Newsletter der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

15.2.2011
Nr. 47  

Inhalt

1. Wiefelsteder Orgel ist „Orgel des Monats Februar“ der Stiftung Orgelklang
2. Evangelische Kirchengemeinde Vechta übernimmt von der Stadt neue Kindertagesstätte
3. Bischof Janssen: Gesellschaft der hochgezogenen Mauern ist nicht im Sinne Jesu
4. Oldenburgische Kirche verzeichnet weitgehend stabile Mitgliederzahlen
5. Überraschung in Wilhelmshaven: Metallrohre in Altarraum geöffnet
6. Pastor entsetzt über sexuellen Missbrauch in seiner Gemeinde
7. Ralf Reschke neu in der Männerarbeit
8. Was haben wir in Afghanistan verloren?
9. Konzert-Tipps

1. Wiefelsteder Orgel ist „Orgel des Monats Februar“ der Stiftung Orgelklang

Die Christian-Vater-Orgel in Wiefelstede ist von der Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur „Orgel des Monats Februar“ erklärt worden. Damit will die Stiftung auf die Renovierung der Orgel aufmerksam machen, die von ihr in diesem Jahr mit 7.500 Euro unterstützt wird, sagte Karoline Lehmann, Pressereferentin der Stiftung Orgelklang/Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland mit Sitz in Berlin.


Die Christian-Vater-Orgel in der 1057 erbauten St. Johannes Kirche weist den größten Originalbestand eines von dem berühmten Orgelbauer geschaffenen Instruments auf. Um den ursprünglichen barocken Klang wiederherzustellen und das Instrument für kommende Generationen zu erhalten, muss die „Orgel des Monats Februar“ in Kürze restauriert werden.


„Wir hoffen, dass unsere Orgel, die niedersächsisches Landeskulturdenkmal ist, durch ihre Restaurierung eine überregionale Ausstrahlung erhält“, sagt Tim Unger, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Wiefelstede.


Christian Vater war 1697 als Geselle in die Bremer Werkstattniederlassung Arp Schnittgers eingetreten. 1729-31 baute er die Orgel von St. Johannes. Seine Orgeln gelten als Werke, die den genialen Geist seines Lehrmeisters fortleben ließen. Arp Schnitger (1648-1719) war die überragende Gestalt des norddeutschen Orgelbaus. Er und seine Schülern hatten maßgeblich Anteil daran, dass die niedersächsische Küstenregion und ihr Hinterland bis heute eine der bedeutendsten Orgellandschaften der Welt bilden.


Derzeit ist der Gebrauch der Christian-Vater-Orgel allerdings „ein Wagnis“, meint Pfarrer Unger, „weil immer wieder einzelne Register ausfallen“. Bis zum Ende des Frühjahrs soll die Orgel aus der ältesten Kirche des Ammerlands ausgebaut werden – etwa zwei Jahre wird sie dann in Wiefelstede fehlen. Die Gemeinde wird sich in dieser Zeit mit einem Ersatzinstrument behelfen. Pfarrer Unger hofft, dass es nach der Rückkehr der restaurierten Orgel mehr interessierte Besucher geben wird, mehr Orgelkonzerte – und störungsfreie Gottesdienste.


Die Stiftung Orgelklang der EKD präsentiert in jedem Monat eine „Orgel des Monats“. Insgesamt fördert sie in diesem Jahr 21 Projekte in einem Gesamtumfang von 157.000 Euro. Die Mittel dafür werden aus Spenden und Erträgen des Stiftungskapitals bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.stiftung-orgelklang.de.

 

2. Evangelische Kirchengemeinde Vechta übernimmt von der Stadt neue Kindertagesstätte

Mit Unterschriften unter den Verträgen der Grundstücksüberlassung und der Übernahme der Trägerschaft hat die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Vechta die neu errichtete Kindertagesstätte im Ortsteil Stuckenborg von der Stadt Vechta übernommen. Neben Bürgermeister Uwe Bartels und Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs unterschrieben die stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrats, Irmelin Seeber, und Pfarrer Jörg Schlüter die Urkunden in der mittlerweile bezugsfertigen Einrichtung an der Heinestraße.


In seiner Stellungnahme verwies Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs darauf, dass im Kirchenkreis Oldenburger Münsterland nunmehr der vierte Kindergarten in evangelische Trägerschaft übergeben worden sei. „Dieses ist in der Diaspora ein wichtiges und hoffnungsvolles Zeichen“, gerade angesichts der wachsenden Bevölkerungszahlen in dieser Region. Er dankte der Stadt Vechta für die umfassende Hilfestellung, die diese evangelische Trägerschaft der Kindertagesstätte ermöglicht habe.


