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Ehrenamtliche aus der evangelischen Kirche wollen sich künftig dafür einsetzen, dass die Kirche alles tut, um das Klima zu schützen. Dafür haben sie einen neuen Verein aus der Taufe gehoben.

Hannover (epd). Mit dem neu gegründeten «Evangelischen Umweltverein» wollen Ehrenamtliche aus der hannoverschen Landeskirche das kirchliche Engagement für den Klimaschutz stärken. «Wir wollen gemeinsam in unserer Kirche ins Tun kommen», betonte der Vorstand am Montag in Hannover. Als Erstes werde sich der Verein dafür einsetzen, dass kirchliche Flächen klimagerecht genutzt oder verpachtet werden.

Zudem sollen Kirchengemeinden dabei unterstützt werden, selbst Fotovoltaik-Anlagen auf ihren Kirchendächern zu installieren. Auch die Wiedervernässung kirchlicher Flächen, die sich als Moore eignen, könnte ein Thema werden.

Ausgangspunkt der Initiative war den Angaben zufolge das Klimaschutz-Gesetz der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Ehrenamtliche Mitarbeitende aus den Kirchenkreisen Hannover und Hildesheim-Sarstedt hätten die Idee verfolgt, ergänzend zu bestehenden kirchlichen Strukturen ein zivilgesellschaftlich getragenes Engagement aufzubauen.

«Der Verein möchte dazu beitragen, dass aus guten Absichten wirksames Handeln wird - vor Ort, in den Gemeinden und auf kirchlichen Flächen», hieß es aus dem Vorstand, den Detmar Schäfer, Reinhard Benhöfer und Kirein Franck bilden. Der zweite Vorsitzende Benhöfer war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Umweltreferent der hannoverschen Landeskirche.

Das Parlament der Landeskirche, die Synode, hatte das Gesetz zum Klimaschutz im Dezember 2023 verabschiedet. Damit will die größte protestantische Landeskirche in Deutschland bis spätestens 2045 treibhausgasneutral werden und so die Vorgaben des Bundes einhalten.