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Jedes Jahr erinnern in Braunschweig Motorradfahrende an verunglückte Biker des Vorjahres. Erneut machten sie sich am Samstag zu einer Gedenkfahrt nach Salzgitter auf.

Braunschweig/Salzgitter (epd). Mit einem Konvoi von Braunschweig nach Salzgitter haben am Sonnabend erneut Hunderte Motorradfahrer an verunglückte Biker erinnert. Zuvor feierten sie in einer «mobilen Kirche» auf dem Harz- und Heidegelände in Braunschweig einen Gottesdienst. Zu der Aktion hatte wie in den Vorjahren die «Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer Braunschweiger Land» eingeladen.

Zielpunkt der gemeinsamen Fahrt war die Reppnersche Bucht am Salzgittersee in Lebenstedt. Dort feierten die Motorradfahrer eine Bikerparty mit Informationsangeboten, Live-Musik und Familienprogramm. Am Abend sollten nach Angaben der Stadt Salzgitter in einem von der Berufsfeuerwehr entzündeten Feuer die im vergangenen Jahr nicht abgeholten Holzkreuze mit Namen von im Jahr 2024 verunglückten Motorradfahrern symbolisch verbrannt werden.

Die Motorradgedenkfahrt wird jährlich von der Arbeitsgemeinschaft in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter organisiert. Die erste Gedenkfahrt wurde bereits 1986 veranstaltet.