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Die Sonderschau «Naturmodus - Systeme in Bewegung» im Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch zeigt, wie Menschen, Tiere und Pflanzen in der Stadt zusammenwirken - und welchen Beitrag jeder Einzelne zum Schutz urbaner Natur leisten kann.

Oldenburg (epd). Das Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch widmet dem Zusammenspiel von Menschen, Tieren und Pflanzen im Ökosystem einer Stadt eine Sonderausstellung. Unter der Überschrift «Naturmodus - Systeme in Bewegung» lade die Schau dazu ein, die Natur vor der Haustür und die Wechselwirkungen von Luft, Wasser, Boden und biologischer Vielfalt zu entdecken, teilte das Museum am Donnerstag mit. Die Ausstellung wird am Sonnabend unter anderem vom niedersächsischen Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) eröffnet und endet am 2. Mai kommenden Jahres.

«Naturmodus» bildet dem Museum zufolge den Abschluss des Projekts «Klimaoasen». Seit 2022 wurden der Oldenburger Schlossgarten und das innerstädtische Naherholungsgebiet Eversten Holz im Sinne besserer Klimaresilienz umgestaltetet. Ziel war es auch, das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge und den Wert urbaner Natur zu stärken. Das Projekt habe gezeigt, welches Potenzial entstehe, wenn Museum, Wissenschaft, Stadt und Stadtgesellschaft über mehrere Jahre an einer Zukunftsfrage arbeiten, sagte Museumsdirektorin Ursula Warnke.

Laut der Kuratorin Saskia Benthack führt die Ausstellung unterschiedliche Disziplinen und Perspektiven zusammen. Licht, Klänge und Düfte machten die Natur erfahrbar und eröffneten Erkenntnisse in die ökologischen Zusammenhänge. Eindrucksvolle Exponate ließen zudem die Bedrohungen der Ökosysteme spürbar werden. Die Schau zeige die gegenwärtigen Veränderungen und die persönlichen Möglichkeiten, selbst gestaltend einzugreifen.