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Mit der Aktion «Humanitäre Schule» ermutigt die Jugend des Roten Kreuzes Schülerinnen und Schüler zu sozialem Engagement. In Niedersachsen zieht das Projekt Kreise und weitet sich auf andere Bundesländer aus.

Hannover (epd). Insgesamt 45 Schulen aus Niedersachsen erhalten in diesem Jahr den Titel «Humanitäre Schule». Das Jugendrotkreuz übergibt die Auszeichnung am 18. Juni bei einer Feier an rund 4.000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, wie der Landesverband Niedersachsen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Freitag in Hannover mitteilte. Die Auszeichnung würdige Schulen, die humanitäre Werte nicht nur im Unterricht behandeln, sondern aktiv in den Schulalltag einbringen, hieß es.

So hätten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen des Völkerrechts und den Prinzipien der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung beschäftigt. Anschließend hätten sie eigene Projekte ins Leben gerufen. Deren Bandbreite reiche vom Engagement für Menschen, die von Armut und Obdachlosigkeit, Krieg und Gewalt betroffen seien, bis zur Unterstützung von Kinderhospizen und Umweltprojekten.

«Die Projekte machen deutlich, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Gesellschaft aktiv mitzugestalten», sagte Sabine Schipplick, Vizepräsidentin im DRK-Landesverband. Seit dem Start der Kampagne im Jahr 2004 haben sich laut DRK bereits mehr als 200 Schulen und rund 28.000 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen an der Initiative beteiligt. Im kommenden Jahr wollten erstmals auch die DRK-Landesverbände Oldenburg, Hessen und Baden-Württemberg mitmachen. Schirmherr der Kampagne ist DRK-Präsident Herrmann Gröhe.