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Hannover/Berlin (epd). Das Verkehrsministerium will das Deutschlandticket für 2026 sichern und die Finanzierung wie bisher fortführen. Dies geht nach einem Bericht des «RedaktionsNetzwerks Deutschland» (Dienstag) aus einem Referentenentwurf für die Haushaltsplanung 2026 hervor. Demnach würden Bund und Länder auch im kommenden Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro zum Erhalt des Tickets beisteuern. Dazu muss das Regionalisierungsgesetz, das die Zuschüsse des Bundes an die Länder für den ÖPNV regelt, geändert werden.

Die Ausfälle, die den Verkehrsunternehmen durch die günstigeren D-Tickets für 2026 entstehen, sollen laut Bericht weiterhin aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden. In der Begründung heißt es, ohne eine Fortschreibung der Finanzierung sei der Fortbestand des Tickets gefährdet. Das Deutschlandticket habe den ÖPNV deutlich attraktiver gemacht - «es soll daher fortgeführt werden», heißt es in dem Haushaltsentwurf 2026, der am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll.

Das Deutschlandticket wurde am 1. Mai 2023 eingeführt. Die Fortführung war im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Nach Angaben der Bundesregierung nutzen das Ticket derzeit mehr als 14 Millionen Menschen.