Der Grüne Hahn - Umweltmanagementsystem





Neue Schulungen zum
Grünen Hahn
ab September 2016!


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                    Fotos: fotolia

Der Grüne Hahn ist ein Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen. Diese können durch systematische Erfassung von umweltrelevanten Daten einen Überblick über die von Ihnen verursachten Schadstoff-Emmisionen und andere Umweltbelastungen gewinnen und Gegenmaßnahmen einleiten.
 

Neben dem Ziel, zum Umweltschutz beizutragen und die Betriebskosten zu reduzieren, bietet der Grüne Hahn auch einen neuen Anreiz für Ehrenamtliche, sich in der Kirchengemeinde zu engagieren. Die teilnehmenden Kirchengemeinden und Einrichtungen ihrerseits können sich durch ihre nachweisbaren Umwelt-Aktivititäten auch nach außen profilieren.

1. Wer kann mitmachen?

 

Jeder Kirchengemeinde und Einrichtung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

 

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2. Wie funktioniert der Grüne Hahn? 

 

 

 Projektstart

1. Der Gemeindekirchenrat/ die Einrichtungsleitung beschließt, ein Umweltmanagementsystem in der Kirchengemeinde/ Einrichtung einzuführen.
2. Er benennt eine/n Umweltmanagementbeauftragte/n.
3. Der/ die Umweltmanagementbeauftragte gründet mit interessierten Gemeindegliedern das Umweltteam. Sie sind die Promotoren des Prozesses.

 

Umweltleitlinien


4. Unter Beteiligung der Kirchengemeinde und in Zusammenarbeit mit dem Gemeindekirchenrat/ der Einrichtungsleitung werden allgemeine Umweltleitlinien formuliert. Sie beschreiben die generellen Umweltschutzziele der Kirchengemeinde.

 

Umweltbestandsaufnahme


5. Eine Umweltbestandsaufnahme wird durchgeführt. Besondere Beachtung finden die Bereiche elektrische Energie, Heizung, Wasser, Gebäude, Beschaffung und Entsorgung sowie Außenanlagen. Sämtliche Daten können kostenlos in der Datenbank „Das grüne Datenkonto“ erfasst und anschaulich ausgewertet werden.


  

Umweltprogramm


6. Die Bestandsaufnahme deckt Stärken und Schwächen auf. Sie ist Grundlage für die Entwicklung des Umweltprogramms der Kirchengemeinde. In ihr werden Ziele, Maßnahmen und Abläufe festgehalten, die für eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes notwendig sind und zukünftig umgesetzt werden sollen.

 

Umweltmanagementsystem


7. Es schließt sich der Aufbau eines einfachen Umweltmanagementsystems an. Darin werden die Verantwortlichkeiten für die Durchführung der geplanten Maßnahmen, regelmäßige Erfolgskontrollen und die systematische Weiterentwicklung des Umweltschutzes geregelt.

 

 

 

 

Erprobungsphase/ Erneute Umweltbestandaufnahme


8. Nach einer Erprobungszeit werden erneut die wichtigsten Daten und Ergebnisse zusammengetragen, bewertet und gegebenenfalls neue Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet bzw. alte Maßnahmen den neuen Gegebenheiten angepasst.

 

Veröffentlichung der Umwelterklärung

9. Die Kirchengemeinde/ Einrichtung erstellt schließlich einen öffentlichen Rechenschaftsbericht über die Einführung ihres Umweltmanagementsystems (Umwelterklärung). Mit dieser Umwelterklärung wird gegenüber der Gemeinde und der Öffentlichkeit transparent, was bereits durch das Umweltmanagement der Kirchengemeinde erreicht werden konnte.


  

Zertifizierung durch externen Gutachter/Registrierung des Standortes


10. Nach erfolgreicher Einführung besteht für die Kirchengemeinde die Möglichkeit, sich durch einen externen Umweltgutachter nach dem Grünen Hahn oder alternativ nach der europäischen Umwelt-Audit-Verordnung (EMAS III) zertifizieren zu lassen.

 

11. Hiernach schließt sich ein neuer Managementzyklus an.

 

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3. Welchen Aufwand erfordert der Grüne Hahn?

 

Eine Kirchengemeinde benötigt für die Umsetzung des Grünen Hahns ein Umweltteam mit erfahrungsgemäß mindestens drei Ehrenamtlichen, die bereit sind, im ersten Jahr des Aufbaus des Umweltmanagementsystems ca. 20 Sitzungen durchzuführen. Nach der Grüner Hahn/ EMAS-Zertifizierung wird etwa eine Sitzung pro Monat notwendig sein. Die Mitglieder des Umweltteams können wechseln, da alle Abläufe genau dokumentiert werden.

 

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg übernimmt die Kosten für die Schulungen für maximal vier Personen pro Kirchengemeinde/Einrichtung sowie für die Erst-Zertifizierung (insgesamt rund 1.000 €). Lediglich die Anreise ist durch die Kirchengemeinde/Einrichtung zu tragen. Erfahrungsgemäß werden diese Kosten durch die Einsparungen bei den Betriebskosten schon bald wieder hereingeholt. 

 

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