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Oldenburg (epd). Die Arbeiterwohlfahrt im Weser-Ems-Gebiet warnt vor zunehmender häuslicher Gewalt als Folge der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise und bietet Hilfe an. Die aktuelle Situation sei für alle Menschen eine Herausforderung, doch gerade Familien mit Kindern seien oft an der Belastungsgrenze, sagte Jürgen Rauch von der AWO Familienberatungsstelle in Oldenburg am Montag. Zudem plagten viele Menschen finanzielle Ängste und Existenzsorgen. «In dieser besonderen Situation fehlen die bisherigen sozialen Ventile.»

 

Die AWO halte ihre Beratungsangebote für Familien, Kinder und Jugendliche sowie für Schwangere weiter aufrecht, sagte Rauch. Das Hilfstelefon Erziehungsberatung in Oldenburg sei montags und donnerstags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 13 Uhr bis 16 Uhr unter der Nummer 0441/973770 erreichbar. Weitere Informationen zu den Einrichtungen und Beratungsangeboten der AWO Weser-Ems seien im Netz unter www.awo-ol.de zu finden, hieß es.