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Oldenburg (epd). Das 28. Internationale Filmfest Oldenburg soll vom 15. bis 19. September wieder mit Publikum gefeiert werden. Einen «Plan B» gebe es nicht, sagte Festivalleiter Torsten Neumann am Dienstag. Mit den positiven Entwicklungen der vergangenen Wochen, der breiten Zugänglichkeit von Schnelltests und der Erhöhung der Impfgeschwindigkeit sei eine Grundlage geschaffen, mit der auch das kulturelle Leben wieder hergestellt und der Kulturbetrieb nun schrittweise wieder ermöglicht werden müsse.

 

 

 

Geplant seien eine Eröffnungsgala in der Kongresshalle mit Publikum und Gästen, fünf Tage Kinofestival und eine Abschlussgala im Staatstheater. «Wir alle haben in den Monaten der Pandemie viel gelernt», sagte Neumann. Nun sei es an der Zeit unter Berücksichtigung von Sicherheitskonzepten die direkte Begegnung wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

 

 

 

Wie im vergangenen Jahr solle ein Teil des Programms wieder digital in die Wohnzimmer gestreamt werden, um dem unabhängigen Kino eine weltweite Branchenvernetzung zu ermöglichen. Fortgesetzt werden sollen auch die «Wohnzimmer-Galas». «In diesem Jahr wird es dann hoffentlich auch möglich sein, mit den Stars nicht nur digital zu kommunizieren, sondern sie direkt mit nach Hause zu den Filmfreunden zu nehmen», betonte Neumann.