Die Trinkwasserversorgung über Talsperren bleibt gesichert. Die Füllstände hätten sich in den vergangenen Wochen merklich erholt, melden die Harzwasserwerke. Wirklich voll sind die Talsperren allerdings weiterhin nicht.
Hildesheim (epd). Nach den niederschlagsreichen Wochen zum Ende des Winters und der Schneeschmelze haben sich die Füllstände der Trinkwasser-Talsperren im Westharz deutlich erholt. Aktuell seien die Speicher zu rund 68 Prozent gefüllt, die Trinkwasserversorgung sei damit gesichert, teilten die Harzwasserwerke in Hildesheim am Dienstag mit.
Die sechs Talsperren sind den Wasserwerken zufolge aber noch immer unterdurchschnittlich gefüllt. Der langjährige Durchschnitt betrage 83 Prozent. Grund dafür seien das trockene Frühjahr 2025 sowie die trockenen Wintermonate.
Die sechs Talsperren im Westharz sind die Okertalsperre, Sösetalsperre, Innerstetalsperre, Odertalsperre, Granetalsperre und Eckertalsperre. Sie sind teilweise miteinander verbunden, sodass Wasser ausgetauscht werden kann. Die Talsperren versorgen weite Teile Niedersachsens und Bremen mit Trinkwasser.