Der Oberkirchenrat

Der Oberkirchenrat ist neben der Synode, dem Gemeinsamen Kirchenausschuss und dem Bischof eines der vier kirchenleitenden Organe unserer Kirche. Das Zusammenwirken der einzelnen Organe wird, wie alle anderen Verfassungsfragen, in der Kirchenordnung von 1950 festgelegt.

Danach hat der Oberkirchenrat die Kirche im Auftrag der Synode zu leiten und zu verwalten. Die Beziehung zu den Kirchengemeinden ist durch die Stichworte Aufsicht, Service und Beratung gekennzeichnet. Oberkirchenräte und Bischof werden von der Synode gewählt.

Der Begriff "Oberkirchenrat" besitzt danach eine mehrfache Bedeutung. Er bezeichnet zunächst das Kollegialorgan Oberkirchenrat. Dieses Gremium wird vom Bischof geleitet. Die weiteren drei Mitglieder des Oberkirchenrats (zwei Theologen und ein Jurist) führen den Titel "Oberkirchenrat".

Das Kollegium "Oberkirchenrat" wiederum leitet die Behörde "Oberkirchenrat", die die Rechtsaufsicht über die Kirchenkreise und Kirchengemeinden wahrnimmt. Außerdem werden bestimmte, für unsere Kirche zentrale Aufgabenbereiche in der Behörde Oberkirchenrat wahr genommen. Dazu gehören unter anderem die Akademie, das Landesjugendpfarramt, die Religionspädagogik, die Gleichstellungsarbeit, die Frauen- und Männerarbeit, die vielfältigen Arbeitsbereiche mit Kindern in der Kirche, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, die Kirchenmusik, der große Bereich der Aus- und Fortbildung und nicht zuletzt auch die Mitarbeitervertretung.

Darüber hinaus unterhält der Oberkirchenrat eine theologische Bibliothek und ein Archiv. Unter dem Dach des Oberkirchenrats befinden sich auch die Landesverbände der Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM).

Schließlich ist "Oberkirchenrat" die Bezeichnung für das Dienstgebäude des Kollegiums und der Behörde am Philosophenweg 1 in Oldenburg.

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