Fr, 13.03.2020Oldenburgische Kirche rät zu Absage aller Gottesdienste bis zum 19. April

Konfirmationen, Taufen und Trauungen sollen verschoben werden

3D-Grafik des Corona-Virus. Grafik: www.scientificanimations.com

Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben vom 15. März 2020 im Format PDF.

 

Zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben empfiehlt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ihren Kirchengemeinden, ab sofort alle Gottesdienste, Konzerte und kirchlichen Veranstaltungen bis zum 19. April abzusagen. Die Empfehlung gelte auch für Konfirmationen, Taufen und Trauungen, die auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden sollten, heißt es in den Handlungsempfehlungen, die die oldenburgische Kirche heute an ihre 116 Kirchengemeinde versandt hat.

 

Damit reagiert die oldenburgische Kirche auf die Risikoeinschätzung, die sich in den letzten Tagen dramatisch verändert hat. Die Handlungsempfehlungen bezögen sich auf den aktuellen Stand und sollen anlassbezogen aktualisiert werden. Ähnliche Empfehlungen haben auch andere niedersächsische Kirchen ausgesprochen. Die kontinuierlich aktualisierten Handlungsempfehlungen sowie weitere hilfreiche Informationen und Links sind auf der Homepage zu finden unter: https://www.kirche-oldenburg.de/coronavirus

 

Für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen gelten die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden, betonen die Handlungsempfehlungen. Konkrete Entscheidungen treffen Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindekirchenräte, die leitenden kirchlichen Gremien und die Leitungen der Einrichtungen vor Ort.

 

Die sich abzeichnende Corona-Epidemie stelle den Gemeinsinn und die Besonnenheit aller auf die Probe, heißt es den Handlungsempfehlungen. Gleichzeitig stelle der verantwortliche Umgang mit den Risiken auch für die Kirche und die Kirchengemeinden eine besondere Herausforderung dar. „Gottesdienste sind öffentliche Veranstaltungen. Teilnehmende sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sind zu schützen. Ganz besonders ist auf den Schutz kranker und älterer Menschen zu achten. Wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für Kranke und die, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ihren Dienst tun. Wir tun alles, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, heißt es in dem Schreiben.


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