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Mir dem Programm «Chancengleich in der Nachbarschaft» möchte Niedersachen soziale Ungerechtigkeit in benachbarten Quartieren ausgleichen. Im Fokus stehen dabei besonders Kinder und Jugendliche.

Hannover (epd). Das Land Niedersachsen fördert mit dem Programm «Chancengleich in der Nachbarschaft» Projekte gegen Armut und soziale Ungleichheit in benachteiligten Stadtteilen. «Armut ist eine Lebenslage, die gerade in jungen Jahren Erfahrungen nachhaltig prägt und enormen Einfluss auf die individuellen Teilhabe- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen hat», sagte Sozialminister Andreas Philippi (SPD) am Donnerstag in Hannover. Das Programm richtet sich nach Ministeriumsangaben besonders an Kinder, Alleinerziehende und Familien mit Migrationshintergrund.

Ziel der Förderung sei es, durch spezifische, ortsbezogene Projekte soziale Teilhabe zu fördern, wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen und solidarische Strukturen zu stärken, hieß es aus dem Ministerium. Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Bekämpfung von Kinderarmut durch Maßnahmen, die Bildung, gesunde Entwicklung und soziale Integration unterstützten.

Die Fördersumme pro Projekt liegt den Angaben zufolge bei bis zu 20.000 Euro jährlich. Antragsberechtigt sind Initiativen, die Bildung, soziale Integration oder wirtschaftliche Perspektiven in benachteiligten Quartieren stärken. Projektanträge können bis zum 6. Oktober 2026 über eine Online-Plattform eingereicht werden.