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6. Fundraisingtag in Bremen – Austausch und Weiterbildung

Zum sechsten Mal hat der Fundraisingtag der oldenburgischen und der bremischen Kirche Fachleute und Interessierte aus der Region eingeladen, sich rund um das Thema Fundraising auszutauschen und weiterzubilden. In Kooperation von Evangelisch-Lutherischer Kirche in Oldenburg und Bremischer Evangelischer Kirche fand die Veranstaltung in den Räumen des Domkapitelhauses in Bremen statt – und bot einen Tag voller praxisnaher Workshops, inspirierender Vorträge und wertvoller Begegnungen.

Rund 30 Teilnehmende – von erfahrenen Fundraiserinnen und Fundraisern bis hin zu Interessierten, die neu in die Thematik einsteigen wollten, – nutzten die Gelegenheit, kompaktes und aktuelles Wissen für ihre Arbeit mitzunehmen. Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche, hat den Tag mit einer Andacht eröffnet.

Den Auftakt machte Henry Schwier mit einem mitreißenden Plädoyer: Begeisterung, so seine Botschaft, sei das wichtigste Werkzeug im Fundraising. Wer Menschen für eine Sache gewinnen wolle, müsse selbst für die Sache brennen. Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Tag.

Im Mittelpunkt standen vier Workshops, von denen die Teilnehmenden jeweils zwei besuchen konnten. Besonders gefragt waren die Workshops zu Spendenbriefen (Henry Schwier, Deutsche Seemannsmission) sowie der Beitrag zum Digitalen Fundraising (Fabian Schreiber, twingle). Auch die Workshops zu Erbschaftsfundraising (Johannes Schrader, hannoversche Kirche) und zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im kirchlichen Kontext (Pfarrer Christoph Martsch-Grunau, oldenburgische Kirche) stießen auf großes Interesse.

Ein besonderes Highlight des Nachmittags war der Kurzvortrag von Anke Kappler (hannoversche Kirche) zur Finanzierung einer Orgelsanierung – ein lebendiges Beispiel dafür, was mit Leidenschaft, Kreativität und dem richtigen Fundraising-Ansatz möglich ist.

Neben den fachlichen Inhalten bot der Fundraisingtag reichlich Raum für das, was in der Branche besonders zählt: persönlicher Austausch, neue Kontakte und das Knüpfen von Netzwerken unter Gleichgesinnten.

Der 6. Fundraisingtag habe einmal mehr gezeigt: „Fundraising ist mehr als Mittelbeschaffung – es ist Beziehungsarbeit. Und dafür braucht es vor allem eines: echte Begeisterung“, so das Fazit von Corinna Schöttelndreyer, Beauftragte für Fundraising der oldenburgischen Kirche.

Sechster Fundraisingtag der oldenburgischen und der bremischen Kirche
Zum sechsten Mal hat der Fundraisingtag der oldenburgischen und der bremischen Kirche Fachleute und Interessierte aus der Region eingeladen, sich rund um das Thema Fundraising auszutauschen und weiterzubilden.
Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche, hat den Tag mit einer Andacht eröffnet.
Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, Kirchenpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche, hat den Tag mit einer Andacht eröffnet.
Der Workshop zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im kirchlichen Kontext mit Pfarrer Christoph Martsch-Grunau von der oldenburgischen Kirche stieß auf großes Interesse.
Der Workshop zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im kirchlichen Kontext mit Pfarrer Christoph Martsch-Grunau von der oldenburgischen Kirche stieß auf großes Interesse.
„Fundraising ist mehr als Mittelbeschaffung – es ist Beziehungsarbeit“, sagt Corinna Schöttelndreyer, Beauftragte für Fundraising der oldenburgischen Kirche.
„Fundraising ist mehr als Mittelbeschaffung – es ist Beziehungsarbeit“, sagt Corinna Schöttelndreyer, Beauftragte für Fundraising der oldenburgischen Kirche.