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Neuer Hospizkurs 2026 in der Wesermarsch

Die Diakonie in der Wesermarsch bietet ab 18. August 2026 erneut einen Hospizkurs an. In rund 88 Unterrichtsstunden werden die Teilnehmenden darauf vorbereitet, schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige einfühlsam zu begleiten. Der Kurs endet voraussichtlich am 2. Dezember 2026.

„Sterbebegleitung ist gelebte Mitmenschlichkeit“ – unter diesem Leitsatz vermittelt der Kurs nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Haltung und Empathie. Geschult wird unter anderem in Gesprächsführung, Biographiearbeit, typischen Krankheitsbildern, Trauerprozessen sowie in Selbstfürsorge. Ergänzt wird das Angebot durch einen Erste-Hilfe-Kurs, der auf die besonderen Anforderungen der Hospizbegleitung abgestimmt ist. Die Veranstaltungen finden überwiegend in den frühen Abendstunden sowie an vier Samstagen statt.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die dem Tod mit Offenheit und Respekt begegnen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – gefragt sind vor allem Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich auf eine intensive und bereichernde Erfahrung einzulassen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich telefonisch unter 04401 / 69 59 02 oder direkt in der Geschäftsstelle der Diakonie in Brake, Uferweg 1, anmelden.

Ansprechpartnerin ist Frauke Renken, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes der Diakonie in der Wesermarsch.

Mit dem Hospizkurs entsteht ein Netzwerk engagierter Menschen, die dazu beitragen, dass letzte Lebenswege nicht einsam, sondern in Würde gegangen werden können.

Ein Beitrag von Sabine Müller, Pressereferentin, Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V.

Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleiten
Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll begleiten