirche auf dem Weg nach 2030“ leitet. Evers wird sein neues Amt zum 1. März 2011 antreten.
Als Schwerpunkte seiner neuen Aufgabe sieht Evers insbesondere die Einbeziehung der Jugendarbeit in die Vorbereitung auf den Zukunftskongress. Die Frage „In was für einer Kirche wollen wir im Jahr 2030 leben?“, beschäftige die oldenburgische Kirche derzeit auf allen Ebenen. „Hier die Stimme der Jugend deutlich zu Gehör zu bringen, Ansprechpartner und Unterstützer der entsprechenden Verbände zu sein – das wird sicherlich eine der Hauptaufgaben in der nächsten Zeit werden“, so Evers.
Weiterhin werde seine ganze Aufmerksamkeit der Förderung der Ehrenamtlichen und des Miteinanders von Haupt- und Ehrenamtlichen gelten. Ehrenamtliche seien eine eigenständige und wichtige Säule der kirchlichen Arbeit im Allgemeinen und der Jugendarbeit im Besonderen. „Motivation, Aus- und Fortbildung fördern und dabei das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen nicht aus dem Blick zu verlieren - das wird sicherlich ein weiterer wichtiger Punkt werden.“ Fertige Konzepte bringe er allerdings nicht mit, betonte der neue Landesjugendpfarrer. Er komme „grundsätzlich zunächst einmal als Lernender und Hörender.“ Die Jugendarbeit kennenzulernen, aber auch die Anliegen, Wünsche und Sorgen der dort Beteiligten, würden die ersten und wichtigsten Schritte sein.
Das Landesjugendpfarramt hat als zentrale Einrichtung der oldenburgischen Kirche den Auftrag, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Kirche zu unterstützen und zu fördern. Zudem ist das Landesjugendpfarramt die Landesgeschäftsstelle der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo).
Sven Evers ist seit Januar dieses Jahres Pastor in der Kirchengemeinde Vier Kirchen Ovelgönne. Zuvor war er Pastor der Kirchengemeinde Strückhausen sowie der Kirchengemeinde Großenmeer. Im Anschluss an sein Theologiestudium in Münster, Dublin (Irland), Heidelberg und Lund (Schweden) absolvierte Evers sein Vikariat in der Kirchengemeinde Hude (1998 bis 2000 ). Von 2001 bis 2004 war er Pfarrvikar in Hude. Im September 2004 wurde Evers ordiniert.
In den Jahren 2001 bis 2004 war Evers Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg im Fachbereich Ev. Theologie. Im Juli 2005 wurde er mit einer Arbeit über die „Traditionale Hermeneutik. Der Traditionsbegriff Alasdair MacIntyres als Beitrag zur theologischen Hermeneutik“ zum Dr. phil. an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg promoviert.
Seit Mai 2008 ist Evers Mitglied der 47. Synode der oldenburgischen Kirche und arbeitet im Ausschuss für Gemeindedienst und Seelsorge und im Rechts- und Verfassungsausschuss (bis Mai 2010) bzw. im Ausschuss für theologische und liturgische Fragen (seit Mai 2010) mit. Seit Juli 2006 ist er Lektorenbeauftragter der Region „Längs der Weser“ (Kirchenkreis Wesermarsch).
Weitere Informationen zur Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo) finden Sie unter: www.ejo.de

 

