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Bereits zum zweiten Mal geht der niedersächsische Museumspreis nach Emden. Nach Ansicht der Jury gelingt es der ältesten musealen Sammlung der Region, sich stetig weiterzuentwickeln.

Emden/Hannover (epd). Das Ostfriesische Landesmuseum Emden erhält den Museumspreis 2026 des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung soll am 9. Mai um 16 Uhr in Emden überreicht werden, wie die Stiftung am Dienstag in Hannover mitteilte. Anschließend werde die Sonderausstellung «Zickzack - Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren» eröffnet.

Das Ostfriesische Landesmuseum beherbergt die älteste museale Sammlung der Region. Ihr Schwerpunkt liegt in der Kunst- und Kulturgeschichte Emdens und Ostfrieslands und den europäischen Beziehungen der Region. Die Bestände des Hauses umfassen mehr als 50.000 Objekte.

Nach einem grundlegenden Umbau wurde das Haus bereits 2007 für «seine ganzheitliche Arbeit in allen Kernbereichen musealen Handelns» mit dem Preis ausgezeichnet. Dem Haus gelinge es, sich neben der alltäglichen Museumsarbeit lebendig weiterzuentwickeln, begründete die Jury ihre Entscheidung. Das sei nicht selbstverständlich.