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Die Landeskirche Braunschweig will sich deutlich verschlanken. Im Zuge der Strukturreform sollen unter anderem Propsteien zusammengelegt werden. Die Propsteivorstände haben dazu nun ihre Voten abgegeben.

Wolfenbüttel (epd). Die Vorstände der elf Propsteien der Landeskirche Braunschweig haben sich dafür ausgesprochen, im Zuge der Strukturreform der Landeskirche zum 1. Januar 2027 zu vier Propsteien zu fusionieren. Die Pröpstinnen und Pröpste leiteten die künftigen Verwaltungseinheiten künftig gemeinsam, teilte die Landeskirche am Mittwoch mit.

Den Angaben zufolge sprachen sich die Propsteivorstände für folgende Zusammenlegungen aus: Bad Harzburg, Goslar und Gandersheim-Seesen sollen ebenso wie Braunschweig und Vechelde fusionieren. Ferner bilden Helmstedt, Königslutter und Vorsfelde eine Propstei sowie Salzgitter, Wolfenbüttel und Schöppenstedt.

Vor dem Hintergrund der kommunalen Zugehörigkeit ist den Angaben zufolge der Wechsel von Kirchengemeinden aus der Propstei Königslutter in die Propstei Braunschweig geplant. Weitere Neuordnungen könnten «in begründeten Einzelfällen» noch bis zum 31. August erfolgen.

In der Folge werde jetzt ein Gesetz entworfen, das der Landessynode im November 2026 zur Beschlussfassung vorliegen werde. Zuvor durchläuft der Entwurf ein Anhörungsverfahren unter anderem unter Beteiligung der Propsteisynoden sowie des Landes Niedersachsen nach dem Loccumer Vertrag.