Zerstörung und Leid nach starken Erdbeben
Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg stellt 10.000 Euro als Soforthilfe für Hilfsmaßnahmen für betroffene Menschen des Erdbebens in Venezuela bereit. Mit jeweils 5.000 Euro werden Hilfsmaßnahmen des evangelischen Hilfswerks Diakonie Katastrophenhilfe sowie des evangelischen Hilfswerks Johanniter unterstützt.
„Tausende Menschen haben binnen weniger Sekunden ihr Zuhause verloren, bangen um Vermisste und betrauern Angehörige. An allen Ecken herrscht tiefe Not“, so der oldenburgische Bischof Thomas Adomeit. Er sei tief bestürzt und erschüttert vom Ausmaß der Zerstörung und angesichts des Leids der Menschen in der Region. Die Menschen bräuchten schnellstmöglich Hilfe, Schutz und nachhaltige Unterstützung.
Zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni erschüttert und erhebliche Zerstörungen angerichtet. Schätzungen gehen von mehreren Tausend Toten aus. Die zwei Erdbeben ereigneten sich am 24. Juni 2026 gegen 18 Uhr Ortszeit im Abstand von nur 39 Sekunden und brachten zahlreiche Gebäude zum Einsturz. Das Epizentrum der Erdbeben lag westlich der Hauptstadt Caracas. In den nahen Städten Puerto Cabello und San Felipe leben zusammen mehr als 400.000 Menschen.
Das evangelische Hilfswerk Diakonie Katastrophenhilfe stellt nach eigenen Angaben 100.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung und bittet dringend um Spenden:
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/projekte/venezuela-erdbeben
Das evangelische Hilfswerk Johanniter entsendet ein 27-köpfiges medizinisches Nothilfeteam aus Ehrenamtlichen ins Erdbebengebiet. Weiterhin werden 14 Tonnen Medikamente und Verbrauchsmaterialien nach Venezuela transportiert.
Die Johanniter bitten um Unterstützung unter: https://www.johanniter.de/spenden/jetzt-unterstuetzen/erdbeben-venezuela/
Tausende Opfer werden noch unter den Trümmern vermutet.
©AVESSOC/Diakonie Katastrophenhilfe
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