Bereits zum 1. März werde die evangelische Kindertagesstätte ihren Betrieb mit einer Kindergarten- und einer Krippengruppe starten, berichtete die Kindergartenleiterin Sandra Pinn. In der ersten Phase werden. 22 Kindergartenkinder und sechs Krippenkinder regelmäßig die Einrichtung besuchen. Der Vollbetrieb soll dann zum neuen Kindergartenjahr ab dem 1. August mit zwei weiteren Gruppen erfolgen. Dazu liegen bereits ausreichend viele Anmeldungen vor. Über einen Namen für die neue Kindertagesstätte wird demnächst der Gemeindekirchenrat entscheiden.

 

3. Bischof Janssen: Gesellschaft der hochgezogenen Mauern ist nicht im Sinne Jesu

Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Jan Janssen, hat sich gegen eine Gesellschaft der „zugeschlagenen Türen und hochgezogenen Mauern" ausgesprochen. Derart verschlossene Räume seien nicht im Sinne Jesu. Dies gelte insbesondere, „wenn Reich und Arm sich je auf ihre Weise hinter Türen verbarrikadieren". Die Türen zwischen den Menschen in Europa würden heute nicht mehr in Helmstedt oder Berlin verschlossen, sondern am Bosporus und an der nordafrikanischen Küste, so Janssen in seiner Predigt am Sonntag, 13. Februar, in der Christuskirche in Harpstedt.
Mauern seien jedoch nicht unüberwindbar, das „wissen wir nicht nur aus den großen Befreiungsmomenten von 1989 – und hoffentlich zählt auch das Ägypten dieser Tage am Ende dazu."
Bischof Jan Janssen, der im Rahmen der Reihe „Harpstedter Kanzel“ predigte, betonte, die Menschen, die Jesus nachfolgten, der von sich sage, „ich bin die Tür", würden erkennen, „dass wir an zugeschlagenen Türen neu anklopfen oder rütteln und in ausweglosen Sackgassen umkehren dürfen".
In seiner Predigt über das Johannesevangelium Kapitel 10, Verse 1 bis 10 mit dem Kernsatz von Jesus: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.“ (10,9) forderte Janssen Christinnen und Christen auf, "halten wir die Türen zueinander offen, schließen wir uns nicht ein im eigenen Stall! Gönnen wir uns gegenseitig die Weideplätze – und die verschiedene Wolle, in der wir gefärbt sind." Vor allem sei aber wichtig, zu erkennen, dass die Tür offen steht zwischen den Menschen, die drinnen und die draußen sind. Gehen wir anderen entgegen, besuchen wir sie, laden wir sie herzlich ein."

Die „freundliche Einladung", in Harpstedt zu predigen, das zur hannoverschen Landeskirche gehöre, bewertete Janssen als „ein Türen öffnendes Signal". Die Predigtreihe zu den „Ich-bin-Worten“ in der Epiphaniaszeit führe über manche kirchliche, gesellschaftliche, kulturelle und politische Schwelle hinweg. Als ein weiteres beispielhaftes Projekt bezeichnete Janssen den gemeinsam begangenen Jakobsweg im kleinen Grenzverkehr zwischen Harpstedt, Barrien und Wildeshausen. So gelte es, „das Gemeinsame zu pflegen und sich gegenseitig zu stärken."

Die Predigt im Wortlaut finden Sie hier.

 

4. Oldenburgische Kirche verzeichnet weitgehend stabile Mitgliederzahlen

Die Zahl der Mitglieder, die zum 31. Dezember 2010 zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg gehörten, beläuft sich auf 446.899. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2009 einen Verlust von 4.753 Gemeindegliedern (1,05 Prozent).

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Mitglieder in den 117 Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg um insgesamt sechs Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2001 hatte die oldenburgische Kirche knapp 476.000 Mitglieder. Laut dem für das Meldewesen zuständigen Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs gehört die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg im Vergleich mit den 22 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu den Kirchen mit den stabilsten Mitgliederzahlen. Im Zeitraum 1995 bis 2009 belief sich der Rückgang der Gemeindegliederzahlen der Kirchen in Bayern, Baden, Oldenburg sowie Württemberg auf unter zehn Prozent. In der Entwicklung der Mitgliederzahlen der oldenburgischen Kirche schlage sich weitgehend auch die demographische Entwicklung der Gesellschaft insgesamt nieder, so Friedrichs.

