Hochzeitsmesse 2013

Diana und Marius Bieschke haben schon im Dezember standesamtlich geheiratet, möchten aber auch in der Kirche noch einmal „Ja“ zueinander sagen. Fotos: ELKiO/Anke Brockmeyer
Ein Korb voller Bräute: Petra Böhmann (links), deren Hochzeit im Juli geplant ist, lässt sich auf der Hochzeitsmesse von ihren Freundinnen Daniela Thomas, Andrea Liedtke, Jutta Willenborg, Jasmin Giese und Sonja Schlangen beraten.
Mit Vollgas ins Glück: Daniela Polenske heiratet Michael Schumacher, der selbstbewusst sagt: „Mich gab´s eher als den Rennfahrer – ich bin älter als er.“
Ja, mit Gottes Segen im 7. Himmel schweben (von li. nach re.): Sabine Schlösser, Sabine Orth und Pfr. Karsten Hilgen. Foto: ELKiO/Peter Kreier

Sprichwörtlich im 7. Himmel und mit Gottes Segen in die gemeinsame Zukunft schweben, das konnten angehende Brautpaare auf der Hochzeitsmesse, die am Wochenende in der Weser-Ems Halle in Oldenburg stattfand. „Ja, mit Gottes Segen im 7. Himmel schweben“ war das Motto des ökumenischen Standes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg und des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta.

„Die Paare, die sich hier auf der Hochzeitsmesse inspirieren lassen, sind überwiegend auf der Suche nach romantischen Details. Doch zu einer funktionierenden Ehe gehört mehr. Es genügt nicht, auf einer rosaroten Wolke zu schweben, auch Gottes Segen muss dazukommen“, erklärte Pastor Karsten Hilgen, der im vergangenen Jahr die Grundidee zum neuen Motto entwickelte und sie gemeinsam mit Sabine Schlösser, Sabine Orth und Michael Kalisch mit Leben gefüllt hat. In einem echten Ballonkorb konnten sich die angehenden Brautpaare am Stand der christlichen Kirchen fotografieren lassen und ein Erinnerungsbild mitnehmen. Flankiert wurde die Fotowand von Begriffen, die zu einer guten Ehe dazugehören: Humor etwa, Verantwortung, Treue oder auch Vergebung.

„Das Motto soll zum Nachdenken anregen darüber, wie Paare im Laufe ihres Lebens miteinander umgehen. Eine tolle Hochzeitsfeier ist schön, aber sie allein machte noch keine gute Ehe“, ergänzte Sabine Schlösser, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit in der oldenburgischen Kirche.

Die Kirchen auf einer kommerziellen Messe? Was in den Anfangsjahren eher kritisch gesehen wurde, hat sich mittlerweile längst bewährt. Seit 18 Jahren sind die Kirchen in der Weser-Ems Halle dabei, um einer ihrer wichtigsten Zielgruppen direkt für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen zu können.

Die Besucherinnen und Besucher wissen diese Nähe zu schätzen: „Wir bekommen ein durchweg positives Feedback, viele unserer Gesprächspartner sind überrascht und erfreut, wie locker und modern sich die Kirchen präsentieren“, so die Erfahrung von Sabine Schlösser, die seit mehr als zehn Jahren auf der Hochzeitsmesse dabei ist und festgestellt hat, dass die kirchliche Trauung für viele Menschen in den vergangenen Jahren wieder an Stellenwert gewonnen hat. Wer sich trauen lassen möchte, aber noch den passenden Trauspruch sucht, kann auf der Hochzeitsmesse ebenfalls fündig werden: Der bewährte Glockenturm, in dem künftige Brautpaare Trausprüche ziehen können, stand natürlich auch in diesem Jahr wieder bereit.

Kirchliche Unterstützung vor der Hochzeit wird auch sonst von den Kirchen geboten. So stehen evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer aus den Kirchengemeinden bereit, um Heiratwilligen mit Gesprächen Beratung und Unterstützung zu geben. Umfassende Ehevorbereitungskurse bietet die katholische Kirche an, teilweise sogar mit ungewöhnlichen Aktionen wie einer Kanufahrt auf der Hunte.

 

Ein Beitrag von Anke Brockmeyer.


Hochzeitsmesse verpasst? Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die kirchliche Trauung finden Brautpaare im Internet unter www.kirche-oldenburg.de/evangelisch/hochzeit.html

Hochzeitsmesse 2010

Damit es Fest wird.


"Ich wusste ja gar nicht, dass Dir der Segen Gottes bei der Trauung wichtig ist," sagte eine junge Dame zu ihrem Zukünftigen, nachdem er einen kleinen Ball in die entsprechende Säule beim Abstimmungsbarometer zu den Motiven für eine kirchliche Trauung geworfen hatte. "Ja, darüber hatten wir auch noch nicht gesprochen," war seine Antwort.  Auffallend aufgeschlossen zeigten sich die Besucherinnen und Besucher des ökumenischen Kirchenstandes auf der Hochzeitsmesse am vergangenen Wochenende in der Oldenburger Weser-Ems-Halle, bilanzierte Sabine Schlösser, Öffentlichkeitsreferentin der Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg.

Neben dem Abstimmungsbarometer und dem Glockenturm, an dem die Heiratswilligen ihren persönlichen Trauspruch ziehen konnten, konnten die Paare am Kirchenstand herauszufinden, welche Werte und Wünsche für ihre gemeinsame Beziehung ihnen wichtig sind. „Was braucht es, damit es Fest wird?“ Unter dieser Fragestellung standen zahlreiche Begriffe und Gegenstände bereit, aus denen die Paare die für sie wichtigen herausfinden und auf einer Festtafel herrichten konnten. So stand beispielsweise ein Ring für Treue und Beständigkeit, eine Flasche Sekt für Freude und Geselligkeit oder eine Zigarre für die Fähigkeit, auch mal allein sein zu können. Natürlich fehlten auch nicht das Kreuz für Gottes Segen und der Lippenstift für Sinnlichkeit und Erotik. Diese Angebote sind gute Anregungen gewesen, damit Paaren miteinander ins Gespräch kommen. Dabei könne das Vertrauen auf Gottes Segen das Zutrauen in das vertiefen, was die Partner an Grundhaltungen für eine gelingende Zukunft zu zweit mitbringen, so Schlösser.

 

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