Mo, 09.09.2019Notfallseelsorge zum Thema „Einsatz in der Schule“

Zweiter Tag der Notfallseelsorge am 14. September in Stapelfeld

Zum Zweiten Tag der Notfallseelsorge lädt die oldenburgische Kirche am 14. September nach Stapelfeld ein.

Marita Wedi, Systemische Therapeutin und Traumtherapeutin, wird zum Thema „Einsatz in der Schule. Elterncoaching für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen nach schwerwiegenden Ereignissen“ referieren.

Übersichtskarte über die Notfallseelsorge in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

55 Pfarrerinnen und Pfarrer und 134 ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger und Psychosoziale Notfallversorger (PSNVs) sind derzeit mit insgesamt rund 600 Einsätzen pro Jahr im Bereich der oldenburgischen Kirche aktiv. In der Notfallseelsorge steht die Ev.-Luth. Kirche dabei in enger Kooperation mit DRK, Maltesern und Johannitern.
   
Es ist der zweite Tag der Notfallseelsorge, zu dem die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg am 14. September Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger, Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger und PSNV zur Fortbildung und gegenseitigen Austausch einlädt.
   
Den Hauptvortrag zum Thema „Einsatz in der Schule. Elterncoaching für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen nach schwerwiegenden Ereignissen“ hält Marita Wedi, Systemische Therapeutin (SG) und Traumtherapeutin. Frau Wedi ist langjährig erfahren in der Aus- und Fortbildung von psychosozialen Notfallversorgerinnen und Notfallversorger und Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger.
   
Wenn ein Kind oder Jugendlicher Zeuge eines schwerwiegenden Ereignisses wird, ist nicht nur das Kind und der Jugendliche davon betroffen, sondern auch Eltern und nahe Bezugspersonen. In dieser ungewohnten Situation sind Eltern oft unsicher, wie sie auf ihre Kinder reagieren sollen. Marita Wedi vermittelt Seelsorger*innen Ideen und Impulse, wie sie Eltern in dieser Situationen begleiten können, damit sie wiederum Jugendlichen und Kindern anhand hilfreicher Maßnahmen Stabilität im Alltag vermitteln können. Frau Wedi wird auch beschreiben, ab wann psychologische Unterstützung hilfreich sein könnte.
   
Die Schulseelsorgerinnen Meike Hobbensiefen und Elisabeth Wurz stellen anhand einer Handreichung innerhalb der Schule den Umgang im Falle von Todesfällen von Seiten der Schulseelsorge vor.
   
Sieben Workshops am Nachmittag bieten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger und PSNV sowie Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger vertiefende Orientierung beim Notfall in der Schule und regen zum Erfahrungsaustausch an. Es werden voraussichtlich 50 – maximal 60 Personen an diesem besonderen Bildungstag teilnehmen, der festlich mit Grußworten, Musik, Gebet und Segen gerahmt ist. Die oldenburgische Kirche möchte sich damit bei den Haupt- und Ehrenamtlichen bedanken, die ihre Zeit und ihre seelsorgliche Kompetenz im Notfall betroffenen Menschen zur Verfügung stellen.
    
Im Juni 2020 startet der nächste Ausbildungskurs in der Notfallseelsorge für Ehrenamtliche und Pastorinnen und Pastoren. Zu näheren Informationen wenden sich Interessierte bitte an das Referat Seelsorge, Philosophenweg 1, 26121 Oldenburg, Telefon: 0441 - 7701175, E-Mail: Julia.Neuschwander@kirche-oldenburg.de

 


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