Einen positiven Mitgliedertrend verzeichnete erneut der Kirchenkreis Oldenburger Münsterland. Die Gemeinden registrierten im vergangenen Jahr 48.672 Mitglieder, ein Plus von 357 (0,74 Prozent). Kreispfarrer Michael Braun aus Lohne sieht das Wachstum der Gemeinden seit nunmehr über 20 Jahren mit „großer Dankbarkeit und Freude“. Die kleinen Kirchengemeinden in der Oldenburger Diaspora hätten sich in dieser Zeit jedoch nicht nur zahlenmäßig stark entwickelt. „Integration von Zugezogenen, Ausbau der Gemeindehäuser für die gewachsene Zahl, Bau neuer Kirchen, Veränderungen und Erweiterungen im Gemeindeleben, all das waren und sind Herausforderungen im Oldenburger Süden“, so Braun. Während vor 20 oder noch vor zehn Jahren der Zuzug von Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion der Hauptgrund für das zum Teil rasante Wachstum gewesen sei, so lägen die Gründe heute vor allem darin, dass der Kirchenkreis als eine der geburtenreichsten Regionen Deutschlands jung und dynamisch sei.

Einen im Vergleich zu den Vorjahren höheren Rückgang an Gemeindegliedern registrierten die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Oldenburg-Stadt. Im vergangenen Jahr wurden 79.193 Gemeindeglieder gemeldet, ein Verlust von 1.409 (-1,75 Prozent). Für Oberkirchenrat Friedrichs liegt die Ursache für diesen stärkeren Rückgang in der Bereinigung der Datenbestände von Kommunen und Kirchenverwaltung. Im Jahr 2009 hätten die Oldenburger Kirchengemeinden ein aus statistischer Sicht nicht nachvollziehbares geringfügiges Wachstum verzeichnet, im Jahr 2010 jedoch einen überproportionalen Rückgang. Friedrichs führt diese Schwankung auf die Umstellung der Software im Meldewesen bei den Kommunen sowie der Software zur Erfassung der Gemeindegliederzahlen in der Kirchenverwaltung in den vergangenen zwei Jahren zurück.

Die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Ammerland registrierten 75.067 Gemeindeglieder, 569 weniger als im Vorjahr (-0,75 Prozent). Im Kirchenkreis Delmenhorst / Oldenburger Land gehörten 97.945 Menschen zur oldenburgischen Kirche, 1.137 weniger als 2009 (-1,15 Prozent). Weniger Gemeindeglieder verzeichneten ebenfalls die Kirchengemeinden in den Kirchenkreisen Friesland / Wilhelmshaven mit 93.305 Mitgliedern, ein Verlust von 1.178 (-1,25 Prozent) sowie Wesermarsch mit  52.717 Mitgliedern, ein Verlust von 652 (-1,22 Prozent).

5. Überraschung in Wilhelmshaven: Metallrohre in Altarraum geöffnet

Die bei Sanierungsarbeiten in der Wilhelmshavener Christus- und Garnisonkirche gefundenen Metallrohre gaben Rätsel auf. Beim Abtragen der Altarstufen hatten Bauarbeiter zwei Metallrohre gefunden, die dort bei Bauarbeiten vergraben worden waren. Im Beisein von vielen Interessierten wurden diese jetzt geöffnet. Vermutet wurden Dokumente aus der Grundsteinlegung (1869) oder aus der Zeit der Kriegszerstörung (1942) oder aus der Zeit des Aufbaus (1959). Als jedoch Pastor Frank Morgenstern mit Hilfe von Konfirmanden das erste Rohr öffnete, kamen jedoch Dokumente aus dem Jahr 1898 hervor.
Diese Zahl ließ sich auf Anhieb nicht erklären. Doch im Laufe des Abends fand Bernhard Busemann, ebenfalls Pastor an der Christus- und Garnisonkirche, die Lösung. Hier waren Dokumente aus der zerstörten Christuskirche eingelagert worden. Das zweite Rohr bestätigte diese Annahme. In ihm befanden sich Dokumente aus dem Jahr 1959. Damals war die Kirche nach Baufälligkeit saniert und wieder eingeweiht worden. Aus der damals zivilen Christuskirche und der militärischen Garnisonkirche wurde die gemeinsame Christus- und Garnisonkirche.
Die verschiedenen Dokumente werden im Laufe der nächsten Wochen eingescannt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Danach werden sie wieder in die Rohre gefügt und im Altarraum vergraben. Dazu kommt dann ein weiteres Rohr mit Zeugnissen aus der heutigen Zeit.
Ob allerdings ein USB-Stick eingefügt wird, ist fraglich, denn wahrscheinlich kennt schon in 50 Jahren keiner mehr diese Technik. Aber wer soll und will auch den Altarraum in 50 Jahren aufbrechen? Die Gemeinde ist der Meinung, nach dieser Sanierung wird erst einmal lange nichts mehr kommen. Hoffentlich, so die Pastoren der Kirche.

