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Das Land Niedersachsen und der Kinderschutzbund haben am Samstag den «KinderHabenRechtePreis» vergeben. Vier Projekte aus Hannover, Hildesheim und Wolfsburg wurden für ihren Einsatz ausgezeichnet.

Hannover (epd). Das Land Niedersachsen und der Kinderschutzbund haben am Samstag in Hannover vier Initiativen mit dem «KinderHabenRechtePreis» 2026 ausgezeichnet. Die mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in vier Kategorien mit jeweils 3.000 Euro vergeben, wie das Sozialministerium und der Kinderschutzbund in Hannover mitteilten. Der Preis stand unter dem Motto «Ich kenne meine Rechte» und wurde zum 18. Mal verliehen.

Kinderrechte und Kinderschutz sollten in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert einnehmen, betonte Schirmherr und Landessozialminister Andreas Philippi (SPD). «Dies gelingt am besten mit engagierten Menschen, die in Projekten und Initiativen Kindern eine Stimme geben, ihnen als Vorbild dienen und ihnen ihre Rechte auf Augenhöhe vermitteln», erklärte der Minister.

In der Kategorie Kindertagesstätte ging der Preis an die AWO-Kita im Wolfsburger Ortsteil Wendschott für ihr zweimonatiges Projekt «Unsere Rechte sind bunt», bei dem die Kinder unter anderem ein eigenes Lied erarbeiteten, hieß es. In der Sparte der offenen Kinder- und Jugendarbeit wurde der Spielpark Linden der Landeshauptstadt Hannover für das Comic-Heft «Gut getroffen!» zum Thema Gewalt prämiert, wie die Veranstalter erläuterten.

Für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen gewann das Theaterpädagogische Zentrum für Hannover und Umgebung mit dem interaktiven Gewaltpräventionsstück «RESPEKT, Digga - Stark ohne Gewalt», wie der Verband mitteilte. In der Kategorie für Jugendliche ab 16 Jahren wurde der Verein Cluster aus Hildesheim für das Sport- und Hilfsangebot «Fitness im Viertel» geehrt.

Den Angaben zufolge gründet die Auszeichnung auf den 2009 in die Landesverfassung aufgenommenen Kinderrechten.