An der Leibniz Universität Hannover beginnt am Mittwoch eine Konferenz zu marinen Naturgefahren. Rund 150 Fachleute beraten über Schutzkonzepte gegen Erdbeben, Sturmfluten, Hitzewellen und Tsunamis.
Hannover (epd). An der Leibniz Universität Hannover kommen ab Mittwoch Meeres- und Küstenforscher zu einer dreitägigen Konferenz über marine Extremereignisse und Naturgefahren zusammen. Rund 150 Fachleute aus 29 Institutionen beraten dabei bis Freitag über verbesserte Schutzkonzepte sowie Frühwarnsysteme für Mensch, Umwelt und Infrastruktur, wie die Hochschule am Freitag in Hannover mitteilte.
Die Tagung ist Teil der Forschungsmission «mareXtreme» der Deutschen Allianz Meeresforschung, die sich unter anderem mit Sturmfluten, der Erwärmung der Ozeane, Algenblüten, Erdbeben und Tsunamis befasst. «Wir greifen drängende Bedarfe der Gesellschaft und Politik auf und erarbeiten wissensbasierte Handlungsempfehlungen für den besseren Umgang mit marinen Naturgefahren», erläuterte Projektleiter Torsten Schlurmann vom hannoverschen Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen.
Das Forschungsvorhaben wurde 2024 gestartet und wird nach Universitätsangaben vom Bundesforschungsministerium sowie den fünf norddeutschen Bundesländern mit insgesamt rund 20 Millionen Euro in der ersten dreijährigen Förderphase unterstützt.