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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat am Montag über eine Sicherheitslücke bei der Website-Software WordPress informiert. Betroffenen ist auch die Vernetzungsplattform für Betroffene sexualisierter Gewalt der EKD.

Hannover (epd). Die Online-Vernetzungsplattform «BeNe» für Betroffene sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist wegen eines Sicherheitszwischenfalls derzeit offline. Grund dafür seien die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) kommunizierten Sicherheitslücken im Content-Management-System WordPress, heißt es auf der Startseite der Plattform. Die Sicherheitslücken seien inzwischen geschlossen worden.

WordPress ist ein weltweit verbreitetes Content-Management-System. Es dient dazu, Internetseiten, Blogs oder Online-Shops zu erstellen und zu betreiben. Verantwortlich für «BeNe» ist die EKD. Diese teilte dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch mit, dass tatsächlich ein unbefugter Zugriff auf die Internetseite festgestellt worden sei. Die Auswertung deute darauf hin, dass Daten abgerufen wurden.

Ob persönliche Daten der Nutzerinnen und Nutzer kompromittiert seien, werde weiter untersucht. Aber es gebe für persönliche Daten eine doppelte Verschlüsselung: Zum einen seien Passwörter der Nutzerinnen und Nutzer verschlüsselt, zum anderen auch die Inhalte privater Kommunikation, sagte die Sprecherin. Die EKD ruft Nutzerinnen auf, vorsichtig zu sein bei unerwarteten E-Mails, insbesondere wenn diese einen Bezug zur Vernetzungsplattform «BeNe», zur EKD oder zu bekannten Personen oder Einrichtungen herstellten.

Die EKD hatte im Oktober 2024 das Online-Netzwerk für Betroffene sexualisierter Gewalt gestartet. In den Foren des Netzwerks könnten sich Menschen, die Missbrauch erfahren haben, in sicherem Rahmen austauschen und sich vernetzen, hieß es damals.