Die hannoversche Landeskirche stellt 90.000 Euro für Flutopfer in Nepal und den Kampf gegen Ebola im Kongo bereit. Mit dem Geld werden Hilfsprojekte und Schutzmaßnahmen vor Ort unterstützt.
Hannover (epd). Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers unterstützt Hilfsmaßnahmen nach der Flutkatastrophe in Nepal sowie im Kampf gegen die Ebola-Epidemie im Kongo mit insgesamt 90.000 Euro. 50.000 Euro fließen in Hilfsprojekte für Nepal und 40.000 Euro in den Kongo, wie die Landeskirche mitteilte.
Landesbischof Ralf Meister verwies auf die weltweite Not durch Katastrophen und erklärte: «Wir schließen diese Menschen und ihre Familien und Freunde in unsere Gebete ein und können überdies mit Geld die Organisationen vor Ort in ihrer Arbeit stützen.» Die Hilfe werde über bewährte Partnerorganisationen direkt an die Betroffenen weitergeleitet, unterstrich der Leitende Geistliche.
In Nepal werden nach einer Sturzflut weiterhin zahlreiche Menschen vermisst, hieß es. Über das kirchliche Hilfsnetzwerk ACT Alliance und die Diakonie Katastrophenhilfe stellt die Landeskirche 40.000 Euro für Soforthilfen bereit. Weitere 10.000 Euro gehen an die Gossner Mission, die vor Ort unter anderem Lebensmittel, Hygieneartikel und Treibstoff für Generatoren in Krankenhäusern finanziert.
Weitere 40.000 Euro überweist die Landeskirche für den Ausbau von Präventions- und Hygieneangeboten in der Republik Kongo an die Diakonie Katastrophenhilfe. Nach Angaben des Hilfswerks ist das Ebola-Virus dort wegen einer lückenhaften Erfassung der Krankheitsfälle bisher nicht unter Kontrolle. Den Angaben zufolge starben bislang 3.000 Menschen, zudem seien rund 6.500 Fälle bekannt.