Mit Dora Pejačević (1885-1923) steht eine Komponistin kroatisch-ungarischer Abstammung auf dem Programm, deren Werke geprägt sind von der reizvollen Harmonik und Klangsprache der Spätromantik im Übergang zur frühen Moderne. Ihr mitreißendes Klaviertrio op. 29 stellt das Trio Sonora seinem Publikum erstmalig in voller Länge vor. Im reizvollen Kontrast dazu erklingen die „Cuatro Estaciones Porteñas“ des Argentiniers Astor Piazzolla (1921-1992), dessen rhythmisch prägnanter „Tango Nuevo“ die Konzertbühnen der Welt im Sturm erobert hat.
Das Oldenburger Trio Sonora tritt seit vielen Jahren im Nordwesten auf. In den Konzertprogrammen nehmen Kompositionen von Frauen ihren selbstverständlichen Platz ein, und die Freude am Entdecken führt auf die Spuren wunderbarer Werke und Lebensgeschichten.
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