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Dass Künstler wie Oskar Kokoschka und Rupprecht Geiger im Rahmen ihres Schaffens auch Plakate entwarfen, ist bislang kaum bekannt. Das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg zeigt nun eine Ausstellung mit Plakaten dieser und anderer Maler.

Oldenburg (epd). Das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg zeigt von Samstag (31. Januar) an im Bibliotheksflügel des Schlosses Werke aus seinem reichhaltigen Bestand an Kunst nach 1945. Neben selten präsentierten Grafiken, Gemälden und Skulpturen stehen erstmals auch Künstlerplakate im Mittelpunkt, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Die Schau läuft bis zum 21. Juni 2026.

Bekannte Künstler wie Oskar Kokoschka (1886-1980), Emil Schumacher (1912-1999), Günter Fruhtrunk (1923-1982) oder Rupprecht Geiger (1908-2009) entwarfen im Rahmen ihrer Arbeit auch Plakate. In der Sammlung des Landesmuseums befindet sich den Angaben zufolge ein umfangreicher Bestand an Künstlerplakaten, der eine erstaunliche Vielfalt an Stilen, Techniken, Farben und Typografien aufweist. Die Plakate spiegelten das spannende Kunst- und Ausstellungsgeschehen der Zeit nach 1945 mit all seinen Facetten wider, hieß es. Sie seien gleichzeitig Teil des kreativen Schaffens der ausgestellten Künstler.

Die Ausstellung bildet den Abschluss des von zukunft.niedersachsen geförderten zweijährigen Forschungsprojekts «Bitte um Aushang! Die Plakatsammlung des Landesmuseums Oldenburg». Das im März 2024 gestartete Vorhaben widmete sich der Erschließung eines bisher unbearbeiteten Bestandes von rund 3.000 Ausstellungsplakaten, vor allem der 1950er und 1960er Jahre. Die Plakate wurden dem Landesmuseum in ihrer Entstehungszeit von Museen, Galerien und Kunstvereinen zugesandt.