Aus den Kirchenkreisen

Mi, 15.07.2020Warum Menschen einen Gottesdienst besuchen?

Im Gespräch mit Kirchgängern

Caroline Flächsenhaar. Foto: privat

Margot Cyriacks. Foto: privat

Jonas Lüttke. Foto: privat

Elisabeth und Ruth Töllner. Foto: privat

Der Gottesdienst in der Oldenburger Martin-Luther-Kirche war am vergangenen Sonntag, 12. Juli, wieder sehr gut besucht. Pastorin Gudrun Lupas predigte über einen Text aus dem 1. Buch Mose in der Bibel. Abraham steht dort vor einem Neuanfang. Sie nahm das als Beispiel, dass wir kraftvolle, göttliche Energie bräuchten, die einen ermutigt vertrauen zu können und zu starten. 
   
Ein kleines Kind und seine Mutter bekamen die bei ihren Taufen gleich zugesprochen. Getauft wurden sie vom Vater und Ehemann und Pastorin Lupas, die den Abstand einhielt und Segensworte sprach. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Uwe Heger am Saxophon und Rainer Lüsebrink an der Orgel gestaltet. 
   
Aber warum kommen Menschen in den Gottesdienst und schauen sich nicht zuhause einen im Fernsehen oder auf YouTube an. Einige, für die das sonst selbstverständlich zum Sonntag dazu gehörte, haben gute Gründe, jetzt nicht einen Gottesdienst zu besuchen. Andere nehmen die Möglichkeit wahr. 
   
Pastorin Anja Kramer hat Gottesdienstbesucherinnen und –besucher gefragt, was ihnen am Gottesdienstbesuch wichtig ist:
    
Anja Kramer: Warum kommen Sie in den Gottesdienst hier an der Martin-Luther-Kirche? Sie könnten sich ja auch eine Predigt zum Mitnehmen abholen, einen Gottesdienst im Fernsehen oder auf YouTube anschauen?
    
Caroline Flächsenhaar: Ich möchte direkt und unmittelbar von der Pastorin angesprochen werden; die Musik live hören, die Interaktion im Raum erleben. 
   
Margot Cyriacks: Ich komme, weil ich gleich hinter der Kirche wohne. Und ich brauch auch die Gemeinschaft der anderen Kirchenmitglieder. Außerdem fühle ich mich in der Kirche Gott näher. 
   
Jonas Lüttke: Mir ist es wichtig, den Gottesdienst mit anderen zu erleben. Zum Beispiel eben bei der Taufe: Da wird normalerweise gemeinsam „Viel Glück und viel Segen“ gesungen, heute durfte das nur die Pastorin, aber die Gemeinde hat angefangen zu summen. Auch das Predigtnachgespräch, der Austausch ist immer was total Schönes. 
   
Elisabeth Töllner: Mir ist die direkte Gemeinschaft mit den Pastorinnen und anderen Gemeindemitgliedern wichtig. 
 

Ruth Töllner: Der Glaube ist etwas Lebendiges, nicht nur eine Sitzung, die ich passiv verfolge.

 

Ein Beitrag von Pastorin Anja Kramer.
 


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