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Licht aus, Klimaschutz an: Der WWF hat auch in diesem Jahr zum gemeinsamen Lichtausschalten aufgerufen. Es geht nicht nur darum, Strom zu sparen.

Hannover/Bremen (epd). Zahlreiche Kommunen und Institutionen haben sich am Sonnabend im Nordwesten an der «Earth Hour» beteiligt. In Hannover etwa lag die evangelische Marktkirche im Dunkeln, in Bremen das Bürogebäude «Bömers Spitze» in der Überseestadt, wo die Umweltsenatorin ihren Sitz hat. Weltweit war dazu aufgerufen worden, ab 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht auszuschalten. Unter dem Slogan «Wir machen's aus» hatte die Umweltorganisation WWF die Aktion zum inzwischen 20. Mal initiiert.

An vielen Orten in Niedersachsen und Bremen lagen prominente Gebäude im Dunkeln, etwa das Klimahaus in Bremerhaven, der Braunschweiger Dom, das Ostfriesische Landesmuseum in Emden und das Historische Rathaus in Lüneburg. In Berlin war das Brandenburger Tor für eine Stunde unbeleuchtet. Die Stiftung Frauenkirche Dresden beteiligte sich mit einer Taschenlampen-Führung an der Aktion. Deutschlandweit hatten sich 505 Orte zur Teilnahme an der Aktion gemeldet.

# Von Sydney bis New York

International beteiligen sich traditionell auch bedeutende Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Oper im australischen Sydney oder das Empire State Building im US-amerikanischen New York. Neben Sehenswürdigkeiten oder Unternehmenssitzen sind jeweils auch Privatpersonen mit ihren Häusern oder Wohnungen zur Teilnahme aufgerufen.

Der World Wide Fund For Nature (WWF) will mit der jährlichen «Earth Hour» ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Politik soll daran erinnert werden, sich mehr für den Schutz von Lebensgrundlagen einzusetzen.

Internet:
Homepage zur Earth-Hour: https://s.epd.de/3cq6