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Bremen (epd). Unter der Überschrift «Minima naturalia» hat das Overbeck-Museum in Bremen-Vegesack am Sonntag eine Ausstellung mit Arbeiten von Akkela Dienstbier eröffnet. In ihren Werken erforscht sie die Beziehung zwischen Mensch und Natur, verbindet Pflanzenmaterial und Menschengemachtes, Wildwuchs und Ordnung. «Unterschiedlichste Materialien und Techniken wirken zusammen, um in der ästhetischen Reduktion die Essenz der Natur auf den Punkt zu bringen», erläuterte Museums-Direktorin Katja Pourshirazi.

Die Ausstellung läuft bis Ende Mai und wird durch bekannte und unbekannte Werke des Malerpaares Fritz und Hermine Overbeck ergänzt. So entstehe ein vielfältiger und differenzierter Blick auf Natur und Landschaft, ergänzte Pourshirazi. «Und darauf, was es für unser Denken und Fühlen bedeutet, Natur immer neu und immer anders wahrzunehmen.» Die Künstlerin erklärte, Ausgangspunkt ihrer Kunst sei ihre Liebe zu Flora und Fauna: «Mein Garten ist wie ein Atelier, in dem ich intensiv den Jahreskreislauf mit meinen Bienen und Pflanzen erlebe und künstlerisch verarbeite.»