Am Sonntag ist Tag der Seenotretter. Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs würdigte im Vorwege die Arbeit der Retterinnen und Retter und wünschte ihnen Gottes Schutz.
Hannover/Bremen (epd). Zum Tag der Seenotretter am Sonntag hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, die Arbeit der Retterinnen und Retter gewürdigt und ihnen Gottes Schutz gewünscht. Wer in Seenot gerate, sei auf den Mut der Seenotretterinnen und -retter angewiesen, sagte die Hamburger Bischöfin laut Mitteilung am Freitag. Die Retterinnen und Retter machten Nächstenliebe jeden Tag konkret. «Sie fahren hinaus, wenn andere in größter Gefahr sind - oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens.»
Die EKD-Ratsvorsitzende sagte: «Kein Meer darf zu einem Ort werden, an dem wir Menschen verloren geben. Und kein Mensch, der andere vor dem Ertrinken rettet, darf dafür zum Verbrecher gemacht werden.» Gottes Schutz möge die Seenotretterinnen und -retter «umgeben wie ein fester Mantel», Gottes Hand möge «über ihnen sein und ihnen Halt geben, wenn die Wellen hoch schlagen».
Rettungsstationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) laden am Sonntag an Nord- und Ostsee zum Tag der Seenotretter ein. Geplant sind Vorführungen und Übungen in den Häfen und direkt vor den Küsten, wie die Hilfsorganisation mit Sitz in Bremen mitteilte. Außerdem seien Gespräche an den Liegeplätzen der Rettungseinheiten vorgesehen. An einigen Stationen könnten Besuchende die Seenotrettungskreuzer besichtigen oder sogar mitfahren. Nähere Informationen zum Programm und zu den einzelnen teilnehmenden Stationen sind im Internet unter www.seenotretter.de/tds zu finden.