Mehr als 240 Schülerinnen und Schüler haben sich am Wettbewerb des Göttinger Vereins Blickwechsel beteiligt. Ihre Kurzfilme beschäftigen sich mit Mobbing und Rassismus - aber auch mit Freundschaft und Mut.
Göttingen/Hannover (epd). «Was ist fair?»: Diese Frage hat der inklusive Schülerkurzfilmwettbewerb «Ganz schön anders» gestellt. Mehr als 240 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen sind dem Aufruf gefolgt und haben 142 Filme eingereicht, wie der veranstaltende Göttinger Verein Blickwechsel am Mittwoch mitteilte.
Am 18. März sollen die Preisträgerinnen und Preisträger von 11 Uhr an im hannoverschen Astor-Kino gekürt werden. Die Beiträge stammen den Angaben zufolge von Schülerinnen und Schülern aus Förder- und Regelschulen der Jahrgangsstufen 7 bis 10.
Die Beiträge erzählten sehr unterschiedliche Geschichten über Gerechtigkeit, hieß es seitens der Jury. So seien Konflikte in Schule und Klassenzimmer oder die Themen Mut, Freundschaft und Zusammenhalt ebenso Thema wie Fair Play im Sport, Engagement für Frauenrechte oder der Einsatz gegen Rassismus und Mobbing.
Der Hauptpreis ist den Angaben zufolge eine Filmreise nach Berlin mit einem Besuch des Filmparks Babelsberg. Dafür nominiert wurden zwölf Filme, die alle am Tag der Preisverleihung im Astor-Kino gezeigt werden. Moderiert wird die Preisverleihung von René Schaar, stellvertretender Leiter des Bereichs «Gleichstellung und Diversity» beim NDR.