9. Konzert-Tipps

18.12., 19:00 Uhr, Voslapp, St. Martin, Gospelnight der Glory Voices
18.12., 12:00 Uhr, Oldenburg, St. Lamberti, Musik zur Marktzeit
18.12., 12:00 Uhr, Delmenhorst, Stadtkirche, Musik zum Advent
18.12., 18:00 Uhr, Jever, Stadtkirche, Wort und Musik zum Advent
18.12., 18:00 Uhr, Oldenburg-Osternburg, Dreifaltigkeitskirche, Musikalische Adventsandacht
19.12., 19:00 Uhr, Wilhelmshaven, Banter Kirche, Weihnachtsliederabend
19.12., 16:00 Uhr, Friesoythe, St. Marienkirche, A-Capella-Adventsmusik
19.12., 18:00 Uhr, Jever, Stadtkirche, Weihnachtskonzert des Mariengymnasiums
19.12., 16:00 Uhr, Varel, Schlosskirche, Carl Orff "Die Weihnachtsgeschichte"
19.12., 19:00 Uhr, Sillenstede, St. Florian-Kirche, Adventskonzert
19.12., 17:00 Uhr, Delmenhorst, Stadtkirche, Weihnachtskonzert
19.12., 17:00 Uhr, Oldenburg, Ansgari-Kirche, Weihnachtskonzert zum Mitsingen
24.12., 23:00 Uhr, Westerstede, St.-Petri-Kirche, Musik im Christnachtgottesdienst
25.12., 17:00 Uhr, Sillenstede, St. Florian-Kirche, Musikalische Vesper
25.12., 17:00 Uhr, Oldenburg, Ansgari-Kirche, Orgelkonzert
25.12., 17:00 Uhr, Wilhelmshaven, Banter Kirche, Weihnachtsspiel für Kinder
26.12., 17:00 Uhr, Jever, Stadtkirche, Musikalische Vesper
26.12., 18:00 Uhr, Sengwarden, St. Georgskirche, Musikalischer Abendgottesdienst
26.12., 10:00 Uhr, Westerstede, St.-Petri-Kirche, "Spontanorchester"
26.12., 17:00 Uhr, Sillenstede, St. Florian-Kirche,Musikalische Vesper
28.12., 20:00 Uhr, Berne, St. Ägidius, Trompetenkonzerte und Orgelwerke zur Weihnachtszeit
30.12., 18:00 Uhr, Ganderkesee, St. Cypiran- u. Cornelius-Kirche, Weihnachtskonzert
31.12., 20:00 Uhr, Wildeshausen, Alexanderkirche, Silvesterkonzert
31.12., 22:00 Uhr, Nordenham, St. Hippolyt-Kirche Blexen, Orgelkonzert in der Silvesternacht
31.12., 19:00 Uhr, Bad Zwischenahn, St.-Johannes-Kirche, TONART: Silvesterkonzert

 

Weihnachten in Bethlehem

Du, lieber Vater im Himmel. Ich danke dir, dass es mich gibt. Ich danke dir, dass ich eine Familie habe, Eltern und Geschwister und dass alle gesund sind. Ich danke dir, dass du mir und meiner Familie die ganzen letzten schwierigen Jahre beigestanden hast. Ich danke dir für das schönste und größte Geschenk, dass du uns gegeben hast: Dass du deinen einzigen geliebten Sohn Jesus Christus auf diese Welt geschickt hast, dass er mit uns lebt und dann für unsere Sünden stirbt.
Nun steht Weihnachten vor der Tür. Und ich frage mich, wie Weihnachten sein wird. Seit Jahren wünschen wir uns ein Weihnachtsfest mit Liebe und Freude, ohne Hass und Blutvergießen. Aber dieses Weihnachten lässt immer noch auf sich warten. Früher war Bethlehem, die Geburtsstadt deines geliebten Sohnes, am Heiligabend voller Menschen, voller Freude und Heiterkeit. Der Weihnachtsbaum, der vor dem Platz der Geburtskirche stand, war schön geschmückt und man hatte eine herrliche Weihnachtsstimmung. Leider finden wir das nicht mehr. Darum bitte ich dich, fülle unsere Herzen mit Liebe und Vergebung. Erlaube es, dass wir dieses Jahr ein fröhliches Weihnachtsfest feiern.
Ich bitte dich um dies im Namen Jesus Christus.
Amen.


Melissa Shahwan, Schülerin aus Bethlehem
(aus: Friedenslicht aus Bethlehem)

 

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