Zum Hauptinhalt springen

Ein neuer Demokratiepreis des Landkreises Aurich ist nach dem vor zwei Jahren gestorbenen Pastor Carl Osterwald benannt. Die Auszeichnung soll Engagement für Verständigung und den Einsatz gegen das Vergessen würdigen, für das der Theologe stand.

Aurich (epd). Der Landkreis Aurich hat erstmals den «Carl-Osterwald-Preis» ausgeschrieben. Der mit insgesamt 4.000 Euro dotierte Demokratieförderpreis solle Engagement für Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt würdigen, teilte der Landkreis am Montag mit.

Namensgeber des Preises ist den Angaben zufolge der 2024 verstorbene Pastor Carl Osterwald (1927-2024). Als Mitbegründer der KZ-Gedenkstätte Engerhafe habe er einen bedeutenden Beitrag zur Aufarbeitung nationalsozialistischen Unrechts und zur Vermittlung demokratischer Werte geleistet. Sein Wirken stehe für Zivilcourage, Verständigung und den Einsatz gegen das Vergessen.

Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Jugendgruppen, gemeinnützige Organisationen und andere zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse mit Sitz, Wohnort oder überwiegendem Wirkungsbereich im Landkreis Aurich. Auch Vorschläge durch Dritte sind möglich. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026.