Kirchbaustiftung unterstützt Sanierung der Christus- und Garnisonkirche
Gerd Katmann, Geschäftsführer von der Kirchbaustiftung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, hat der Kirchengemeinde 30.000 Euro für die Sanierung des Altarraums übergeben. Damit hat die Kirchengemeinde allein mit Stiftungen 100.000 Euro eingeworben. Die Mitglieder des Gemeindekirchenrats zeigten sich darüber glücklich. Gemeinsam mit Pastor Bernhard Busemann übernahmen sie den Spendenbrief. Weitere Spenden können nun direkt für die Umgestaltung des Südschiffs eingesetzt werden. In diesem Bereich der Kirche sollen auf der Empore kirchliche Marine-Exponate präsentiert werden, die im Moment noch nicht bzw. nicht mehr zu sehen sind.

6. Pastor entsetzt über sexuellen Missbrauch in seiner Gemeinde

Der Pastor der evangelischen Friedenskirche in Wilhelmshaven-Fedderwardergroden, Kai Wessels, hat auf die Fälle sexuellen Missbrauchs durch den ehemaligen Küster seiner Gemeinde mit Entsetzen reagiert: „Die Vorgänge tun uns unendlich leid. Unsere Gedanken sind in diesem Augenblick bei den Opfern und ihren Familien“, sagte der sichtlich bewegte Pastor am Mittwochabend in einem Gottesdienst. „Innerhalb eines Tages ist in unserer Gemeinde alles durcheinandergeraten.“
Am Dienstag, dem 18. Januar, war bekannt geworden, dass der Hausmeister und Küster der Gemeinde Jugendliche missbraucht haben soll. Nach Angaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg hat er die Vorwürfe eingeräumt. Nähere Einzelheiten will die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgeben. Die Wohnung des Küsters sei durchsucht und Beweismaterial sichergestellt worden.
Bereits am Montag habe der Gemeindekirchenrat den 55-Jährigen nach einer Anhörung sofort fristlos gekündigt, sagte der Pastor. Auch seine Dienstwohnung habe er unverzüglich verlassen müssen. Der Küster sei seit 1991 in der Gemeinde tätig gewesen. Nie habe es irgendwelche Anzeichen für Missbrauchsfälle gegeben.
Wessels kündigte an, dass sich die Gemeinde in der nächsten Zeit ausführlich mit dem Thema beschäftigen werde. Dabei kritisierte er falsche Medienberichte: Der Küster habe in der Gemeinde keine Aufsichts-, Begleitungs- oder Transportaufgaben mit Jugendlichen gehabt. „Er hat niemals Freizeiten der Kirchengemeinde begleitet oder dort Fotos gemacht“, betonte der Pastor.
Alle Zuwendung gebühre nun den Opfern, sagte Wessels. Er bot ihnen Gespräche und Unterstützung an. Die Polizei habe ihnen das Hilfsangebot der Kirche bereits übermittelt.

Den Wortlaut der Erklärung finden Sie hier.

7. Ralf Reschke neu in der Männerarbeit

Diakon Ralf Reschke ist neuer Beauftragter für die Männerarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. „Die evangelische Männerarbeit wendet sich an Männer innerhalb und außerhalb der Kirche. Sie sucht Männer in ihrer Lebenswirklichkeit auf und steht ihnen auf ihrer Suche nach Sinn, gelingendem Leben und glaubwürdigem männlichen Selbstverständnis zur Seite.“
Zu seinen Aufgaben gehört nach Auskunft von Ralf Reschke der Aufbau und die Unterstützung der Männerarbeit in Gemeinden und Kirchenkreisen, die Schulung und Begleitung ehrenamtlicher Leiter sowie der Kontakt zur Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Im Rahmen der bundesweiten Aktion zum Thema „Väter-Arbeit“ der EKD sollen in den kommenden zwei Jahren die kirchlichen Kompetenzen in der Arbeit mit Vätern ausgebaut werden, so Reschke. Gemeinden, KiTa´s, Schulen sowie Familienbildungsstätten sollen dadurch einen verbesserten Zugang zu der Zielgruppe der Väter gewinnen. Dazu steht der Beauftragte für die Männerarbeit gerne als Referent für Männergruppen zur Verfügung.

