Dass Kinder Rechte haben, muss ihnen auch bewusst sein, sagt Niedersachsens Sozialminister Andreas Philippi. Dazu soll der «KinderHabenRechtePreis» 2026 beitragen, der in diesem Jahr zum 18. Mal ausgeschrieben ist.
Hannover (epd). Kinder und Jugendliche in Niederachsen können sich auf den «KinderHabenRechtePreis» 2026 bewerben. Gesucht werden Beiträge, die direkt von Kindern und Jugendlichen aus Kita, Schule, Sportverein, Gemeinden und Jugendverbänden eingereicht werden, teilte der niedersächsische Kinderschutzbund am Mittwoch mit. Die Auszeichnung wird vom Sozialministerium und dem Kinderschutzbund gemeinsam ausgelobt und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 1. Juni.
Niedersachsens Sozialminister und Schirmherr Andreas Philippi (SPD) sagte: «Eine gelebte Demokratie schließt alle mit ein - auch die Jüngsten.» Doch um wirklich an der Gesellschaft teilhaben zu können, müssten Kinder sich ihrer Rechte bewusst sein. Die prämierten Aktionen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen, sollen als Best-Practice-Beispiele verbreitet werden.
# Erstmals Jugendpreis ausgeschrieben
Laut dem Sprecher des Kinderschutzbundes, Simon Kopelke, wird in diesem Jahr erstmals zusätzlich der «Jugendpreis 2026» ausgeschrieben. Eine Jury unter Mitwirkung junger Menschen lege fest, welche Aktionen ausgezeichnet werden. Die Preise sollen am 26. September im Nachgang des Weltkindertages (20. September) in Hannover überreicht werden.
Seit dem 5. April 1992 gilt in Deutschland die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. 193 Länder haben diese Übereinkunft über die Rechte der Kinder mittlerweile unterzeichnet. Sie gilt damit für nahezu zwei Milliarden Kinder auf der Welt. Die Kinderrechtskonvention enthält eigenständige Grundrechte der Kinder. Seit 2008 loben das Land Niedersachsen und der Kinderschutzbund Niedersachsen den «KinderHabenRechtePreis» aus.
Internet:
www.kinderhabenrechtepreis.de
www.dksb-nds.de
Pressemitteilung: https://s.epd.de/3skz