Der Oldenburger Kibum-Preis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur. Er gibt Autorinnen und Autoren die Chance, ihr Erstlingswerk einem großen Publikum vorzustellen.
Oldenburg (epd). Die Stadt Oldenburg hat ihren Kinder- und Jugendbuchpreis erneut ausgeschrieben. Die mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich an Autorinnen und Autoren sowie Illustratoren und Illustratorinnen verliehen, die mit einem eigenständigen Werk zum ersten Mal an die Öffentlichkeit treten, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten. Erstmals sollen auch die beiden weiteren Nominierten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro erhalten. Bewerbungen sind bis zum 15. Juni möglich.
Die Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Jugendbuchpreisen in Deutschland. Die Preisverleihung erfolgt traditionell im Herbst während der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse Kibum, der größten nichtkommerziellen Kinder- und Jugendbuchmesse in Deutschland. Diese läuft in diesem Jahr vom 14. bis 24. November unter dem Motto «Zukunft gestalten! KIBUM und die Welt von morgen».
«Mit der Preisvergabe möchte die Stadt Oldenburg einen Beitrag zur Förderung noch unbekannter Talente leisten. Insbesondere innovative und kreative Ideen stehen dabei im Fokus», sagte Theresia Remmert, die im städtischen Kulturbüro für den Preis zuständig ist. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt, die ehrenamtlich arbeitet.
Zu den bisherigen Trägerinnen und Trägern des Preises zählen unter anderem Leonie Ossowski und Mirjam Pressler. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Eva Kranenburg und ihr Manuskript «Freunde». Das Buch ist im März beim Verlag Fischer Sauerländer erschienen.