Klimaschutz: Konzept

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Das im Mai 2012 von der Synode verabschiedete Integrierte Klimaschutzkonzept der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg sieht vor, den CO2-Ausstoß kirchlicher Einrichtungen bis spätestens zum Jahr 2020 um 25 Prozent gegenüber 2008 zu senken. Bis zum Jahr 2050 soll eine Reduzierung der Emissionen um insgesamt 80 Prozent erreicht werden. 

   

Erreicht werden sollen diese Ziele durch Maßnahmen in den Handlungsfeldern

  • Klimaschutzmanagement
  • Motivation der Akteure
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
  • Kirchliche Liegenschaften
  • Kindertagesstätten
  • Mobilität
  • Beschaffung
  • Controlling

Die Aufgabe der/ des Beauftragten für Umwelt, Klimaschutz und Energie  - erstmals berufen im Jahre 2012 - ist die Koordination der hierfür erforderlichen Maßnahmen. Die umfangreichen Aufgaben werden durch die Klimaschutzmanagerin unterstützt, welche bis Februar 2020 durch die Förderung des PTJ (Projektträger Jülich) eine Projektstelle besetzt.

 

ELKiO_Klimaschutzkonzept_2012.pdfIntegriertes Klimaschutzkonzept der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, 8721690
97_Bericht_der_Klimaschutzmanagerinnen.pdfBericht der Klimaschutzmanagerinnen 11/14-10/16, 129809

Förderung durch das BMUB

 

  • Die Ev.-luth. Kirche in Oldenburg hat im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMUB) Fördermittel zur „Erstellung eines Integrierten Klimaschutzprogramms erhalten (Förderkennzeichen 03KS1450). Weiterhin erfolgte eine Förderung der drei Klimaschutzkonzepte "Klimaschutz in eigenen Liegenschaften" (Förderkennzeichen 03 KS 2129, 03 KS 2130, 03 KS 2131).
  • Die Förderung einer Vollzeitstelle Klimaschutzmanagement (Förderkennzeichen 03KS7560) erfolgt von Dezember 2014 bis November 2017 sowie im Anschlusszeitraum von März 2018 bis Februar 2020.

    Ziel ist es, mit Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept CO2-Reduktionen durch strukturierte und messbare Umweltarbeit sowie durch Sensibilisierung aller im kirchlichen Umfeld tätigen Akteure voran zu treiben. Alle  geplanten Maßnahmen zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im Förderzeitraum beziehen sich auf die vier Handlungsfelder „kirchliche Liegenschaften, Beschaffung, Mobilität undUmweltbildung in Kindertagesstätten“.

    Die größten Einsparpotentiale sind im Immobilienbereich zu erwarten. Dort hängt der Energieverbrauch neben der energetischen Sanierung der kirchlichen Immobilien insbesondere auch von dem Nutzerverhalten der Akteure vor Ort ab. Die Einführung des Umweltmanagementsystems „Der Grüne Hahn“ in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen ist Schwerpunktaufgabe des Klimaschutzmanagements.
    Für den Beschaffungsbereich ist durch die Projektstelle „Zukunft einkaufen“ eine umfangreiche, fundierte Beratung gesichert; die Klimaschutzmanagerinnen arbeiten eng mit Zukunft einkaufen zusammen.

    Aktionen zu klimafreundlicher Mobilität, wie die Mitarbeiteraktion „Kirche fährt Fahrrad“ ergänzen das Angebot der Klimaschutzmanagerinnen.
    Das Umweltbildungsprojekt „EnergiesparKids“ in Kooperation mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum Schortens ermöglicht die Sensibilisierung von Kindern und Familien für das Thema Energie.

Nationale Klimaschutzinitiative: Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

 

Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

BMUB: www.klimaschutz.de
Projektträger Jülich: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit

Kontakt

Umwelt, Klimaschutz & Energie
Tel.: (0441) 7701-166
umwelt@No Spamkirche-oldenburg.de

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