Kontakt: Ralf Reschke
Beauftragter für die Ev.-luth. Kirche in Oldenburg
Telefon: 0151/122 86246
maennerarbeit-oldenburg@No Spamarcor.de

 

8. Was haben wir in Afghanistan verloren?

Zu den interventionspolitischen Strategien für Afghanistan wird der seit dem Jahr 2000 als Interventionsforscher tätige Prof. Dr. Dr. Michael Daxner auf einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie am 17. Februar, 19 Uhr, im Bibliothekssaal der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Uhlhornsweg, referieren. Professor Daxner ist als Berater nationaler Wissenschaftsministerien in Afghanistan tätig. Unter anderem ist er dort maßgeblich am Aufbau der Bildungssektoren beteiligt. In seiner Wissenschafts- und Politikberatung geht es ihm um die Sicherheit und den Frieden der afghanischen Bevölkerung sowie um das Verhältnis der Internationalen Zivilen und Militärs zu den Menschen, die dort leben.

Die Veranstaltung, die die Evangelische Akademie in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, dem Friedensbündnis Oldenburg und der Ev. StudentInnengemeinde Oldenburg (ESG) organisiert hat, wird von Akademieleiterin Brigitte Gläser moderiert.

Weitere Veranstaltungen der Evangelischen Akademie zum Thema sind am

25. März, 16 bis 20 Uhr – Überleben in Kabul – eine Stadt und ihre Frauen,

27. April, 19.30 Uhr – Aus Sorge um gerechten Frieden – mit Dr. Martin Dutzmann,

29. Juni, 19 Uhr – Politische Konkretionen der Sorge um einen gerechten Frieden.

Kontakt: www.akademie-oldenburg.de

9. Konzerttipps

18.02. 20:00 Uhr Oldenburg, St. Lamberti, Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble: Officium Novum
18.02. 19:30 Uhr Wiefelstede, St. Johannes-Kirche, Ring Ensemble Barock/ Jazz/ Progressive
18.02., 20:00 Uhr Jever-Cleverns, Kirche zum Hl. Kreuz und St. Peter zu Cleverns
Eröffnungskonzert des 14. Horn-Tuba-Workshop
20.02. 17:00 Uhr Westerstede, St.-Petri-Kirche Gospelkonzert, Gospel Inspiration
20.02.17:00 Uhr, Wilhelmshaven, Banter Kirche Gitarrenkonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach
20.02. 18:00 Uhr Varel, Schlosskirche Konzert mit dem Vareler Kammerchor
20.02. 17:00 Uhr Jever, StadtkircheKonzert für Querflöte und Orgel - "Von allerlei Flöten und Pfeifen"
20.02. 17:00 Uhr Oldenburg, Ansgari-Kirche Orgel und Blockflöte
26.02. 20:00 Uhr Oldenburg, Auferstehungskirche Allegro Vocale - Chorkonzert
26.02. 17:00 Uhr Nordenham, St.Hippolyt-Kirche Blexen Musik für Querflöte & Orgel
26.02. 18:00 Uhr Oldenburg-Osternburg, Dreifaltigkeitskirche Musikalische Wochenschluss-Andacht
27.02. 18:00 Uhr Ganderkesee, St. Cyprian u. Cornelius Geistliches Konzert
27.02. 17:00 Uhr Oldenburg, Ansgari-Kirche Orgel und Querflöte
27.02. 20:00 Uhr Delmenhorst, St. Christopherus-Kirche Orgelkonzert

 

Gebet

Gott, du Kraft meines Lebens,
auf deinen Geist hoffe ich.

Denn Furcht umschließt mich
und engt mich ein,
sorge umklammert mich
und lastet schwer,
Angst nimmt mich gefangen
und schnürt mich ab.

Stärke du mich, Gott,
dass ich wieder atmen kann.
Schenke du mir Halt,
dass ich wieder leben kann
und die Weite deiner Welt entdecke.
Amen.

 

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